meldungen

Österreichischer Kunstpreis für Kathrin Röggla

Für ein umfangreiches Gesamtwerk

16. September 2020. Der mit je 15.000 Euro dotierte Österreichische Kunstpreis geht in der Kategorie Litaratur an die Autorin Kathrin Röggla, das meldet unter anderem der Standard. Weitere Preisträger*innen sind Anna Jermolaewa (Bildende Kunst), Norbert Pfaffenbichler (Film), Kathrin Röggla (Literatur) und Hofstetter Kurt (Medienkunst). Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Festakts am 24. November 2020 in der Wiener Hofburg statt.

Berliner Friedrich-Luft-Preis vergeben

Mitreißendes Theater

Berlin, 15. September 2020. "Der Menschenfeind" von Molière in der Regie von Anne Lenk am Deutschen Theater Berlin erhält den Friedrich-Luft-Preis 2019/2020. Wie die Berliner Morgenpost schreibt, würdigt die Jury Anne Lenks Arbeit als "geradlinigen, schnörkellosen Abend, der die Vorlage sehr intelligent in die Gegenwart holt." Die Regisseurin bringe "auf der Bühne zum Leuchten, was mitreißendes Theater im Kern ausmacht: die Sprache und das Spiel".

Wien: Neues Quartier für Produktionshaus Brut

Eine Bank in St. Marx

13. September 2020. Das Wiener Produktionshaus "Brut" bekommt ein neues Quartier. Das ist unter anderem der Webseite des Brut zu entnehmen. Der Wiener Kurier berichtet von einer Pressekonferenz der Wiener Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler sowie der "Brut"-Leitung Kira Kirsch und Richard Schweitzer am 11. September 2020, wo die Pläne bekannt gegeben wurden.

O.E. Hasse-Preis 2020 vergeben

Hinreißende Improvisationen, genaue Rollenarbeit

Berlin, 9. September 2020. Der O.E. Hasse-Preis geht in diesem Jahr an Emma Lotta Wegner und Alexander Wertmann, Studierende im 3. Studienjahr der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Das meldet die Akademie der Künste. Beide teilen sich den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis, der im jährlichen Wechsel an Studierende der Münchner Otto-Falckenberg-Schule und der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch vergeben wird, um herausragende Begabungen zu fördern.

Solidarität für Universitäts-Besetzung in Budapest

#FreeSZFE

5. September 2020. Zahlreiche deutsche Theaterschaffende solidarisieren sich in den sozialen Medien mit den Studierenden und Dozierenden, die die Budapester Universität für Theater- und Filmkunst seit knapp einer Woche besetzen. Die Leitung um Rektor Laszlo Upor war am vergangenen Wochenende geschlossen zurückgetreten, nachdem die rechtspopulistische Orbán-Regierung die Autonomie der Hochschule aufgehoben hatte. Sie soll fortan von einer privaten Stiftung getragen werden, deren Leitung von der Regierung bestimmt wird, und unter der neuen Leitung "christlicher" und "nationaler" ausgerichtet werden.

Schauspieler Birol Ünel gestorben

Lichtgestalt

4. September 2020. Der Schauspieler Birol Ünel ist tot. Das melden verschiedene Medien, u.a. Die Zeit, mit Verweis auf einen Instagram-Post des Regisseurs Fatih Akin, in dem Akin zu einem Foto von Ünel schreibt: "Ruhe in Frieden, mein Freund. Du hattest ein Licht in dir, das mich immer überwältigt hat." Ünel sei im Alter von 59 Jahren in Berlin einer Erkrankung erlegen, wegen der er Mitte August ins Krankenhaus eingeliefert worden war.

Schwerin: Ab 2021/22 neue Spartenleiter*innen

"Große künstlerische Aura"

Schwerin, 1. September 2020. Am Mecklenburgischen Staatstheater werden mit Beginn der Spielzeit 2021 / 22 und damit zum Amtsantritt des designierten Generalintendanten Hans-Georg Wegner auch weitere Leitungspositionen neu besetzt. Das gab das Theater heute in einer Pressemitteilung bekannt. Demnach wird Nina Steinhilber neue Schauspieldiretorin, Xenia Wiest neue Ballettdirektorin und Martin G. Berger übernimmt die Musiktheater-Sparte. Zusammen mit Generalintendant Wegner und den bisherigen Direktoren Mark Rohde (Generalmusikdirektor), Rolf Petersen (Direktor Fritz-Reuter-Bühne) und Thomas Ott-Albrecht (Intendant des Jungen Staatstheaters Parchim) sei das neue künstlerische Leitungsteam des Mecklenburgischen Staatstheaters damit "komplett", heißt es. 

Leitung der Budapester Theateruni tritt zurück

Ende der Unabhängigkeit

1. September 2020. Geschlossen ist gestern die Führung der Budapester Universität für Theater- und Filmkunst um Rektor Laszlo Upor zurückgetreten. Das meldete unter anderem der ORF. Als Grund für den Rücktritt nannte die Leitung bei einer Pressekonferenz die Aufhebung der Autonomie der Hochschule, welche heute in Kraft tritt.

Karlsruhe: Anklage wegen Vergewaltigung

Mitarbeiter angeklagt

26. August 2020. Einem Bericht der Stuttgarter Zeitung zufolge hat die Staatsanwaltschaft Karlsruhe vor dem Amtsgericht Anklage gegen einen Mitarbeiter des Badischen Staatstheaters wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung erhoben. Das Blatt bezieht sich auf Sprecher der Behörde. Der Beschuldigte entstamme nicht der Führungsebene des Hauses, heißt es auch.

Studie: Türkeistämmige Bewerber*innen im Vorteil

Ergebnis "kann man begrüßen"

Berlin, 26. August 2020. Laut einer am gestrigen Dienstag veröffentlichten Studie des Instituts für Soziologie an der Freien Universität Berlin, über die heute unter anderem das Portal MiGAZIN berichtet, werden Männer mit Migrationshintergrund sowie Personen mit nicht-binärer Geschlechteridentität an Theatern häufiger zu Bewerbungsgesprächen eingeladen als andere Bewerber*innen. 

Autorentheatertage Berlin 2021: Jury nominiert

Neue deutschsprachige Texte

24. August 2020. Heute wurde die Jury bekanntgegeben, die 2021 den Stückewettbewerb der Berliner Autorentheatertage begleiten wird: Schauspielerin Fritzi Haberlandt, Musiker und Theatermacher Schorsch Kamerun sowie Dramatiker und Büchner-Preisträger Lukas Bärfuss. Bärfuss wird auch den Juryvorsitz übernehmen. Die Autorentheatertage werden jährlich vom Deutschen Theater in Berlin ausgerichtet

Karlsruhe: Staatsanwaltschaft ermittelt

Anfangsverdacht

25. August 2020. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat einem Bericht der Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) zufolge strafrechtliche Ermittlungen gegen einen ehemaligen leitenden Mitarbeiter des Badischen Staatstheaters aufgenommen. Auf Anfrage der BNN habe die Staatsanwaltschaft bestätigt, dass der Mann pornografische Schriften verbreitet hat. 

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