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Berlin: Neubesetzung der Volksbühnenintendanz

5. Februar 2025. Am Freitag, den 7. Februar wird die Nachfolge von René Pollesch als Intendant der Berliner Volksbühne verkündet. Das teilt die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt mit.

Senator Joe Chialo werde "die neue Personalie" um 10:30 Uhr im Roten Salon der Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz vorstellen. "Die Kurzfristigkeit der Einladung liegt in der Natur der Sache. Wir bitten um Ihr Verständnis und freuen uns auf Ihre Teilnahme", heißt es in der Erklärung außerdem.

René Pollesch, der seit 2021 Intendant der Volksbühne war, starb am 26. Februar 2024 unerwartet im Alter von 61 Jahren. Eine Interimslösung mit den Theatermacherinnen Ida Müller und Vegard Vinge war erst kürzlich gescheitet.

(sle)

 

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- Wer war in der Findungskommission?
- Waren aktive Mitarbeiter/innen der Volksbühne an der Findung beteiligt?
- Wie ist das Auswahlverfahren abgelaufen? Wurden zusätzlich Kandidat/inn/en aktiv angefragt, Bewerbungen einzureichen? Wurden die Bewerbungen aus der öffentlichen Ausschreibung der Intendanz berücksichtigt?
- Wieviele Kandidat/inn/en hat die Kommission der Senatsverwaltung empfohlen?
- Gab es Absagen von Angefragten, zum Beispiel aufgrund der Haushaltskürzungen (jenseits von Vinge/Müller)?
- Ist vorgesehen, ein Schauspielensemble aufzubauen? In welcher Größe?
- Wurden - aufgrund des kurzen Vorlaufs - bereits Gespräche mit Regieführenden geführt, für die erste Spielzeit zu arbeiten?
- Bleiben die beschlossenen Haushaltskürzungen unverändert?
Volksbühne Besetzung Intendanz: Zusatzinfos
@5: Das vierköpfige Beratungsgremium bestand aus: Beate Heine, Intendantin des Staatstheater Wiesbaden, Milo Rau, Intendant der Wiener Festwochen, Vanessa Unzalu Troya, Leiterin von P14 der Volksbühne sowie Kay Voges, Intendant des Volkstheater Wien und designierter Intendant am Schauspiel Köln. Nachzulesen auch hier: https://www.berlin.de/sen/kultgz/aktuelles/pressemitteilungen/2025/pressemitteilung.1529382.php Das Votum für Lilienthal sei einstimmig gewesen.

Neben den beiden Choreographinnen im Advisory Board wurden folgende Regie-Positionen genannt: Stefan Kaegi mit einem Versammlungs-Format, das die Wunden des Vereinigungsprozesses aufarbeitet, und der polnische Regisseur Łukasz Twarkowski, dem Lilienthal eine Auseinandersetzung mit Dostojewski vorschlug. Recht ausführlich ging er auf diese Überlegungen ein.

Lilienthal bekannte sich klar zum Ensemble-Gedanken, ohne konkrete Namen zu nennen, will mehr Tanz (1/3) und betonte die Internationalität der künftigen Regie-Positionen.

Auf Nachfrage ließ er offen, ob Vinge/Müller nach Platzen des Interiums über das "Peer Gynt"-Projekt hinaus an der Volksbühne arbeiten werden und ob Christopher Rüping, der mit "Dionysos Stadt" den größten Erfolg der Münchner Lilienthal-Intendanz hatte, am Haus inszenieren wird.
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