Medienschau: nd – Sarah Waterfeld zum Fall Klaus Dörr
Ein Arbeitskampf
Ein Arbeitskampf
2. September 2022. Die mediale Diskussion zum Urteil im Fall Klaus Dörr, ehemaliger Interimsintendant der Berliner Volksbühne und Beschuldigter diverser "MeToo"-Vorwürfe, kommentiert Sarah Waterfeld in der Tageszeitung nd.
Waterfeld, Mitglied der Aktivist:innengruppe "Staub zu Glitzer", beschreibt eine "Rehabilitierungskampagne" diverser (vor allem medialer) Akteur:innen, nachdem Dörr einen Prozess gegen die Zeitung taz in erster Instanz gewonnen hat. Die taz hat gegen das Gerichtsurteil, das ihr die Verbreitung von Vorwürfen des "Upskirtings" (heimliches Fotografieren unter den Rock) gegen Dörr verbietet, Berufung eingelegt.
Waterfeld hat das Beschwerdeverfahren gegen Klaus Dörr an der Volksbühne beratend begleitet. Sie verteidigt in ihrem Meinungsbeitrag die "Verschwörung" der betroffenen Frauen. Ohne sie wären laut Waterfeld die Vorwürfe gegen den ehemaligen Intendanten nicht an die Oberfläche gelangt. Zudem kritisiert sie Medien, die nun für eine Rehabilitierung Dörrs plädieren – und geht auch mit dem neuen Intendanten der Volksbühne, René Pollesch, und seinem Führungsteam hart ins Gericht. Hier der ganze Text.
(nd / sdre)
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