Neues aus der Wirklichkeit

Dieser Beitrag ist Teil des nachtkriktik.de-Archivs. Er entspricht Layout und technischem Stand vor November 2021.

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Eine ganze Menge partizipatives Theater sah Susanne Burkhardt beim 4. Europäischen Bürgerbühnenfestival in Dresden. Acht Tage lang zeigte das Staatsschauspiel professionell gemachtes Theater mit Laien. Die Bürgerbühnen-Bewegung boomt: Theater öffnen sich diversen Erfahrungen, holen die Stadt auf die Bühne und ermächtigen die Spieler*innen. So weit die Idee. Wie sieht die Praxis aus? Welche Geschichten werden erzählt? Und inwieweit handelt es sich bei Stückentwicklungen mit Laien um Kunst oder Sozialarbeit?

Ein Stück vom Kuchen abgeben wollen Theatermacher*innen mit ihren Teilhabe-Projekten. Einen ganz neuen Kuchen fordern die Theaterfrauen, die sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit an den deutschsprachigen Bühnen einsetzen. Wie schnell Wandel gelingen kann, wenn er gewollt ist, zeigten bei der "Burning Issues"-Konferenz der Theatermacherinnen Beispiele aus Schweden: ein wirksames Mentoring-Programm, verpflichtendes Reporting und Rollenvorbilder für karrierebestrebte Frauen führten dort zu einem weitgehend ausgewogenen Geschlechterverhältnis an den Bühnen. In Deutschland hingegen sind Männer in Leitungspositionen an den großen Häusern nach wie vor in der Mehrzahl. Die Regiequote beim Theatertreffen soll helfen, das zu ändern. Aber: Ist die Quote zielführend? Fragte das Podcast-Duo etliche Theaterschaffende.

 

Ein Podcast in Zusammenarbeit mit Deutschlandfunk Kultur

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