Zur Geschichte der Theaterkritik – ein Vortrag beim Zürcher Symposion KulturMedienZukunft
Treibsand der Aufmerksamkeit
Zur Krise der Theaterkritik - ein Vortrag im Rahmen des Symposions KulturMedienZukunft in Zürich
Den Letzten holt die Feuerwehr
von Tobi Müller
Zürich, 31. August 2011. Es wird gerade viel geredet über das Theater und die Kritik. Vor zehn Tagen hatte die Berliner Akademie der Künste zu ihrem "Fünf-Uhr-Tee" mit zwei altverdienten Kritikern und zwei mittelalten Intendanten geladen, die Kaserne in Basel veranstaltet anlässlich ihres Treibstoff-Festivals einen ausgedehnten Workshop für junge Kritiker. Und am 1. September leite auch ich noch einen halben Thementag an der Zürcher Hochschule der Künste, an dem Geschichte und Zukunft des Theater-Kritik-Verhältnisses erörtert werden soll. Viel begleitetes Nachdenken also.
Ein Kommentar zur Preisentscheidung beim Young Directors Project in Salzburg
Selbsterfahrungstrip für die Ultra-Sensibelchen
von Reinhard Kriechbaum
Salzburg, 24. August 2011. Ein mutiges Statement zu einer amerikanischen Theatergruppe, zum New Yorker The Team und seinem unorthodox-popkulturellen Zugang zur Geschichte und Fortschrittsideologie des eigenen Landes – das wäre eine Option gewesen. Die radikale Performance von Signa in einer Privatvilla, die den Zuschauer in ein Klima des Entsetzens um Osteuropa-Frauenhandel hinein katapultiert, eine andere. Aber Freunde, nicht solche Töne! Auch nicht in der Theater-Schmuddelecke der Salzburger Festspiele, wo ja eigentlich Narrenfreiheit herrscht!
Debatte um die Zukunft des Stadttheaters - Das Stadttheater fördert starke Autorindividuen
Die Geburt des Autors aus dem Nachspielen
von Ute Nyssen
11. August 2011. Wahrscheinlich ist es meine professionelle Deformation als Bühnenverlegerin, dass ich mir eine Theaterzukunft ohne Autoren nicht vorstellen möchte, nicht kann, nicht will, sondern ebenso dagegen ankämpfen möchte wie Matthias von Hartz (Debatte zur Zukunft des Theaters I) und Ulf Schmidt (Debatte zur Zukunft des Theaters II) in ihrer jeweiligen Sache.
Debatte um die Zukunft des Stadttheaters - Stadttheater ist nicht nur eine Organisation oder Institution, sondern eine kulturelle Form
Die Funktion des Stadttheaters
von Ulf Schmidt
28. Juli 2011. Matthias von Hartz weist in seinem Artikel auf nachtkritik.de darauf hin, dass die Eigen(un)dynamik der Institution "Stadttheater" das verhindert, was er als "Innovation" beschreibt. Der Druck zur Auslastung der Produktionsmittel führt dazu, dass gemacht wird, was die vorhandenen Personal- und Sachmittel ökonomisch einsetzt. Der Mitteleinsatz wird Selbstzweck. Daraus könnte man jetzt ableiten, den Theatern gehöre wie ähnlichen behördenartigen Organisationen wie Bahn und Post nur einmal ordentlich die Struktur durch McKinsey überholt und flexibilisiert. Sollte man aber nicht.
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