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Kulturinfarkt-Autor Pius Knüsel tritt als Direktor der Pro Helvetia zurück
Pate der Computerspiele
23. Mai 2012. Wie swissinfo.ch berichtet, tritt Pius Knüsel Ende September als Pro-Helvetia-Direktor zurück. Nach zehn Jahren Engagement für die nationale Kulturförderung wolle er sich beruflich verändern, habe Pro-Helvetia am Mittwoch mitgeteilt.
Die Demission, schreibt swissinfo weiter, sei keine Folge der Publikation "Der Kulturinfarkt", die im März erschienen war und kontroverse Reaktionen auslöste. Das habe Knüsel in der Mitteilung unterstreichen lassen.
Pius Knüsel war nach seinem Studium zunächst Kulturredaktor beim Schweizer Fernsehen, 1992 bis 1997 Programmleiter des Zürcher Jazzclubs Moods und von 1998 bis 2002 Leiter des Kultursponsorings der Credit Suisse. Im Juli 2002 hatte Knüsel die Leitung von Pro Helvetia übernommen. Als wichtige Projekte in seiner Ära gelten die Austauschprogramme mit Japan, China, Deutschland, Frankreich und Österreich sowie die Impulsprogramme zu "Volkskultur und Computerspielen".
Die Kulturstiftung Pro Helvetia verfüge über 42 Vollzeitstellen im Inland und 25 im Ausland. Jedes Jahr würden rund 3500 Unterstützungsanfragen bearbeitet.
(swissinfo.ch / jnm)
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Deutlicher kann das dekadente vollkommen aus dem Ruder gelaufene gehabe der Pro Helvetia nicht abgebildet werden.