"Richtungsweisende digitale Vorhaben"

11. Dezember 2019. Der antragsoffene Fonds Digital der Kulturstiftung des Bundes fördert mit insgesamt 13,18 Millionen Euro 15 Projekte, die sich dadurch ausgezeichnet hätten, dass sie die "digitalen Möglichkeiten und Herausforderungen der Gegenwart selbstbestimmt und gemeinwohlorientiert" mitgestalten und ihnen "kreativ und kritisch" begegnen. Das teilte die Kulturstiftung des Bundes heute in einer Pressemitteilung mit.

Partizipative Formate und Künstliche Intelligenz

An den "15 richtungsweisenden digitalen Vorhaben" seien insgesamt "36 Kulturinstitutionen beteiligt", darunter "bundesweit 28 Museen, 5 Theater, 2 Opernhäuser und 1 Gedenkstätte". Zu den geförderten Institutionen gehören demnach u.a. das Badische Staatstheater Karlsruhe, das Berliner Ensemble, die Deutsche Oper am Rhein, Kampnagel Hamburg, das FFT Düsseldorf, das Künstlerhaus Mousonturm und die Komische Oper Berlin. Die Pressemitteilung betont die Vielzahl "partizipativer Formate wie Plattformen, Hackathons oder Game Jams", die "technik- und kulturaffine Communities früh in die Entwicklung und Umsetzung von Projekten einbeziehen" wollen. Andere Vorhaben setzten sich mit "Künstlicher Intelligenz, u.a. in Form lernender Ausstellungssysteme oder KI-basierter künstlerischer Produktionen" auseinander.

Voraussetzung für die auf vier Jahre und maximal 880.000 Euro angelegte Förderung sei, dass die Projekte im Verbund mindestens zweier Kultureinrichtungen entstehen und "Expertinnen und Experten für Digitales" einbeziehen, "um sich neue Kompetenzen anzueignen, Wissen und Inhalte auszutauschen und in offenen Netzwerken zu veröffentlichen".

(Kulturstiftung des Bundes / jeb)

 

 

 
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