meldungen

AG für Geschlechtergerechtigkeit beim Bühnenverein

Diskussion ja, Schnellschüsse nein

Köln, 15. Februar 2018. Der Deutsche Bühnenverein nimmt in einem Offenen Brief an nachtkritik.de Stellung zur Diskussion um Machtmissbrauch am Theater und vermeldet die Einrichtung einer Arbeitsgruppe im Januar 2018, in der es "um grundlegende Fragen der Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit und Gleichstellung an Theatern und Orchestern" gehe. Unter anderem sollen Verhaltensrichtlinien in Anlehnung an die Selbstverpflichtungserklärung des Royal Court Theatres vom November 2017 erarbeitet werden.

Caroline Stolz wird 2019 Intendantin in Neuss

Von Römerstadt zu Römerstadt

21. Februar 2018. Die Regisseurin Caroline Stolz wurde heute vom Vorstand des Trägervereins zur Intendantin des Rheinischen Landestheaters Neuss ab August 2019 gewählt. Das gab das Theater per Pressemitteilung bekannt.

Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg vergeben

Renommiert und hochdotiert

16. Februar 2018. Der norwegische Autor Kristofer Grønskag erhält den vom Baden-Württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gestifteten Jugendtheaterpreis. Das teilt der Arbeitskreis der Kinder- und Jugendtheater Baden-Württemberg mit. Grønskag bekommt den Preis zusammen mit seiner Übersetzerin Nelly Winterhalder für das Stück "Satelliten am Nachthimmel". Desweiteren erhält Marisa Wendt für "Goldzombies" den Förderpreis. Das Projektstipendium geht an Sergej Gößner, der durch sein Stück "Mongos" bekannt geworden ist, und die Badische Landesbühne Bruchsal.

Globe Theatre als Interimsspielstätte in Coburg

Shakespeare-Flair in Oberfranken

Coburg, 15. Februar 2018. Als Interimsspielstätte für das sanierungsbedürftige Landestheater Coburg soll ein hölzerner Theater-Rundbau in Anlehnung an das Londoner Globe Theatre entstehen. Das meldet unter anderem der Focus. Nachdem lange um die Finanzierung gerungen worden ist, hat der bayerische Finanzminister Markus Söder der Stadt zehn Millionen Euro für den Bau der auch langfristig nutzbaren Ersatzspielstätte in Aussicht gestellt. Insgesamt soll der Globe-Bau 15 Millionen Euro kosten.

Wilfried Minks gestorben

Projektionsräume für Bilder

13. Februar 2018. Der Bühnenbildner und Regisseur Wilfried Minks ist gestorben. Das meldet unter anderem Deutschlandfunk. Minks, geboren am 21. Februar 1931 in Binai, Tschechoslowakei, kam 1945 mit seinen Eltern nach Sachsen. Dort war er erst Theatermaler, studierte dann kurz an der Kunstgewerbeschule Leipzig und von 1955 bis 1957 in Berlin bei Willi Schmidt, der ebenfalls Bühnenbildner und Regisseur war. 1958 begann Minks in Stuttgart als Bühnenbild-Assistent, ab 1959 arbeitete er am Ulmer Theater mit Kurt Hübner, Peter Zadek und Johannes Schaaf, und ging dann 1962 mit Hübner ans Theater Bremen. Seine Bühnenbilder wurden bedeutsam für die Inszenierungen, mit denen sich das Regietheater erfand. Ins Bilder-Gedächtnis ging etwa der Comic-Strip mit Maschinenpistole im Stile Roy Liechtensteins ein, den er 1966 für Peter Zadeks Inszenierung von "Die Räuber" entwarf.

Theaterpreis Berlin 2018 an Karin Henkel

Grundbedingungs-Forscherin

12. Februar 2018. Der Theaterpreis Berlin der Stiftung Preußische Seehandlung geht dieses Jahr an die Regisseurin Karin Henkel. Das teilen die Berliner Festspiele mit. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird seit 1988 jährlich im Rahmen ihres Theatertreffens verliehen.

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