Medienschau: FAZ – Über die Nichtverlängerung des Senftenberger Intendanten Daniel Ris

Eine Nebelkerze

Eine Nebelkerze

9. September 2025. Hat der erzwungene Abschied des Senftenberger Intendanten Daniel Ris einen politischen Hintergrund? Simon Strauß von der FAZ widerspricht dieser Darstellung.

Man müsse die Suggestion, eine Stadt habe ihren homosexuellen Intendanten aus Angst vor einer erstarkenden AfD loswerden wollen, als reine Nebelkerze bezeichnen. "Inzwischen ist (…) klar geworden, dass der Intendant wegen geschäftsführerischer Mängel und finanzrechtlicher Überforderung gehen muss, zwei Rechtsverfahren laufen. Das klingt nicht nach 'Opportunismus', das klingt nach Führungsversagen."

Hier geht es zum ganzen Artikel hinter der Paywall.

(FAZ)

Kommentare  
Medienschau Senftenberg: Nicht nur FAZ
Auch Theater der Zeit widerspricht in ihren Recherchen der Darstellung des Intendanten. Und das Chefdramaturgin Felsmann und auch Hausregisseurin Finkel ihrem Chef nicht solidarisch gegenüberstanden, sprach Bände. Nun warten wir mal, wie die Kolleg*innen reagieren, die Herrn Ris eine übereilte Solidaritätsadresse zukommen ließen.
Medienschau Senftenberg: Richtigstellung
Bezugnehmend auf den Kommentar von „Mitarbeit“ möchten wir festhalten, dass es eine pure Behauptung ist, dass wir Daniel Ris nicht solidarisch gegenüberstehen. Davon möchten wir uns eindeutig distanzieren. Hier kann man Daniel Ris' Erläuterungen zu den Vorwürfen, die von Seiten des OSL-Landkreises veröffentlicht wurden, finden: https://www.theater-senftenberg.de/statement-des-intendanten-zur-nichtverlaengerung-seines-vertrages – Karoline Felsmann, Elina Finkel
Medienschau Senftenberg: Meinung über Fakten
Wow, der Artikel von Simon Strauss lebt ja wirklich vollständig von seiner eigenen Meinung. Sich mal vor Ort ein Bild machen? Mal irgendwohin in den Osten fahren, bevor man dreist behauptet es wäre ja alles nicht so schlimm. Die Kultureinrichtungen hätten auch die Angriffe von links gut überstanden, schreibt er wirklich ernsthaft. Ich mag Gedächtnislücken haben, aber wann haben linke Politiker versucht Kultureinrichtungen abzuschaffen. Da hat jemand im bürgerlich- gemütlichen Frankfurt überhaupt noch gar nicht verstanden auf welchem Level der Kulturkampf im Osten mittlerweile ausgetragen wird. Sollte ein Journalist nicht eine gewisse Sorgfalt mit diesen Tatsachen aufwenden? Einfach aus Berufsehre? Oder eben einfach weiter Meinung über Fakten.
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