meldungen

Führungskrise am Theater Plauen-Zwickau

Kein Vertrauen in Plauen 

Plauen/Zwickau, 24. Januar 2008. Der Intendant des Vogtland Theaters Plauen-Zwickau, Dr. Ingolf Huhn, soll zum 31. Juli diesen Jahres seinen Posten verlieren, berichtet die Chemnitzer Freie Presse in ihrer heutigen Ausgabe. Diese Entscheidung sei bereits letzten Freitag in einer turbulenten Aufsichtsratssitzung in Plauen gefallen. Am gleichen Abend wurde Huhn laut Freie Presse in Zwickau als Regisseur des Musicals "Mozart!" vom Publikum gefeiert. Bis gestern blieb die Personalie geheim.

Urs Hefti gestorben

Urs Hefti 20.7.1944 – 20.1.2008

Wien, 21. Januar 2008. Wie die Pressestelle des Wiener Burgtheaters meldet, ist Urs Hefti gestern in Wien nach kurzer schwerer Krankheit gestorben.

Golden Globes Gewinner werden ohne Show bekannt gegeben

"Autoren sind das Rückgrat des Geschäfts"

Los Angeles, 8. Januar 2007. Wegen des Streiks der DrehbuchautorInnen in Hollywood fällt die große Show zur Verleihung der Golden Globes in diesem Jahr aus. Wie die Nachrichtenagentur Associated Press meldet, planen die Organisatoren und der Fernsehsender NBC, die Gewinner am 13. Januar stattdessen im Rahmen einer Pressekonferenz bekanntzugeben. Die 72 nominierten Schauspieler und Schauspielerinnen hatten angekündigt, an einer Veranstaltung nicht teilzunehmen, so lange der Streik der DrehbuchautorInnen andauere.

Der Intendant des Coburger Landestheaters wurde entlassen

Kein Vertrauen

Coburg, 3. Januar 2008. Das Landestheater Coburg trennt sich mit sofortiger Wirkung von seinem Intendanten Dieter Gackstetter (meldet der theaterkanal). "Der Verwaltungsausschuss hatte keinerlei Vertrauen mehr in die Leitung des Theaters", sagte der Coburger Oberbürgermeister Norbert Kastner von der SPD.

Der Berliner Kulturstaatssekretär: Castorf ist nicht am Ende seiner Karriere

Castorf ist einmalig

Berlin, 2. Januar 2008. In einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel äußert sich Berlins Kulturstaatssekretär André Schmitz positiv über seine eigene Arbeit: "Wenn ich mich in den November 2006 zurückversetze, in die Zeit meines Amtsantritts als Kulturstaatssekretär, dann bin ich doch sehr zufrieden mit dem, was wir erreicht haben. Nach Jahren der Kürzungen haben wir mit dem Kulturhaushalt 2008/09 deutliche Zeichen gesetzt, mit 20 Millionen Euro dauerhaft mehr für 2008 und 25 Millionen Euro mehr ab 2009."

 

Christoph Schlingensief mag das Theater nicht mehr

Das blöde Nachvorneglotzen

Berlin, 2. Januar 2008. In Deutschland, sagt Christoph Schlingensief in einem Interview im aktuellen Heft des Magazins Monopol, sei er "immer 'der Schlingensief'", einer, der provoziere. Das aber will er nicht mehr: "Ich sabotiere keine Erwartungshaltung, sondern ich habe gelernt, dass es nichts mehr bringt, mit dem Megafon vor einem Politiker rumzubrüllen. Wenn politische Kunst ihren Rahmen gefunden hat, dann ist sie nicht mehr wert als die Gedenkmünze zum G-8-Gipfel."

Tränengas in der Berliner Volksbühne – Die Polizei ermittelt

Zum Heulen 

Berlin, 31. Dezember 2007. Bei einer Aufführung von Emil und die Detektive an der Berliner Volksbühne wurde statt einer normalen Platzpatrone Tränengas verschossen (berichtet AP am 30.12.). Laut Polizei flüchteten rund 100 Zuschauer aus dem Theater am Rosa-Luxemburg-Platz.

Volksbühnen-Schauspieler Jürgen Rothert ist tot

Ein trotziger Melancholiker

Berlin, 16. Dezember 2007. Wie die Berliner Zeitung in ihrer morgigen Ausgabe meldet, hat sich der Schauspieler Jürgen Rothert bereits im Oktober das Leben genommen. "Die Motive für den Freitod sind in einer schweren Krankheit zu vermuten, die Rothert zum Pflegefall gemacht hätten", schreibt Ulrich Seidler in der Berliner Zeitung.

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