Medienschau: NZZ – Berufsfeld Intimitätskoordination
Spaßbremse?
Spaßbremse?
30. Januar 2022. Über das Berufsfeld der "Intimitätskoordination, mitunter als Spassbremse verschrien", schreibt Daniele Muscionico in der neuen Zürcher Zeitung.
"Intimitätskoordination ist, wenn intime Szenen nicht mehr der freien Improvisation der Beteiligten überlassen oder in der Kantine freihändig ausgebrütet, sondern im Team festgelegt und besprochen werden, bis alle, die es betrifft, damit einverstanden sind", definiert die Journalistin.
Auch von interner Kritik an dem Einsatz der Intimacy-Coaches (IC) berichtet sie: "Gereifte Starschauspieler und -Schauspielerinnen, die Anweisungen von einer Regie erwarten, bekommen schon einmal Hühnerhaut, wenn sie erfahren, dass die Probenarbeit mit einem Workshop des Intimacy-Coaches beginnt. Laut schimpft dann der gestandene Mime 'Zensur', und hinter vorgehaltener Hand wähnt er sich sogar 'kastriert'. Doch im Ensemble wird die Anwesenheit eines IC dann kaum je infrage gestellt."
(nzz.ch / chr)
Lesen Sie zum Berufsfeld der Intimitätskoordination auch den Essay von Regisseurin Mazg Barrawasser auf nachtkritik..de.
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