meldungen

Volksbühnen-Petition übergeben

Umwandlung in Gastspielhaus verhindern

4. September 2017. Die Initiatorinnen der Petition "Zukunft der Berliner Volksbühne als Schauspieltheater neu verhandeln!" übergaben heute mehr als 40.000 Unterschriften an den Berliner Kultusenator Klaus Lederer und den Kulturausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses.

Götz-Friedrich-Preis für Musiktheaterregie an Mizgin Bilmen

Preis für ein fulminantes Debüt

1. September 2017. Der Götz-Friedrich-Preis für die Spielzeit 2016/17 geht an Mizgin Bilmen für ihre Deutsche Erstaufführung von Marc-André Dalbavies Oper Charlotte Salomon am Theater Bielefeld. Diese Entscheidung traf die Jury in ihrer heutigen Sitzung. Der Preis wird für eine herausragende Inszenierung junger Regisseure vergeben und ist mit 5.000 € dotiert. Die Preisverleihung findet am 2. November im Wappensaal des Roten Rathauses in Berlin statt.

Petition für Freilassung Kirill Serebrennikows

Freiheit für Serebrennikow

28. August 2018. Zahlreiche deutsche und internationale Künstler appellieren in einer gestern veröffentlichten Petition an Angela Merkel, Wladimir Putin, Sigmar Gabriel sowie die russische Staatsanwaltschaft, die Strafverfolgung des russischen Regisseurs Kirill Serebrennikow einzustellen.

Theater Osnabrück erhöht Mindestgage

Allmähliche Annäherung an auskömmliche Entlohnung

28. August 2018. Nach den Theatern Oberhausen und Heilbronn erhöht auch das Theater Osnabrück ab der Spielzeit 2017/2018 die Mindestgage für das künstlerische Personal. Die tariflich vereinbarte Mindestgage beläuft sich nach geltendem Tarifvertrag NV-Bühne bislang auf 1.850 Euro brutto, Das Theater Osnabrück wird 2000 Euro brutto Mindestgage bezahlen. Das teilt das Theater in einer Presseaussendung mit.

(Theater Osnabrück / jnm)

Internationale Solidarität mit verhaftetem russischen Regisseur Serebrennikow

Es könnte aber auch ganz anders sein

22. / 23. / 25. August 2017. Der prominente russische Theaterregisseur Kirill Serebrennikow ist festgenommen worden. Das berichten diverse Medien, darunter Spiegel Online und die Rheinische Post. Serebrennikow wird vorgeworfen, zwischen 2011 und 2014 staatliche Gelder von 68 Millionen Rubel (umgerechnet knapp eine Million Euro) veruntreut zu haben. Das berichtet auch die russische Nachrichtenagentur TASS. Drei seiner früheren Mitarbeiter wurden deshalb bereits im Mai verhaftet oder unter Hausarrest gestellt. Damals war auch Serebrennikows Wohnung durchsucht, er selbst verhört und sein Pass eingezogen worden. In einen offenen Brief kritisierte im Mai der Deutsche Bühnenverein das Vorgehen der russischen Behörden gegen den Regisseur. Viele russische Künstler haben inzwischen eine Freilassung des inhaftierten Theatermacher gefordert, so die Rheinische Post. 

Wolf E. Rahlfs wird neuer Intendant in Stendal

Klare Strategie

24. August 2017. Wolf E. Rahlfs wird 2018 neuer Intendant am Theater der Altmark in Stendal. Das meldet unter anderem die in Magedeburg erscheinende Volksstimme. Von 36 Bewerbern seien 10 in die engere Auswahl gekommen, wie welt.de berichtet. Der Hauptausschuss habe schließlich einstimmig für Rahlfs gestimmt.

Stadt beschliesst Sonderzahlung für die Bühnen Halle

Insolvenz abgewendet?

23. August 2017. Die drohende Insolvenz der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle ist einstweilen abgewendet. Wie der Mitteldeutsche Rundfunk Kultur auf seiner Website meldet, hat der Finanzausschuss der Stadt Halle beschlossen, das Defizit der Bühnen in Höhe von 1,7 Millionen Euro in diesem Jahr durch eine Sonderzahlung auszugleichen.

Spielplan-Vorstellung der Luisenburg Festspiele 2018 von Turbulenzen begleitet

In Zwietracht sowie Zuversicht

16. August 2017. Die neue künstlerische Leiterin Birgit Simmler hat ihren Spielplan für die Luisenburg Festspiele Wunsiedel 2018 vorgestellt. Das vermeldete neben den Festspielen unter anderem der Bayerische Rundfunk (15.8.2017). Eröffnen wird Simmler das Freilicht-Festival im kommenden Jahr mit einer eigenen Inszenierung von Felix Mitterers Volksstück und Filmdrehbuch "Andreas Hofer: Die Freiheit des Adlers".

Preise bei ImPulsTanz Wien vergeben

Unter die Haut gegangen

Wien, 14. August 2017. Zum Abschluss des Festivals ImPulsTanz sind Sonntagabend die Preise vergeben worden. Der mit 10.000 Euro Preisgeld dotierte "Casinos Austria Prix Jardin d’Europe" geht an Samira Elagoz, meldet unter anderem orf.at. Für ihre Dokumentarperformance "Cock, Cock.. Who's There?“ erhält sie außerdem die zweiwöchige ImPulsTanz-Residenz 2018. Unter den acht in der Nachwuchsreihe [8:tension] zur Auswahl gestandenen Stücken sei die Arbeit der 1989 in Helsinki geborenen und in Amsterdam lebenden Performerin Samira Elagoz besonders unter die Haut gegangen und im Gedächtnis geblieben, heißt es im Statement der Jury, die aus Gurur Ertem (Istanbul), Philipp Gehmacher (Wien) und Inge Koks (Amsterdam) bestand.

Preisträger des Barbara Kisseler Theaterpreises benannt

Phantastische Tierwesen

9. August 2017. Der mit 50.000 Euro dotierte Barbara Kisseler Theaterpreis geht an die Kinder- und Jugendtheatergruppe kirschkern & COMPES für die Produktion "Kuckuck, Krake, Kakerlake". Das teilte die Hamburger Behörde für Kultur und Medien in einer Pressemitteilung mit. Hinter kirschkern & COMPES verbergen sich die Theatermacherinnen Sabine Dahlhaus und Judith Compes, die seit 1998 zusammen in der freien Kinder- und Jugendtheaterszene arbeiten.

Kritiker*innenumfrage 2017 des Magazins Die deutsche Bühne veröffentlicht

Die Besten 2017

6. August 2017. Die Kritiker*innenumfrage des Fachmagazins Die deutsche Bühne präsentiert in ihrer Ausgustausgabe ihre diesjährige Besten-Auswahl. 68  Autor*innen des Blattes beteiligten sich an der Umfrage, mit der die Deutsche Bühne alle Sparten, also neben dem Schauspiel auch den Opern- und Tanzbereich abdecken will.

Choreografin Nanine Linning verlässt das Theater Heidelberg

Lust auf Neues

6. August 2017. Nanine Linning, Leiterin der Tanzsparte am Theater Heidelberg, wird Heidelberg mit Beginn der Spielzeit 2018/19 verlassen. Das geht aus verschiedenen Medienberichten hervor, darunter die Rhein-Neckar-Zeitung. Die 1977 in Amsterdam geborene Choreografin war 2012 mit Intendant Holger Schultze aus Osnabück ans Theater Heidelberg gewechselt.

Festivalintendant und Musikförderer Peter Oswald verstorben

Zu neuen klanglichen Welten

4. August 2017. Überraschend verstorben ist der ehemalige Intendant des Festivals steirischer herbst, Peter Oswald. Das teilte die Leitung des Festivals am 4. August 2017 mit. Von 2000 bis 2005 prägte Peter Oswald das Grazer Festival mit Musik(theater-)produktionen wie "Begehren" von Beat Furrer, "White Foam" von Wolfgang Mitterer in einer Umsetzung von La Fura dels Baus, "Lost Highway" von Olga Neuwirth oder Bernhard Langs "Das Theater der Wiederholungen". Von 1988 bis 1990 verantwortete er die Reihe "musikprotokoll".

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