Zusammenarbeit zwischen festen Häusern und freier Szene erwünscht

2. Juni 2018. Die Stadt Zürich hat ihre Tanz- und Theaterlandschaft untersuchen lassen, das Ergebnis beschreibt Alexandra Kedves im Tages-Anzeiger (online 31.5.2018, 10:29 Uhr).

Blödsinniges Schema

1. Juni 2018. In der Film- und Theaterbranche der Schweiz regt sich Widerstand gegen den im Juli in Kraft tretenden Inländervorrang bei der Besetzung neuer Stellen. Das berichtet der Schweizer Rundfunk SRF (30.5.2018).

Die Zeichen sind nicht frei

31. Mai 2018. In Michael Talkes Strawinsky-Operninszenierung "The Rake's Progress" am Theater Bremen wird Blackfacing eingesetzt. Auf Kritik an dem rassistisch konnotierten Stilmittel sagte der Bremer Generalintendant Michael Börgerding, das Blackfacing sei mit allen Beteiligten, "insbesondere natürlich mit dem Sänger selbst", besprochen und für unproblematisch befunden worden.

Unter Theatergartenzwergen

31. Mai 2018. Den Überfluss an Projekten, dokumentarischen Stückentwicklungen und postdramatisch performativen Abenden auf den Gegenwartsbühnen und damit einhergehend den Verlust der klassischen Sprechstücke beklagt Theaterkritikerin Irene Bazinger in der aktuellen Ausgabe des Cicero (6/2018). Die Bühnen würden heute "von hochgeschraubten Thesenträgern und unverbindlichen Sprechblasen bevölkert, von sinnfreien Schreihälsen und sich jeder intellektuellen Blähung anbiedernden Zeitgeistern, von denkfaulen postmodernen Theatergartenzwergen und sich völlig privat gebenden Schwadroneuren und Schwadroneurinnen."

Toxische Atmosphäre

Köln, 28. Mai 2018. Schwere Vorwürfe erheben Mitarbeiter*innen und ehemalige Mitarbeiter*innen des Schauspiel Köln gegen die Schauspielerin und Regisseurin Melanie Kretschmann sowie ihren Ehemann, den Kölner Intendanten Stefan Bachmann. Das meldete Spiegel Online am Wochenende. Heute werden die Mobbing-Vorwürfe von WDR und Kölner Stadt-Anzeiger untermauert.

Festival ohne Ausstrahlung

23. Mai 2018. In einem wortgleich im St. Galler Tagblatt, der Luzerner Zeitung und der Aargauer Zeitung erschienenen Artikel setzt sich Valeria Heintges mit der mangelnden Strahlkraft des heute in Zürich beginnenden Schweizer Theatertreffens auseinander.

Leute, die auf Bremsen treten

22. Mai 2018. "Wenn die Aufführungen, die ich gesehen habe, das Beste oder Interessanteste oder künstlerisch Gelungenste des Gegenwartstheaters sein sollen, könnte man leicht in einen Zustand der Depression stürzen", sagt Fabian Hinrichs im Interview mit Peter Laudenbach in der Süddeutschen Zeitung über das Theatertreffen, bei dem er Juror des Alfred-Kerr-Darstellerpreises war, der Tagesspiegel dokumentiert seine Preisrede für Benny Claessens. "Meistens wäre ich am liebsten schon nach einer Viertelstunde wieder gegangen, weil klar war, wie es weitergeht."