meldungen
Publikumspreis der Berliner TheaterGemeinde an "Terror" am Deutschen Theater
Eine Titelverteidigung
24. März 2017. Im zweiten Jahr in Folge geht der Publikumspreis der TheaterGemeinde Berlin ans Deutsche Theater. Nachdem die Mitglieder der TheaterGemeinde im Vorjahr noch Jan Bosses Inszenierung von Ingmar Bergmans "Herbstsonate" gewählt hatten, entschieden sie sich diesmal für Hasko Webers Inszenierung von Ferdinand von Schirachs "Terror" als "Aufführung des Jahres" der Spielzeit 2015/2016.
Choreographin Trisha Brown verstorben
Die Kunst der Wiederholung
22. März 2017. Die US-amerikanische Tänzerin und Choreographin Trisha Brown ist am 17. März 2017 im Alter von 80 Jahren in San Antonio verstorben. Das berichtet Zeit Online. Brown gilt als eine der Protagonistinnen des postmodernen Tanzes. Sie wurde für ihre Arbeiten mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und nahm an der Documenta 12 in Kassel 2007 teil.
Die Schauspielerin Ingeborg Krabbe ist tot
Eine Vollblutkomödiantin
19. März 2017. Die Schauspielerin und Kabarettistin Ingeborg Krabbe ist tot. Das berichten diverse Medien, darunter die Leipziger Volkszeitung. Krabbe galt als eine eine der bekanntesten Film- und Theaterschauspielerinnen der DDR und war auch nach der Wende als Fernsehschauspielerin sehr populär.
Neuer Intendant für das Landestheater Coburg
Mehr als 80 Konkurrenten
18. März 2017. Bernhard F. Loges übernimmt mit der Spielzeit 2018/2019 die Intendanz des Landestheaters Coburg. Das berichtet unter andererm der Bayerische Rundfunk. Der bisherige Intendant Bodo Busse hatte die Indendanz vorzeitig aufgegeben, um Nachfolger von Dagmar Schlingmann am Staatstheater Saarbrücken zu werden, die ihrerseits nach Braunschweig wechselt.
Düsseldorfer Theatermuseum auf der Liste der bedrohten Kultureinrichtungen
Fünfhundert Jahre Geschichte
18. März 2017. Das Düsseldorfer Theatermuseum wurde vom Deutschen Kulturrat auf die Rote Liste der bedrohten Kultureinrichtungen gesetzt. Das ist auf der Webseite des Dachverbandes der deutschen Kultureinrichtungen zu lesen, der 1981 gegründet wurde.
Aufregung um "Five Easy Pieces" in Frankreich
Katholische Empörung
17. März 2017. In Frankreich hat Jean-Frédéric Poisson, der Präsident der Christdemokratischen Partei Frankreichs, ein Verbot von Milo Raus Stück Five Easy Pieces gefordert. Gestern habe er eine Petition gegen den Abend aufgesetzt, teilt Milo Rau in einer Pressemitteilung mit. "Kinder eine solche Geschichte darstellen zu lassen, deren Tragweite ihnen nicht bewusst ist, verwickelt sie in eine ungehörige und traumatisierende Situation", heißt es in dem offenen Brief, den bis Freitag Mittag etwas 10 000 Personen unterzeichnet hätten.
Literaturnobelpreisträger Derek Walcott tot
Stimme der Karibik
17. März 2017. Der karibische Dichter, Autor und Dramatiker Derek Walcott ist tot. Das meldet unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Er starb heute im Alter von 87 Jahren im Kreis seiner Freunde und Familie. Walcott veröffentlichte mehr als zwanzig Gedichtbände und über dreißig Theaterstücke. Als sein wichtigstes Werk gilt das 1990 publizierte Versepos "Omeros". 1992 erhielt er den Literaturnobelpreis.
Intendantin Karen Stone verlängert in Magdeburg
"Sehr engagiert"
Magdeburg, 17. März 2017. Karen Stone bleibt bis Juli 2022 Generalintendantin des Theaters Magdeburg. Wie die Magdeburger Volksstimme berichtet, wird Stone das Haus über ihr Rentenalter hinaus bis zum 70. Lebensjahr führen.
Intendantin Katja Ott verlängert in Erlangen
Einstimmig
Erlangen, 14. März 2017. Katja Ott verlängert ihren Vertrag am Theater Erlangen um weitere sechs Jahre. Wie u.a. die Nürnberger Nachrichten melden, bleibt sie bis 2024 Intendantin des Hauses. In einer nicht-öffentlichen Sitzung sprach sich der Stadtrat einstimmig für die Vertragsverlängerung aus.
Berliner Theatertreffen: 3sat-Preis für Milo Rau
Kindlicher Trotz
13. März 2017. Der Schweizer Autor und Regisseur Milo Rau erhält den mit 10.000 Euro dotierten 3sat-Preis für seine Inszenierung Five Easy Pieces. Das teilen die Berliner Festspiele mit. Als Medienpartner des Berliner Theatertreffens vergibt 3sat den Preis seit 1997 alljährlich "für eine künstlerisch innovative Leistung" an eine/n oder mehrere Künstler*innen aus dem Kreis der zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Ensembles (hier die Einladungen 2017).
Henrike-Grohs-Preis gestiftet
Für afrikanische Kulturschaffende
13. März 2017. Das Goethe-Institut hat gemeinsam mit der Familie Grohs den Henrike Grohs-Preis für afrikanische Künstler ausgerufen. Der Preis würdigt die Lebensleistung der ehemaligen Leiterin des Goethe-Instituts Abidjan/Elfenbeinkünste, die am 13. März 2016 bei einem terroristischen Attentat in der Elfenbeinküste ums Leben kam. Bei dem Anschlag starben weitere Menschen. Der Preis führt Grohs Anliegen fort, afrikanische Kulturschaffende zu unterstützen und einen Beitrag zum internationalen Dialog zu leisten.
Intendant Moritz Seibert am Jungen Theater Bonn verlängert
Starker Besuch
13. März 2017. Der Vertrag von Intendant Moritz Seibert am Jungen Theater Bonn wird vorzeitig um weitere fünf Jahre bis 2023 verlängert. Das berichtet die Bonner Rundschau (online 12.3.2017) und nennt Zahlen für den Erfolg seiner Intendanz: "Exakt 153 880 Besucher wurden 2016 bei den Vorstellungen im Stammhaus in Bonn-Beuel, im Kuppelsaal der Thalia-Buchhandlung, bei der Koproduktion 'Terror' im Contra-Kreis-Theater und bei den Gastspielen im ganzen Bundesgebiet gezählt." Moritz Seibert werde die Jugend-Bühne wie bisher künstlerisch und kaufmännisch leiten.
Jens Groß wird Schauspieldirektor am Theater Bonn
Ein neues, bekanntes Gesicht
10. März 2017. Jens Groß übernimmt ab der Spielzeit 2018/19 die Schauspieldirektion des Theater Bonn. Er folgt damit auf Nicola Bramkamp, die im vergangenen Dezember ihren Abschied ankündigte.
Andreas Döring bleibt bis 2024 Intendant in Celle
Weitermachen!
Celle, 8. März 2017. Der Intendant des Schlosstheaters Celle Andreas Döring behält sein Amt bis zum 31. Juli 2024, das teilte das Schlosstheater heute mit. Der Verein Schlosstheater Celle e.V. als Träger des Theaters sowie die kommunalen Gremien hätten sich mit Döring geeinigt, den ursprünglich bis 2019 laufenden Intendantenvertrag um fünf Jahre zu verlängern. Damit solle, so der Vereinsvorsitzende Thomas Knoke, die "künstlerisch sehr erfolgreiche Arbeit des Schlosstheater fortgesetzt werden".
"Die Räuber" aus München nicht beim Berliner Theatertreffen
Aus dispositorischen Gründen
Berlin, 9. März 2017. Ulrich Rasches Inszenierung von Friedrich Schillers Die Räuber am Münchner Residenztheater kann nicht beim Berliner Theatertreffen 2017 gezeigt werden. Wie die Berliner Festspiele mitteilen, sei "trotz intensiver Bemühungen aller Beteiligten in Berlin und München" eine Aufführung der Inszenierung "aus dispositorischen Gründen, insbesondere aufgrund des technisch sehr anspruchsvollen Bühnenbildes, in Berlin leider nicht möglich".
Yael Ronen erhält ITI-Preis
In vermintem Gelände
8. März 2017. Yael Ronen erhält den diesjährigen Preis des Internationalen Theaterinstituts (deutsches Zentrum). ITI-Präsident Joachim Lux teilte die Entscheidung im Anschluss an eine Vorstandssitzung des deutschen ITI in Berlin mit. Der Preisträger wird vom Vorstand auf der Grundlage einer Mitgliederbefragung bestimmt.
Gessnerallee Zürich sagt umstrittene Diskussions-Veranstaltung ab
Was bedeutet Meinungsfreiheit?
7. März 2017. Das Theaterhaus Gessnerallee hat eine für den 17. März angesetzte Diskussionsveranstaltung, bei der u.a. der AfD-Politiker Marc Jongen auf dem Podium sitzen sollte, abgesagt. Es schickt dazu eine Pressemitteilung (hier im Wortlaut). Nach Ankündigung des Panels mit dem Titel "Die neue Avantgarde" war in Zürich Protest laut geworden, Kulturschaffende hatten einen Offenen Brief lanciert, in dem sie das Theaterhaus dazu aufriefen, der AfD keine Bühne zu bieten. Der Kunstwissenschaftler Jörg Scheller, designierter Teilnehmer des kritisierten Podiums, antwortete den Unterzeichner*innen des Offenen Briefs mit einem eigenen Offenen Brief.
Zürcher Festspielpreis 2017 an Peter von Matt
Verdienste als Kulturvermittler
7. März 2017. Der Zürcher Festspielpreis geht an den Doyen der Schweizer Germanistik Peter von Matt. Das teilten via Presseaussendung die Zürcher Festspiele mit. Von Matt, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiert, erhalte den Preis für "sowohl für seine Verdienste als Kulturvermittler als auch für sein grossartiges literarisches Werk", zitiert die Mitteilung aus der Begründung der künstlerischen Kommission der Festspiele Zürich.
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