meldungen

Gegen "Peng"-Aktion in Wien wird ermittelt

"Sensible Infrastruktur"

5. April 2018. Das Berliner Künstlerkollektiv "Peng" ist in Österreich mit einer Kunstaktion ins Visier des Verfassungsschutzes geraten, meldet oe24.at. Vermittelt über die "Peng"-Website gvkeys.at kann jeder Teilnehmer mit verschlüsselten E-Mails mit den 183 National- und 61 Bundesräten kommunizieren – ungestört etwa auch von Geheimdiensten oder dem Verfassungsschutz –, sofern die Abgeordneten in das von "Peng" eingerichtete Verschlüsselungssystem einsteigen.

Nächste Ausgabe der Konferenz "Theater & Netz" am 6. Mai 2018 in Berlin

Vom Publikum zur Community

Berlin, 28. März 2018. Die 6. Ausgabe der Konferenz "Theater und Netz" von nachtkritik.de und Heinrich Böll Stiftung findet am 6. Mai 2018 in Berlin statt. Unter der Überschrift "Vom Publikum zur Community" setzt sich die diesjährige Ausgabe der Konferenz mit der Wandlung und dem Partizipationsanspruch des Publikums in der posttraditionalen, netzgeprägten Gesellschaft auseinander.

Klaus Dörr wird geschäftsführender Direktor der Volksbühne Berlin

Zurück nach Berlin

Berlin, 28. März 2018. Klaus Dörr wird neuer geschäftsführender Direktor der Volksbühne Berlin. Das hat der Berliner Senat gestern entschieden, meldet unter anderem die Berliner Zeitung. Er folgt auf Thomas Walter, dessen Vertrag an der Volksbühne im Sommer 2018 endet. Der 56-Jährige Dörr ist derzeit noch stellvertretender Intendant und künstlerischer Direktor am Schauspiel Stuttgart und war Geschäftsführer am Maxim Gorki Theater. Er verfüge über herausragende Kompetenzen und umfangreiche Erfahrungen im Theaterbetrieb, begründete die Berliner Kulturverwaltung gestern die Entscheidung, die auf Basis einer Vorlage von Klaus Lederer, Berliner Senator für Kultur und Europa, beschlossen wurde.

(sik)

Dörr folgt auf Thomas Walter, dessen Vertrag an der Volksbühne im Sommer 2018 endet. – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/29934240 ©2018

Ensemble der Münchner Kammerspiele stellt sich hinter Intendant Lilienthal

Keine Bastion der Affirmation

München, 22. März 2018. Das Ensemble der Münchner Kammerspiele hat sich in einem Offenen Brief hinter  Intendant Matthias Lilienthal gestellt, der aufgrund fehlenden Rückhalts in der Stadtpolitik entschieden hat, seinen Vertrag nicht über 2020 hinaus zu verlängern. "Die Entscheidung, die Intendanz Lilienthal nicht zu unterstützen, untergräbt für unser Empfinden den Geist dieses Hauses", heißt es in dem Brief. "Sie sabotiert unsere Suche und erwischt uns zur Halbzeit unserer Bemühungen."

Gericht: Mahnmal-Aktion des Zentrums für politische Schönheit ist Kunst

"Freie schöpferische Gestaltung"

Köln, 22. März 2018. Das Kölner Landgericht hat das Stelenmahnmal, das das Zentrum für politische Schönheit im Nachbargarten des AfD-Politikers Björn Höcke erreichtet hatte, zu Kunst erklärt. "Es spricht viel dafür, dass diese Darstellung eines Denkmals schon das geformte Ergebnis einer freien schöpferischen Gestaltung ist und aufgrund der klassischen künstlerischen Darstellungsform schon Kunst darstellt“, heißt es in der Urteilsschrift, die die Zeitung Die Welt zitiert.

Intendant Matthias Lilienthal verlässt 2020 die Münchner Kammerspiele

Fehlender Rückhalt

München, 19. März 2018. Intendant Matthias Lilienthal wird die Münchner Kammerspiele zum Ende seiner Vertragslaufzeit im Sommer 2020 verlassen. "In München ist kein Rückhalt für die Verlängerung meiner Arbeit gewährleistet, nachdem die CSU-Fraktion einen Beschluss gegen eine Vertragsverlängerung gefasst hat", wird Lilienthal in einer Presseaussendung der Kammerspiele zitiert. "Ich freue mich auf die nächsten zwei Spielzeiten mit den Münchner Kammerspielen", so Lilienthal weiter.

Intendant Tilman Gersch in Ludwigshafen verlängert

Neue Akzente

Ludwigshafen, 21. März 2018. Tilman Gersch bleibt bis zum Ende der Spielzeit 2021/22 Intendant des Theaters im Pfalzbau. Wie die Rheinpfalz meldet, hat der Ludwigshafener Stadtrat in seiner Sitzung am Montagabend nicht-öffentlich einstimmig der Verlängerung des Vertrags mit dem gebürtigen Berliner um weitere dreieinhalb Jahre zugestimmt.

Hartmut Dorgerloh soll Chef des Humboldtforums Berlin werden

Anspruchsvolle Inhalte für ein breites Publikum

Berlin, 20. März 2018. Hartmut Dorgerloh, bislang Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, soll Intendant des Humboldtforums werden. Das meldet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Dorgerloh sei hervorragend für diesen Posten geeignet, weil er es verstehe, "anspruchsvolle Inhalte einem breiten Publikum zu vermitteln", sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters der Zeitung im Gespräch. Er "kennt die deutsche Politik und die kulturpolitischen Schnittstellen zwischen Bund und Ländern aus langer Erfahrung und hat einen großen Vertrauensvorschuss bei allen Beteiligten".

Christoph Marthaler erhält Ibsen Award 2018

Einzigartige Bühnensprache

Oslo, 20. März 2018. Der Schweizer Musiker und Regisseur Christoph Marthaler wird mit dem International Ibsen Award ausgezeichnet. Wie das Nationaltheater in Oslo meldet, ist der von der norwegischen Regierung verliehene Preis mit 2,5 Millionen Norwegischen Kronen dotiert, umgerechnet gut 260.000 Euro.

Fabian Hinrichs ist Juror des Alfred-Kerr-Darstellerpreises 2018

Herausragend

Berlin, 20. März 2018. Der Schauspieler und Performance-Künstler Fabian Hinrichs ist Alleinjuror des Alfred-Kerr-Darstellerpreises 2018. Wie die Berliner Festspiele mitteilen, würdigt die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung die herausragende Leistung einer jungen Schaupielerin oder eines jungen Schaupielers in einer der zum Theatertreffen eingeladenen Inszenierungen. Der Preis wird zum Abschluss des Theatertreffens am 21. Mai 2018 verliehen.

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