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Rostocks Intendant Latchinian soll vorzeitig gehen

Entsetzt

Rostock, 17. Februar 2016. Die Stadt Rostock will sich offenbar von Sewan Latchinian trennen, dem Intendanten des Volkstheaters. Sowohl der NDR als auch die Ostseezeitung melden, dass der Hauptausschuss der Bürgerschaft Oberbürgermeister Roland Methling gestern Abend damit beauftragte, den Vertrag im Einvernehmen mit dem Intendanten aufzulösen. Es gehe um eine "gütliche" Auflösung des Intendantenvertrages, hieß es im Antrag der Fraktion Rostocker Bund laut NDR.

Als mögliche Abfindungssumme wurden 150.000 Euro genannt. Die Schweriner Volkszeitung / Neueste Norddeutsche Nachrichten berichten darüberhinaus, dass Latchinian selbst "gegenüber der Hansestadt Rostock sein Begehren auf sofortige Auflösung des Anstellungsverhältnisses erklärt" habe, wie dem geheimen Dringlichkeitsantrag der Fraktion Rostocker Bund/Graue/Aufbruch 09  zu entnehmen sei. Latchinians Vertrag läuft noch bis Juli 2019. Allerdings hatte Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling dem Intendanten mit der Entscheidung, das Rostocker Volkstheater zum Opernhaus umzugestalten, sein Fachgebiet Schauspiel entzogen.

Wie es in der Rostocker Theaterleitung nach einem möglichen Ausscheiden des Intendanten weitergehen soll, ist derzeit unklar. Der kaufmännische Geschäftsführer Stefan Rosinski wird zum Sommer an das Theater in Halle wechseln. Der NDR zitiert Theaterkreise, nach denen Methling beim scheidenden Intendanten des Schweriner Staatstheaters, Joachim Kümmritz, angefragt habe, ob er in Rostock die Leitung des Volkstheaters übernehmen würde. Die Ostseezeitung berichtet allerdings, dass Kümmritz eigenen Angaben zufolge noch nicht gefragt worden sei und mehrere Optionen im Gespräch seien, auch "eine interne Lösung".

Die Ostseezeitung zitiert Latchinian mit den Worten: "Ich bin entsetzt, dass ich, der ich einen von beiden Seiten ungekündigten Anstellungsvertrag als Intendant bis zum Jahr 2019 erfüllen möchte, durch die Medien erfahren muss, dass Oberbürgermeister Methling einem Kollegen offenbar ein Angebot gemacht hat, meine Funktion zu übernehmen."

Auf Nachfrage hat das Volkstheater Rostock gegenüber nachtkritik.de wie folgt Stellung genommen:

"Herr Latchinian hat eine Rechtsanwältin beauftragt, Möglichkeiten der beiderseitigen Vertragserfüllung zu sondieren. Es geht um die mögliche einvernehmliche Klärung des Konflikts zwischen dem Gesellschafterbeschluss für ein Opernhaus und dem Anstellungsvertrag von Herrn Latchinian für ein Vier-Spartenhaus.
Dass es im Extremfall zu einer vorzeitigen und einvernehmlichen Vertragsauflösung kommen könnte, ist in jeder Ehe, jedem Fußballclub und auch jedem Theater so.
Herr Latchinian möchte seinen Vertrag bis 2019 erfüllen."

Update, 18. Februar 2016. Nach Berichten der Norddeutschen Neuesten Nachrichten (NNN) und der Ostseezeitung möchte Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling dem Bürgerschaftsauftrag, über eine Aufhebung des Vertrags von Volkstheater-Intendant Sewan Latchinian zu verhandeln, nicht nachkommen. Der OB wolle offenbar die drohende Abfindung für den Theaterleiter umgehen, so kommentieren beide Zeitungen. Laut Aussage von Sybille Bachmann, Vorsitzende der Fraktion Rostocker Bund/Graue/Aufbruch 09, fordere Methling "von Latchinian Stellungnahmen zu diversen Aussagen", berichten die NNN. "Das läuft offensichtlich auf den Versuch weiterer Abmahnungen hinaus. (...) Als Laie könnte man das als Mobbing bezeichnen", wird Bachmann zitiert.

(NDR.de / OZ / SVZ / geka / chr)

Was bisher in der Causa Volkstheater geschah, ist in der Chronik der Ereignisse nachzulesen.

 

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Kommentare  
Latchinian soll gehen: patientia nostra
Quo jusque tandem abutere, Kommunalpolitik, patientia nostra?!
Latchinian soll gehen: peinliche Heimatstadt
Lieber Herr Latchinian, mir ist meine Heimatstadt nur noch peinlich. So behandelt zu werden, dass haben Sie nicht im geringsten verdient. Verdreifachen Sie die Abfindungssumme und gehen Sie in theaterfreundlichere Gegenden. Danke für Ihren Widerstand. Sie und Ihre Inszenierungen werden mir fehlen. Ahoi
Latchinian soll gehen: Modalverb
Schöne Doppeldeutigkeit des Modalverbs "sollen". Eine Gerücht oder ein Wunsch? Im zweiten Fall - wessen? Des Oberbürgermeisters? Des Verfassers, der Verfasserin der Überschrift?
Latchinian soll gehen: Costa Concordia
Wie auf der Costa Concordia. Der Kapitän verlässt als einer der ersten das sinkende Schiff.
Latchinian soll gehen: Rostocker Peinlichkeit
Es ist nicht zu glauben, wie unsere Stadt Rostock, bzw. die Verantwortlichen, die ja im Auftrag der Bürger Entscheidungen treffen, mit dem Theater und dem Intendanten latchinian vorgehen. So einen Mann wegzugraulen, ihm einfach seine Arbeitsgrundlage weg zu sparen, ist nicht nur für alle Kultur Interessierten in Rostock ein Verlust, sondern es müsste jedem Einzelenen peinlich sein, wie hier mit Menschen umgegangen wird. Latchinian hat alles richtig gemacht, es war den Kleingeistern nur unbequem, und solche Persönlichkeiten braucht Rostock doch. was die Politiker jetzt mindestens noch schaffen sollten, damit sie nicht völlig doof da stehen, ist ein kleines bisschen Niveau beim Abschied des Intendanten. Ich kann latchinian nur mitgeben: Rostock hat sie offensichtlich nicht verdient.
Latchinian soll gehen: Zeichen deuten
Dass Latchinian sein Auflösungsbegehren erst nach der Fixierung der Maßnahme gestellt hat. Zeigt für mich auf, dass es bei seinem Begehren gerade nicht darum geht, ein Zeichen gegen die Kulturpolitik der Stadt Rostock zu setzen.
Latchinian soll gehen: Abfindung wenig lohnenswert
@Rostocker, Sie haben vollkommen recht. 150k Kompensation sind bei einer Jahresgage von derzeit 120k + geldwerte Vorteile (Dienstwagen auch zur privaten Nutzung usw.) kein besonders hoher Betrag. Davon ist noch eine Provision an den Unterhändler zu entrichten, der Rest ist zu versteuern. Marschiert Latchinian nach der Auflösung des Vertrages geradewegs zum Arbeitsamt, wie er es bei seinem Rauswurf 2015 getan hat, wird er dort die Frage nach Vermögensbeständen zu beantworten haben. Aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll wäre eine Vertragsauflösung zum jetzigen Zeitpunkt demnach vor allem, stünde die Erschließung neuer Einnahmequellen unmittelbar bevor.

http://www.zeit.de/2015/19/rostock-theater-intendant-sewan-latchinia
Latchinian soll gehen: Wege gehen
Solidarität bedeutet auch, dass man Wege gemeinsam geht.
Latchinian soll gehen: Rumpftheater Verausgabung
Ja kinder, ist denn schon 1. april? Kümmritz? Wo will denn dieser alte mann noch überall Schaden anrichten? Kümmritz, das ist der mann für's Grobe, (...) der Fusionspläne-Schmieder, der nichtverlängerungsmitteiler, der stellenabbauer, der theaterabwickler. naja, passt ja eigentlich perfekt zur strategischen Zielrichtung von Methling. Kann Latchinian ihn dann nicht in Neustrelitz ablösen, bevor sich der arme, selbstlose Kümmritz beim Pendeln noch vollkommen verausgabt??
man muss sich ja wirklich ernsthaft fragen, warum so viele menschen so viel energie aufwenden, um M-V noch weniger lebenswert zu machen. Oder ist das alles nur show, ein riesiges schmierentheater, inszeniert von... wolle Bordel, der sich im hintertürchen alle theater des landes einverleibt und zur Mecklenburg-Vorpommerschen Landesbühne fusioniert? Weltrekordversuch- "Wer leitet die meisten kaputtgesparten rumpftheater gleichzeitig"?
Latchinian soll gehen: ungenügend
@Eva Kirmes:
Die Intendanz Latchinian in Rostock ist ausgezeichnet mit dem Prädikat ungenügend. Latchinian hat bereits in seiner Eröffnungsspielzeit das zweitschlechteste Einspielergebnis am VTR für sich verbuchen können. Statt wenigstens seine zweite Spielzeit zu Ende zu bringen, begehrt er die Auflösung seines Vertrages bei laufendem Betrieb. Verantwortung übernehmen bedeutet für Latchinian, die Mitarbeiter des Hauses ihrem Schicksal zu überlassen.
Latchinian soll gehen: Kreis würde sich schließen
Guter Vorschlag, #Theatermacher. Latchinian in Neustrelitz, das wäre natürlich ein schönes Bild. Da würde sich der Kreis schließen, nach des Meisters großem Vergleich. Eine andere Möglichkeit wäre Anklam. Auch dort schätzt man autokratische Strukturen. Einen starken Mann an der Spitze des Hauses. Bunte Revue. Kochschau mit Intendant. Adaptionen. Latchinians programmatische Ausrichtung dürfte passen. Bordel. Verzeihung. DOKTOR Bordel will ohnehin nur noch ein paar Jahre machen. Störungseinflüsse von Seiten der Kulturpolitik sind nicht mehr zu befürchten. Das Haus ist bereits durchprivatisiert.
Latchinian soll gehen: ein Jammer
Sewan Latchinian hat in Rostock seit Jahrzehnten das beste Theater gemacht, aber alles, was gut ist, ist kritisch und enthält Wahrheiten, und was Wahrheiten enthält und kritisch ist, ist unbequem für Stadtväter, die anderweitig Eisen im Feuer haben und das Volk lieber unkritisch bedudelt haben wollen. Es ist ein Jammer, dass das passieren muss. Ich finde ja, Latchinian sollte sich stur nicht aus Rostock wegbewegen und weitermachen, schließlich liebt ihn sein Publikum, aber der Mensch kann eben nur eine begrenzte Menge an Beleidigungen ertragen ohne wütend zu werden! Schade um die großartigen Stücke, die es in Rostock zu sehen gab: Glückskind, Nathan, Szenen einer Ehe, und die ganze originelle Art und Weise, wie er und sein Thema das Theater wieder mit den Menschen zu verbinden suchte, die ansonsten nur mit leichter Fernsehkost abgespeist werden!
Latchinian soll gehen: bellen
Hier scheint es ja einige zu geben, denen es Latchinian nicht recht machen kann. Erst schimpfen diese, dass Latchinian nicht zu seinem Wort steht und nun mithilft das Theater zu verkleinern, und jetzt - da er dies natürlich nicht tut - schimpfen sie, dass er von Bord geht. Wie verlogen! merkt ihr das nicht? was soll er tun, ihr ewig widersprüchlichen und bösartigen Diskutanten.
Latchinian zieht weiter, ihr aber bellt immer noch.
Latchinian soll gehen: bitter für die Schauspieler
Besonders für die Schauspieler am Volkstheater ist es bitter, dass ihr Intendant sich mitten in der Spielzeit aus dem Staub machen will.
Latchinian soll gehen: never ending
Never ending story. Und Kümmritz (a.k.a Mr. "Wenn ich helfen kann, helfe ich doch gerne") weiß natüüüürlich von nichts. Anstatt eine klare Ansage zu machen ("Nein, kein Interesse" oder so) druckst er rum und sitzt am Ende auch da auf dem Chefsessel. Ohje...
Und warum werden solche Posten neuerdings einfach vom OB "angefragt"? Müsste es da nicht ein vernünftiges, öffentlich ausgeschriebenes Bewerbungsverfahren geben? Vielleicht haben ja noch andere Leute Ambitionen, Chef der Volksoper Rostock zu werden, Brodkorb zum Beispiel
Latchinian soll gehen: sichtnebelweit
Latchinian war unser Steuermann! Ein Gedenkstein wäre das Mindeste, was meine Heimatstadt ihm setzen könnte. Gut gekämpft. Und jetzt kommt ein Personalvorschlag, der zeigt, wie weit die Sicht im Rostocker Verwaltungshimmel reicht: genau bis zum Rand von MVP. Und selbstverständlich wird sich ein nächster Kandidat finden, der sagt: her damit, ich mache es mit noch weniger oder auch mit halb ganz ohne! Rostock hat verloren.
Latchinian soll gehen: unterstellend
Dieser thread heißt: Latchinian s o l l gehen. Ihm zu unterstellen, er geht als Kapitän vor der Besatzung und den Fahrgästen von Bord, ist schlicht bösartig und unrichtig.
Latchinian soll gehen: man hatte es in der Hand
Latchinian hätte es in der Hand gehabt, das weniger teure, weniger riskante Schauspielmodell durchzukämpfen. (...) Anstatt sich durchzukämpfen, zu seinen Schauspielern zu stehen und mit ihnen zu arbeiten, verlässt er das Theater. Das ist armselig.
Es ist immer einfacher zu gehen, mit einer sehr ordentlichen Abfindung, von der manche mehrköpfige Familie mehr als zwei Jahre leben kann. Die old-Boys-Networks des Bühnenvereins werden ihm sicherlich helfen sehr schnell kleine lukrative Regieaufträge zu bekommen, bis die nächste Intendanz frei wird.
Latchinian soll gehen: Achteraussegeln
Dem Rostocker geht das Kommentieren hier mal wieder ganz schön an die Nieren. Da verwechselt er schon mal Passagiere mit Fahrgästen, Schauspieler mit Darstellern und Sträucher mit Hecken. Dabei ist der Vergleich vom Kapitän, der Schiff und Mannschaft im Stich lässt, gar nicht so unzutreffend. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass vorzeitiges Achteraussegeln in der Seefahrt eine Untersuchung nach sich zieht. (...)
Latchinian soll gehen: Methling für Weiterbeschäftigung
Methling spricht sich für eine Weiterbeschäftigung Latchinians aus.

(dpa/focus)

http://www.focus.de/regional/rostock/theater-methling-soll-mit-latchinian-aufloesung-verhandeln_id_5289826.html
Latchinian soll gehen: Schiffs-Nachrichten
Nach des Meisters Forderung nach mehr Gage, siehe Beitrag OZ aus dem Januar 16. Nun weiteres Handaufhalten, idealerweise für sehr angenehmes Nichtstun. Nur hat wirklich niemand mit damit gerechnet, dass es noch Leute gibt, die diesem Treiben widersprechen. Latchinian lernt gerade die Kräfteverhältnisse in Rostock richtig kennen. Da kann seine Anwältin Briefe schreiben wie sie will. Entweder er geht so, das nennt man dann Kündigung und nicht Aufhebung. Oder er schleicht sich zurück aufs sinkende Schiff. Wo schon ein paar Enttäuschte warten mit einer Menge Fragen. Die gute Nachricht fürs Publikum ist demnach. Die Inszenierung bleibt weiter spannend.

http://www.ostsee-zeitung.de/Region-Rostock/Rostock/Kultur/Volkstheater/Gehaltszoff-um-Theater-Chef
Latchinian soll gehen: Klappe aufreißen
Das Halbwissen und überhaupt keine Ahnung haben ist ja hier scheinbar die Lizenz zum Richtig-die-Klappe-aufreißen. Kosinski und Konsortien sind einfach nur peinlich. Am besten Herr Latchinian liest sich das gar nicht erst durch, er hat ja auch Anderes zu tun. Zum Beispiel mit völlig verwirrten Rostocker Stadtpolitikern in ein seriöses, halbwegs ernst zu nehmendes Gespräch zu kommen. Das der OB von Rostock jetzt noch so niederträchtig ist und zusehen will, wie Herr Latchinian seine irrsinnigen Beschlüsse umsetzt, ist das Allerletzte. Und alle, die im devot dazu Beifall klatschen gehören auch dazu.
Latchinian soll gehen: alternativlos
OB Methling wird gegen den Vorschlag des Ausschusses Beschwerde einlegen. Das ist richtig. Warum sollte man einen, der gesund ist und arbeiten kann, 150.000 Euro hinterherwerfen und ihm Freizeit schenken. In was für einer absurden Welt leben wir denn, soetwas auch noch mit "Entseetzt" zu kommentieren (wie oben im Head des nachtkritik artikels).
Der Mann hat eine Aufgabe. Er ist nicht unschuldig daran, dass die Situation jetzt eine solche ist. Und jetzt wird hier noch applaudiert, dass er geht!
Hört Ihr Euch eigentlich mal selbst zu? Wir kämpfen um jeden Cent, wir kämpfen um jede Stelle. 150.000 Euro, dafür kann eine junge Schauspielerin 5 Jahre lang am Theater beschäftigt werden. Ist das allen hier auch klar.
Natürlich muss Herr Latchinian jetzt weitermachen. Es gibt auf kurze Sicht keine Alternativen für die Position des Intendanten. Die Intendanz muss ausgeschrieben werden, und es gibt hervorragende junge Musiktheaterspezialisten, die aus dem Haus eine herausragende Oper machen werden. Herr Latchinian und Herr Rosinski haben an dieser Variante gearbeitet, sie hätten das auch verweigern können.
Latchinian soll gehen: einsame Entscheidungen
@zensor
Was ist das denn jetzt? Gerade hat Herr Methling eine einsame Entscheidung getroffen und den starken Mann gespielt, sogar Nachfolger ins Spiel gebracht, jetzt geht's wieder andersrum. Geht es hier um's Intendanten-Quälen? Will er die Ablöse drücken? Versinkt die Stadt im kollektiven Wahnsinn? Lieber Herr Zensor, völlig verwirrt bitte ich herzlich um Aufklärung.
Latchinian soll gehen: Einigkeit
Methling will, dass Latchinian bleibt. Latchinian will, dass Latchinian bleibt.
Selten gelebte Einigkeit. Wozu dann Sondierungsgespräche mit Anwalt.
Latchinian soll gehen: VTR müsste man erfinden
Wenn es das Rostocker Volkstheater nicht gäbe (wobei: gibt es das eigentlich? War noch nie drin), man 'sollte' es erfinden. Hurrah.

Ich hingegen wünsche mir inzwischen eine echte Forums-Struktur bei Nachtkritik, dort würde ich sofort einen neuen Thread eröffnen: 'Viel Lärm um Nichts? Das Theater Bochum hat eine neue Doppelspitze: Sewan Latchinian und Stephan Märki sollen ab Sommer 2017 die Leitung übernehmen. Ergänzt wird das Dreamteam durch den Altmeister Frank Castorf, die kaufmännische Leitung wird in die bewährten Hände von Silvia Stantejsky liegen.' Wenn dann noch Tim Renner zum Kulturdezernenten dort ernannt würde, wäre das die Krönung.
Nur worüber schreiben wir dann hier? Es wird uns etwas einfallen...
Latchinian soll gehen: Was sollte er tun?
Was soll er denn tun?- als erfahrener Schauspielregisseur den Planungsentwurf einer Volksoper Rostock aufsetzen, was Methling von ihm verlangt?- sämtliche Schauspieler inkl. die aus seinem Senftenberger Ensemble mitgebrachten nebst alle Tänzer entlassen?

Er will seinen 4-Spartenvertrag bis 2019 erfüllen.
Es ist ein persönlicher Affront des Bürgermeisters , ihm in einer 1-Mann-Gesellschafter-Sitzung in den Theaterferien das Schauspiel, Latchinians Domäne, zu entreißen.
Wie soll man da reagieren?
Brotkorbs Erpressungen und Methlings diktatorische Machtausübung richten Rostock's Kultur und Ansehen zu Grunde. Wer will da noch hin als Tourist, Student oder Kulturschaffender???
Eine billige Schmierenkomödie wäre das, wenn nicht so viele Menschschicksale dranhängen würden.
Latchinian soll gehen: in Einigkeit
Der OB verfolgt Interessen die kaum die Öffentlichkeit erreichen. Es geht hier um Immobiliendeals, das alte Theater muss weg, ein neues muss her, es geht um Millionen, um Verträge (...) und und und. Das Theater muss sterben, es entsteht ein neues... ein Gastspielhaus, wo sogar die HMT unterkommen muss!

Brodkorb begrüßt das, er liebt seine Hauptstadt, und eine Hauptstadt braucht ein würdiges Theater, so will auch er, dass das Rostocker Theater stirbt!

So sind Methling und Brodkorb in Einigkeit verbunden, kämpfend gegen einen Intendanten der dies alles erhalten will, das passt natürlich nicht!
(...)
Latchinian soll gehen: Abfindung arbeitsrechtlich völlig normal
zu #23 und den Anderen, die glauben, ganz genau bescheid zu wissen aber offensichtlich absolut keine Ahnung haben. Wenn jemand einen gültigen Vertrag hat, der aufgelöst werden soll, gibt es Abfindung. Das ist deutschlandweit so, nicht nur in Rostock. Das hat Herr Latchinian nicht erfunden! die genannte Summe ist sogar gering im Verhältnis zur Vertragssituation. Da steht Herrn Latchinian noch viel mehr zu, jeder gute Arbeitsrechtler wird das bestätigen. Latchinian beendet nicht freiwillig sein Arbeitsverhältnis, sondern wird dazu gezwungen, hier durch das Wegsparen seiner Sparte Schauspiel am VTR. Ich frage mich aber, warum Sie Herr Franklin so sehr persönlich angegriffen reagieren? Ihre Wortwahl spricht Bände über Sie, merken Sie das nicht? Also einfach etwas mehr Bescheidenheit, anstatt ungefilterte Vorwürfe und Beurteilungen, die Ihnen nicht zustehen, da Sie wirklich nicht durchsehen, was arbeitsrechtlich völlig normal wäre und ganz sicher im Fall Latchinian und VTR auch bald ist. Zum Glück haben Sie da nicht mitzureden.
Latchinian soll gehen: endlich mal ein Kämpfer
Hallo, Nachtkritik-Team,

solange Sie hier anonyme Zuschriften zulassen, wird es diese unverschämten, beleidigenden Kommantare von leuten, die keine Ahnung von Theater haben, nie drin waren und nur stänkern wollen, gaben.
das wird sich ganz schnell erledigen, wenn Sie nur noch angemeldete Kommentare zulassen. denn diese miesen Kommentatoren würden nie unter Nennung des vollständigen Namens schreiben.
ich würe wünschen, Herr Latchinian bleibt- für uns Rostocker. Was interessiert ein Methling, was ein Wandschneider, ein Sens - mein Gott, die spielen hier alle nur ein Intermezzo. Es kommen bessere Zeiten!!!
Und wenn Sie schon gehen müssen, lieber sewan Latchinian, dann rechnen Sie bitte Ihr gehalt bis 2019 hoch und geben sich nicht mit dem Bagatellbetrag von 150.000,00 € zufrieden. Das ist allein der betrag, der Ihnen als Schmerzensgeld zustehen würde.
Endlich mal ein Kämpfer in dieser Stadt - endlich mal kein Jasager! Bitte mehr davon.
Latchinian soll gehen: Abfindung oder nicht
# Rechtsanwalt Sch.
Lieber Rechtsanwalt, zum Glück habe ich hier nicht mitzureden, das ist vielleicht nicht richtig, warten wir es mal ab. Zur rechtlichen Situation, über die Sie so genau bescheid wissen. Natürlich wird bei einer Vertragsauflösung erst einmal auf eine Abfindung spekuliert, aber nur dann, wenn der Vertrag durch den Gesellschafter oder Aufsichtsrat aufgelöst wird, nicht, wenn Herr Latchinian das bereits von sich aus vorgeschlagen hat. Warum sollte es einem Intendanten besser gehen, als den armen Schauspielern, die eine Nichtverlängerung bekommen, wenn die Schauspielsparte aufgelöst wird, und nur dann eine Abfindung erhalten, wenn Sie mindestens 5 Jahre am Theater waren. Das ist Theaterrecht.
Nochmals, 150.000 Euro sind kein Pappenstiel. Wer so arrogant über die Notwendigkeit einer Abfindung redet, sollte sich bessere als moralische Argumente zurecht legen. Es war der Intendant, der den Stein durch sein unkluges, sperriges Verhalten ins Rollen gebracht hat. Bei einem anderen, klügeren hätten wir nicht nur alle Sparten erhalten können, sondern auch noch mehr Etat. Das ist Aufgabe eines Intendanten.
Latchinian soll gehen: die Verantwortlichen
das ist ja witzig, ben Franklin (31).
Der Intendant ist schuld daran, dass Sparten abgebaut werden?
Was haben Sie denn genommen.
Wir wissen doch wohl, dass es 1. Brodkorb und 2. Methling mit ihrer Zielbereinbarung und 3. die Rostocker Bürgerschaft war, die dem Abbau zugestimmt haben.
Immer schön bei der Wahrheit bleiben.
Latchinian soll gehen: Orchester stand nie zur Debatte
@Ben Franklin:
Ich persönlich hege keine besondere Sympathie für Herrn Latchinian. Aber es ist nicht richtig, dass ein anderer Intendant alle Sparten mit mehr Etat hätte erhalten können. Die Stadt Rostock und ihre politischen Vertreter haben die Entscheidungen zum Etat und zu den Spartenschließungen getroffen. Intendanten treffen keine Etatentscheidungen, das macht der jeweilige Rechtsträger.
Außerdem: Wenn die Stadt den noch laufenden Vertrag des Intendanten vorzeitig auflösen will, muss sie selbstverständlich etwas anbieten. Das wäre auch bei einem Schauspieler so, dessen Vertrag vorzeitig aufgelöst werden soll. Wenn Herr Methling jetzt behauptet, der Intendant solle seinen Vertrag erfüllen, dann will er sich die fällige Abfindung wohl sparen und solange den Intendanten bearbeiten (z.B. durch ständige bewusst unerfüllbare Dienstanweisungen), bis er einen Grund für eine fristlose Kündigung findet.
Und zu der Diskussion Schauspiel wäre doch billiger zu haben als Oper: Selbstverständlich wäre es das. Aber es war seitens der Stadt immer klar, dass das Orchester auf jeden Fall erhalten bleibt. Es bestanden also als Vorgabe des Rechtsträgers die Optionen "Orchester mit Schauspielsparte" oder "Orchester mit Musiktheatersparte". Es gab nie eine Option "Schauspiel ohne Musiktheater und Orchester".
Latchinian soll gehen: Geschenk aus Schwerin
"Dass die Landesregierung uns 25 Millionen Euro als Zuschuss für einen Theaterneubau zahlt und eine Kreditgenehmigung trotz weiterhin bestehender umfassender und unzulässiger Kreditverpflichtungen aus der Vergangenheit in gleicher Höhe vom Grundsatz her genehmigt hat, sollten wir in Rostock endlich als ein Geschenk begreifen"

OB Methling auf das-ist-rostock.de

http://www.das-ist-rostock.de/kultur/theater/2082-2082/
Latchinian soll gehen: Erläuterung der Redaktion
Sehr geehrter Diskutant*innen,
bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir in der Diskussion um die Zukunft des Rostocker Volkstheaters Beiträge zur Personalsituation sehr streng beobachten. Die Argumente für und gegen einzelne Aktionen des Intendanten Sewan Latchinian wie auch der beteiligten Lands- und Kommunalpolitiker liegen auf dem Tisch. Die beharrliche Wiederholung der Vorwürfe wirkt kampagnenhaft. Im Dienste der Versachlichung der Strukturdebatte werden wiederkehrende Vorwürfe ausgefiltert.
Mit freundlichen Grüßen, die Redaktion
Latchinian soll gehen: Vorgänge unter Piontek
Nachweisbar gab es bereits in der Intendanz Piontek ähnliche Bemühungen zur Umstrukturierung des Volkstheaters. Von der Politik angedachte Spartenschließungen wollte Piontek nicht mittragen, weshalb eine Auflösungsvereinbarung abgeschlossen wurde - anders als bei Latchinian bereits in der Planungsphase. Der fristlose Rauswurf Pionteks hatte letzten Endes andere Gründe. Ein dazu bestehender Wikipediaeintrag ist mittlerweile gelöscht.
Mehr dazu hier:

http://www.nachtkritik.de/index.php?view=article&id=1626:rostocker-intendant-steffen-piontek-fristlos-gekuendigt&option=com_content&Itemid=126
Latchinian soll gehen: Überschuldung beendet
Aus dem o.g. Artikeln wird klar, was Methling mit einer Beendigung einem Sterben auf Raten meint. Die ungelöste Frage nach der Zukunft des VTR hat Methling von seinen Vorgängern übernommen, wie auch die Überschuldung der Stadt. Methling war 2005 in Rostock angetreten, um u.a. den desolaten Haushalt zu sanieren. Rostock war bei Amtsantritt Methlings zahlungsunfähig. 2010 wies die Stadt wieder einen ausgeglichenen Haushalt auf. 2012 haben die Bürger der Stadt Rostock Methling in seiner Politik bestätigt. Weder Methling, noch Brodkorb haben sich in dieser Zeit gegen Theaterarbeit ausgesprochen. Beide fordern jedoch eine zukunftsfähige Planung der Häuser. Dafür werden neue Bühnenbauten in Parchim und Rostock errichtet, eine stückweise Erhöhung der Mittel festgeschrieben.
Vorzeitiger Abgang Latchinian?: Medienberichte
Schweriner Volkszeitung und NNN berichten am 04.03.16 vom Auszug Latchinians aus dem Büro des Intendanten am Volkstheater Rostock.


http://www.svz.de/lokales/rostock/intendant-laesst-sich-krankschreiben-id12909321.html
Vorzeitiger Abgang Latchinian?: bitte um Fairness
Wieder mal ein unsachlicher Kommentar vom Zensor. Seine Beiträge sind deshalb so gemein, weil sie immer eine bösartige und inhaltlich bewusst einseitige Perspektive einnehmen. Als wolle hier jemand mit aller Macht Schaden. Warum, weiß der Zensor am besten.
Längst gibt es weitere Artikel (NNN, Welt usw.) zum Thema, denn Herr Latchinian hat die Planungen am Haus nicht einen Moment aus dem Blick verloren, trotz Krankschreibung. Das kann von allen Seiten bestätigt werden.
Bitte halbwegs fair bei den Tatsachen bleiben, auch wenn man es gern anders hätte.

http://www.welt.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/article152955182/kommende-Spielzeit-im-Blick.html
Vorzeitiger Abgang Latchinian?: nicht unfair
Zum Kommentar #39: Es ist weder unsachlich, noch ist es unfair, wenn Kommentatoren hier auf Beiträge in Printmedien hinweisen. Vielmehr beinhaltet Ihr Kommentar mehrere s.g. nicht belegte Tatsachenbehauptungen und verstößt somit gegen die Regeln dieses Forums.
Vorzeitiger Abgang Latchinian?: Erfahrungen
Den Ball mal schön flach halten. Die Meisterdämmerung kommt wenig überraschend. Es darf davon ausgegangen werden, dass die verbleibende Geschäftsführung bereits einen Plan B ausarbeitet. Erfahrungen aus einer ganz ähnlichen Situation aus der letzten Spielzeit sind reichlich vorhanden.
Vorzeitiger Abgang Latchinian?: seltsame Belehrung
Werte 39, Sie hat mein Kommentar offensichtlich ganz direkt getroffen. Und gut auch, dass Sie die Regeln dieses Forums am besten kennen. Dann wissen Sie ja auch, das hier verlinkte Meldungen aus regionalen und überregionalen Printmedien, die man selbst in Sekunden aufrufen kann, keine unbelegten Tatsachenbehauptungen sein können.
Unfair bleiben die bewusst einseitigen und dadurch nicht stimmigen Kommentare des Zensors, nicht erst seit heute - trotz Ihrer Entrüstung. Und offenbar reden Sie zwar mit, haben aber keinen Einblick hinter die Kulissen des VTR, sonst wüssten Sie ja, das diese Meldung z. B. der WELT absolut belegte Tatsache ist.
Ihre seltsame Belehrung hier fällt leider auf Sie selbst zurück.
Rostock: Krankschreibungen
Volkstheater Rostock derzeit ohne Geschäftsführung:

http://www.svz.de/regionales/newsticker-nord/alarm-im-volkstheater-rostock-beide-geschaeftsfuehrer-krank-id12949196.html
Latchinian soll gehen: ohne alle
Ein Haus ohne Intendant und Kaufmann. Ein ganz interessanter Versuch, der in den bisherigen Konzeptpapieren überhaupt noch nicht aufgetaucht war. Wenn es einigermaßen läuft, lässt sich so ganz ordentlich an der Personalkostenschraube drehen. Möglicherweise zum Vorteil des Ensembles.
Latchinian soll gehen: Gute Besserung!
Bleibt nur, den Herren Latchinian und Rosinski gute Besserung zu wünschen. Krankheit lässt sich noch schwerer planen als die nächste Spielzeit. Da braucht es Ruhe für die Betroffenen und Rücksichtnahme. Die Schweriner Volkszeitung schreibt es. Der Herr Latchinian wird möglicherweise schon im April in seinem Büro zurück sein. Dann kann neues Qualitätstheater geplant werden. Auf das sich schon alle riesig freuen.
Latchinian soll gehen: noch kaum geplant
Volkstheater ohne Führung: Nach Informationen der Ostseezeitung sind derzeit drei Prozent der Planungen für die kommende Spielzeit abgeschlossen. Rechnungen bleiben liegen, Verträge werden vorerst keine geschlossen.


http://www.ostsee-zeitung.de/Region-Rostock/Rostock/Kultur/Volkstheater/Spielzeit-in-Gefahr-Volkstheater-ohne-Fuehrung
Latchinian soll gehen: Schämen für Politiker
Natürlich meldet sich der Zensor gleich als Erster: Alarmstimmung, das liebt er ja. Und teilt es gern sofort mit Dritten! Warum, weiß er selbst am besten.
Aber kein Wunder, das jetzt beide Geschäftsführer krank sind, nach dem Wahnsinn, der die letzten Monate mit dem VTR und ihnen getrieben wurde. Der normale Rostocker, der noch etwas Empathie und Sachverstand hat, schämt sich für seine Politiker, die zwei sehr fähige Leute aus der Stadt gejagt und ein völlig funktionsfähiges Theater kaputt gespart haben.
Bravo, ruft der Zensor diesen Politikern zu. Warum bleibt offen.
Latchinian soll gehen: keine Götterdämmerung
Beide Geschäftsführer krank, das ist schon verwunderlich, vielleicht auch ein Resultat des (Nerven)Krieges der letzten Wochen. Zudem braucht Rosinksi auch ein wenig Zeit, um sich auf seine gewaltige Aufgabe in Halle einzustimmen.
Was die wichtig zu regelnden Dinge im Theater betrifft: damit müsste sich der Aufsichtsrat beschäftigen, denn der haftet. Die Aufsichtsratsvorsitzende sollte sich schnellstens mit der 2. Leitungsebene zusammen setzen und die wichtigsten Aufgaben verteilen. Sie kann alles unterzeichnen, so dass nichts liegen bleiben muss.
Also gibt es hier keinen Grund eine Götterdämmerung zu beschwören. Ein Theater läuft manchmal viel besser, wenn man den Intendanten in den Urlaub schickt. Hier alle mal, denn da haben zwei gedanken- und gewissenlos die Zukunft des Theaters verspielt und ein Schauspiel in die Abwicklung getrieben. Dafür, nicht für ihre Erfolge, werden sie einst in die Annalen eingehen.
Latchinian soll gehen: Warum die Erregung?
Soll hier in Zukunft jede Krankschreibung im Forum behandelt werden?Ist Krankheit jetzt ein willentlich herbeigeführter Zustand?
Was soll die ganze Erregung?Zwei Menschen sind krank,gute Besserung.
Latchinian soll gehen: soll bleiben!
Ist die Überschrift zu diesem thread korrekt, werte nk-redaktion? Ich glaube nicht. Mal hieß es Latchinian will gehen, dann Latchinian soll gehen, inzwischen auch Latchinian will bleiben und latchinian soll bleiben. Ich denke, bei all den widersprüchlichen Meldungen tagtäglich wäre eine neutralere Überschrift angemessener.
Ich fände es sehr gut, wenn Latchinian bliebe, aber man hat ihn wohl in Rostock nicht verdient. Und wer hier faselt, das Volkstheater würde ohne Leitung besser laufen, der hat wirklich keine Ahnung oder ist böswillig. Und glaubt hier wirklich jemand, ein Vollprofi, wie Latchinian macht seine Hausaufgaben nicht? Der eventuelle Planungsverzug hätte sicherlich andere Gründe. Ist denn überhaupt schon kuturpolitisch entschieden, für was für einen Betrieb geplant werden müßte?
Es hat mich schon sehr gewundert, woher er die Kraft, Gesundheit und Arbeitslust hergenommen hat, besonders in den letzten Wochen. Er sollte sich aber auch nicht kaputtmachen lassen.
Auch von mir, beste Besserung.

(Liebe Eva Kirmes, wir versuchen, die ursprüngliche Benennung des Kommentarthreads wenn möglich beizubehalten, um den Leser*innen verlässliche Orientierung zu bieten. Aber wir denken über Ihre Anmerkung nach. Vielen Dank dafür. Beste Grüße aus der Redaktion)
Latchinian soll gehen: Vertreterregelung?
Zu Ihren Fragen, @49:

Der Oberbürgermeister Methling weist u.a. in einem Beitrag der SVZ vom 08.03.2016 darauf hin, dass die Geschäftsführung des Volkstheaters für das Vorhalten einer Vertreterreglung verantwortlich ist. Als Prüfungsorgan hätte der Aufsichtsrat unter der Vorsitzenden Kröger auf die Installation einer solchen Reglung drängen müssen. Dieses umso mehr, nach den Erfahrungen aus dem letzten Jahr. Passiert ist nichts, wofür nun alle Mitarbeiter des Hauses, das Ensemble und die Zuschauer in Geiselhaft genommen werden. Rosinski und Latchinian sind in Rostock mit einem Optimierungskonzept aus dem Bereich des Kulturmanagements angetreten. Sie belegen nun zum zweiten Mal in Folge, dass sie Modelle entwickeln können und Konzepte der Restauration. Den Betrieb des Hauses gegen höhere Gewalt und externe Einflüsse abzusichern, und somit auch die eigenen Leute zu schützen, haben sie bislang nicht vermocht. Der daraus resultierende Imageschaden für das Theater und die Theaterlandschaft in MV ist beträchtlich.

http://www.svz.de/lokales/rostock/kopflos-auch-rosinski-meldet-sich-ab-id12952531.html
Latchinian soll gehen: Ursache der Misere
Offenbar verwechseln jetzt einige Ursache und Wirkung des problems. Nicht das beide Geschäftsführer krank geworden sind ist schlimm, sondern wie sie die letzten Monate von der stadtführung dahin getrieben wurden. Das macht einen krank, wenn man behandelt wird wie ein unmündiger befehlsempfänger. Wenn man ständig seltsame sparkonzepte schreiben muss und am ende seine Leute rausschmeissen soll. Anstatt einfach arbeiten zu dürfen und das haben die beiden gut gemacht. Echt schräg und schon fast wieder komisch, wenn es nicht so peinlich für rostock wäre, sind jetzt die Kommentare der stadtführung. Zum Beispiel - 3% der spielplanplanung liegt vor, was ist das für ein blödsinn, das kann doch keiner ernst meinen. Meines Wissens soll der Plan ende März vorliegen, also was für eine Hysterie! man schämt sich schon etwas für die kollegen im rathaus, die jetzt wieder alles besser wissen. Der OB ganz vorn, wieder sauer und voller absurder vorwürfe gegen andere, ist ja immer am einfachsten. Das er die ursache der misere ist blendet er aus.
Ist das eine Farce um das theater in unserer stadt! Ich fürchte, andere lachen über uns, leider mit recht. Den Geschäftsführern kann ich nur raten, macht weiter, aber woanders. Traurig.
Latchinian soll gehen: geringes Interesse
Auf der Protestveranstaltung am Wochenende (!) vor dem Rathaus waren lediglich 300 Personen zugegen. Das zeigt, dass die Öffnung des Hauses in den Stadtraum bislang kein gesteigertes Interesse beim Publikum hervorgerufen hat. Das Theater hat in Rostock traditionell einen schweren Stand. Es ist mehr als fraglich, ob sich durch die derzeitige Berichterstattung etwas Grundlegendes daran ändert.
Latchinian soll gehen: Übergangs-Übernahme
Steffen Knispel wird vorerst die Geschäftsführung am Volkstheater Rostock übernehmen:


http://rathaus.rostock.de/sixcms/detail.php?id=49038&_sid1=rostock_01.c.261.de&_sid2=rostock_01.c.392.de&_sid3=rostock_01.c.141555.de&_sid4=rostock_01.c.141556.de&_sid5=
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