Nationale und internationale Erfahrung

2. Januar 2019. Der Stiftungsrat der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) hat heute auf seiner Sitzung in Frankfurt (Oder) der Berufung von Ruth Heynen als neuer Schauspieldirektorin zugestimmt. Das teilte das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Brandenburg per Presseaussendung mit. Ruth Heynen beginnt ihre Tätigkeit der Mitteilung zufolge mit Beginn der Spielzeit 2020/21. Als Generalmusikdirektor des Staatstheaters Cottubus wurde Alexander Merzyn bestätigt. Der gebürtige Kieler des Jahrgangs 1983 ist seit 2017/18 Dirigent in Cottbus und bereits seit August 2018 kommissarischer Generalmusikdirektor.

"Ich freue mich sehr, dass das künstlerische Leitungsteam des Staatstheaters um den zukünftigen Intendanten Stephan Märki nun komplett ist," wird Kulturministerin Manja Schüle als Vorsitzende des Stiftungsrats der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) zitiert. Ruth Heynen bringe umfangreiche nationale und internationale Erfahrungen als Dramaturgin in mehreren Ensembles mit. Mit der Berufung ist der Stiftungsrat einem Vorschlag des künftigen Generalintendanten Stephan Märki aus dem September 2019 gefolgt. Auch Märki wird sein Amt in Cottbus mit Beginn der Spielzeit 2020/21 antreten. 

Ruth Heynen wurde 1963 im nordrhein-westfälischen Wesseling geboren. Nach dem Besuch der Schauspielschule Civica Scuola des Piccolo Teatro di Milano in Mailand studierte sie Deutsche Literatur- und Sprachwissenschaft sowie Romanistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Nach ihrer Promotion arbeitete sie unter anderem als Theaterkritikerin, Universitätsdozentin und Dramaturgin. Von 2009 bis 2017 war sie Direktorin der Union des Théâtres de l'Europe (et de la Méditerranée)' und von 2017 bis Juni 2019 Chefdramaturgin am Théâtre National du Luxembourg.

(Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg / sle)

 

 
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