meldungen
Alain Platel weist Plagiatsvorwürfe gegen "Tauberbach" zurück
Protest auf tönernen Füßen
Berlin, 14. Mai 2014. Auf dem Theatertreffen-Blog nimmt Alain Platel Stellung zu den am Sonntag (11.5.2014) in einer Intervention auf dem Theatertreffen vorgebrachten Plagiatsvorwürfen gegen seine Inszenierung Tauberbach.
Leipziger Studie: Kultur ist rentabel
Satte Renditen durch Theater
14. Mai 2014. Investitionen in Kultur rechnen sich. Und zwar nicht nur ideell, sondern auch ökonomisch betrachtet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, die die Genossenschaft Deutscher Bühnen Angehöriger (GDBA) auf ihrer Website veröffentlicht. Die Studie war von der Stadt Leipzig in Auftrag gegeben worden, um die wirtschaftliche Relevanz ihrer öffentlichen Theaterhäuser – Oper, Schauspiel und Theater der Jungen Welt – zu prüfen. Das Ergebnis: "In allen denkbaren Szenarien bringen die Häuser mehr Geld in die Stadt als sie an Zuschüssen benötigen", so referiert Jörg Rowohlt auf der GDBA-Website die Studie.
Der Schriftsteller Jörg Albrecht ist frei
Großes Echo
13. Mai 2014. Der Schriftsteller Jörg Albrecht ist frei und auf dem Weg zurück nach Deutschland. Das berichtet die Berliner Zeitung auf ihrem Internetportal.
Kleist-Preis für Marcel Beyer
Flughund
12. Mai 2014. Der Dresdner Schriftsteller Marcel Beyer bekommt den Kleist-Preis 2014. Das meldet unter anderen Zeit Online (12.5.2014).
Theatertreffen-Jurorin Daniele Muscionico zurückgetreten
Kein Einzelfall
Berlin, 12. Mai 2014. Als Konsequenz aus der Plagiats-Affäre beim Berliner Theatertreffen tritt die Schweizer Jurorin Daniele Muscionico mit sofortiger Wirkung aus der Theatertreffen-Jury zurück. Das teilen die Berliner Festspiele in einer Pressemeldung auf ihrer Website mit. Ein Nachfolger werde zeitnah benannt.
Vorwürfe gegen Alain Platels "Tauberbach"
Ästhetischer Kolonialismus?
Berlin, 12. Mai 2014. Gegen Alain Platels Inszenierung "Tauberbach" (hier der Shorty vom Theatertreffen-Gastspiel) wurden anlässlich der gestrigen zweiten Vorstellung beim Berliner Theatertreffen Plagiats-Vorwürfe erhoben. Das schreibt Hannah Wiemer auf Theatertreffen-Blog.de.
Künstler fordern Ausreise Jörg Albrechts aus Abu Dhabi
Lassen Sie Jörg Albrecht gehen!
12. Mai 2014. Autoren, Künstler und Freunde des in Abu Dhabi festgehaltenen Berliner Schriftstellers Jörg Abrecht (Jahrgang 1981) fordern in einer Petition und einem Offenen Brief an den Kulturminister der Vereinigten Arabischen Emirate die umgehende Ausreise von Jörg Albrecht aus Abu Dhabi.
Autor Jörg Albrecht drei Tage lang in Abu Dhabi inhaftiert
Emiratische Gastfreundschaft
10. Mai 2014. Der Autor Jörg Albrecht, Gast auf der Buchmesse von Abu Dhabi, wurde dort drei Tage lang inhaftiert, ist aber mittlerweile wieder freigekommen, berichtet Joachim Güntner in der Neuen Zürcher Zeitung. Albrecht war, wie zwei weitere deutsche und sieben Schweizer Autoren, offizieller Gast der Messe und des bei der Kulturbehörde angesiedelten Übersetzungsprojekts Kalima ("Wort").
Preise des Sächsischen Theatertreffens vergeben
Herausragende junge Schauspieler
Leipzig, 9. Mai 2014. Das Sächsische Theatertreffen, das gestern in Leipzig zu Ende ging, hat erstmals den "Preis des Sächsischen Theatertreffens" vergeben. Ausgezeichnet wurden drei junge Schauspieler, die die Jury besonders beeindruckt haben. Den Hauptpreis erhielt Stefan Migge für seine Rolle im "Hamlet" in der Inszenierung des Theaters Chemnitz; je einen Förderpreis bekamen Nahuel Häfliger (Rick in Cherryman jagt Mr. White, Theater Junge Generation Dresden) und Jonas Lauenstein (Benjamin in "Märtyrer", Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen).
Kythera-Preis an Yasmina Reza
Eindringliche Fehlerdarstellung
8. Mai 2014. Die französische Dramatikerin und Romanautorin Yasmina Reza erhält dieses Jahr den Kythera-Preis. Das meldet der WDR. In der Würdigung der Jury wird Reza als "genaue Beobachterin ihrer Mitmenschen" beschrieben. Sie bringe die Fehler und Lächerlichkeiten ihrer Protagonisten "auf ebenso unterhaltsame wie eindringliche Weise" zur Vorstellung.
Szenenwechsel-Förderung 2014 bekannt gegeben
Brücken nach Osteuropa und Nordafrika
6. Mai 2014. Zehn Projekte erhalten dieses Jahr eine Förderung im Rahmen des Programms "Szenenwechsel" der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem Internationalen Theaterinstitut (ITI). Das 2013 erstmals aufgelegte Programm "unterstützt die Anbahnung und Entwicklung internationaler Kooperationsvorhaben zwischen einem Theater bzw. einer Freien Theatergruppe aus dem deutschsprachigen Raum und je einem ausländischen Partner entweder aus den Ländern Osteuropas oder dem nördlichen Afrika", wie es auf der Website www.szenenwechsel.org heißt. Die Projekte werden mit bis zu 15.000 Euro unterstützt.
Rostock gefährdet durch Kahlschlagpläne die Existenz des Volkstheaters
Kräftig abkassieren
Rostock, 6. Mai 2014. Die Verwaltung der Stadt Rostock plant den städtischen Zuschuss für das Volkstheater ab 2018 um 3,8 Millionen Euro zu kürzen. So berichten die Norddeutschen Neuesten Nachrichten (NNN) auf ihrer Onlineplattform. Zudem sehe der Entwurf des Haushaltssicherungskonzepts vor, dass das Theater in dem verbleibenden Etat von rund 14 Millionen Euro (aus Zuschüssen von Stadt und Land) Abschreibungen für den vorgesehenen Theaterneubau vornehmen müsse. Die Gesamthöhe der Belastungen würde damit bei rund 6 Millionen Euro liegen, wird Geschäftsführer Stefan Rosinski zitiert.
Erste Theater-Intendantin in Iran
Irans Frauen in Führungspositionen
5. Mai 2014. Das iranische Kultusministerium hat die 43-jährige Theaterregisseurin Parisa Moghtadi als erste Frau in der 35-jährigen Geschichte der Islamischen Republik Iran zur Intendantin des Stadttheaters in Teheran ernannt. Das berichten unter anderen Deutschlandradio Kultur (5.5.2014) und Spiegel Online (5.5.2014) mit Berufung auf die Nachrichtenagentur MehrNews.com.
Befreiungspetition für entführten ukrainischen Regisseur
Free Pavlo Yurov!
5. Mai 2014. Der ukrainische Theaterregisseur Pavlo Yurov ist offenbar von prorussischen Separatisten entführt worden. Das schreibt die "East European Performing Arts Platform" (EEPAP) des polnischen Adam Mickiewicz-Kulturinstituts auf ihrem Internetportal.
Ulf Schmidt gewinnt den Autorenpreis des Heidelberger Stückemarktes
Das Dorforakel gewinnt
Heidelberg, 4. Mai 2014. Der Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2014 geht an Ulf Schmidt. Zum Abschluss der 31. Ausgabe des Heidelberger Stückemarkts wurde Ulf Schmidt für sein Stück Der Marienthaler Dachs ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wurde von einer Jury vergeben, bestehend aus der Regisseurin Anna Bergmann, dem Kritiker Vasco Boenisch, dem Dramaturgen Jürgen Popig, dem Regisseur Erich Sidler und dem Dramatiker Bernhard Studlar.
Benjamin von Blomberg wird Chefdramaturg der Münchner Kammerspiele
Von Bremen nach München
30. April 2014. Benjamin von Blomberg, seit der Spielzeit 2012/13 Schauspielspartenleiter und Chefdramaturg am Theater Bremen und enger Mitarbeiter des Regisseurs Nicolas Stemann, wird ab der Spielzeit 2015/16 Chefdramaturg an den Münchner Kammerspielen unter der Intendanz von Matthias Lilienthal. Das meldet der Weserkurier.
Henriette Dushe gewinnt Autorenpreis der Stadt Essen
Preis-Sammlerin
Essen, 28. April 2014. Für ihr Stück "Von der langen Reise auf einer heute überhaupt nicht mehr langen Strecke" hat die in Halle an der Saale geborene Autorin Henriette Dushe die zum dritten Mal vom Schauspiel Essen ausgerichteten Autorentage "Stück auf!" gewonnen. Das teilt das Schauspiel Essen mit. Bei der Endausscheidung um den mit 5000 Euro dotierten Autorenpreis der Stadt Essen setzte sich Dushe gegen sechs weitere Finalisten durch. Die Uraufführung ihres Stückes wird am 19. April 2015 am Schauspiel Essen stattfinden.
Neuer Schweizer Theaterpreis mit 100.000 Franken dotiert
Grand Prix du théâtre national
27. April 2014. Im Rahmen des neu begründeten Schweizer Theatertreffens (Erstausgabe vom 23.-25 Mai 2014 in Winterthur, hier die Auswahl) wird ab 2014 jährlich der mit 100.000 Franken dotierte Grand Prix an eine "Persönlichkeit des Schweizer Theaterschaffens" vergeben. Das schreibt der Tagesanzeiger (24. April 2014). Der vom Bundesamt für Kultur (BAK) gestiftete Grand Prix ersetze den Hans-Reinhart-Ring, den die Schweizerische Gesellschaft für Theaterkultur seit 1957 vergeben hatte und der in den letzten Jahren u.a. an Christoph Marthaler und Volker Hesse ging.
Thüringer Theaterpreis 2014 an Stellwerk Weimar
Sturm und Drang, ungeschminkt
Rudolstadt, 24. April 2014. Der Thüringer Theaterpreis 2014 geht an das D.A.S. Jugendtheater im Stellwerk Weimar für seine Inszenierung Kabale und Liebe, bei der zehn junge Spieler zwischen 14 und 20 Jahren sich mit Schillers Text auseinandersetzen (Regie: Yves Hinrichs). Das meldet der Thüringer Theaterverband, der den Preis für die freie professionelle und nichtprofessionelle Theaterszene in Thüringen seit 2012 alle zwei Jahre ausschreibt. Er ist mit 2000 Euro dotiert, wird von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gestiftet und von einer Fachjury vergeben.
Burgtheater weist für 2012/13 fast 20 Mio. Euro Bilanzverlust aus
Zwischen Liquidität und Rückstellungen
Wien, 25. April 2014. Das in finanzielle Schieflage geratene Burgtheater hat seine Bilanz für das Geschäftsjahr 2012/2013 präsentiert. Der Jahresabschluss, der dem Aufsichtsrat und der Bundestheater Holding vorgelegt wurde, weist einen Bilanzverlust von 8,6 Millionen Euro aus, der den Prognosen entspricht. Zusätzlich jedoch schlagen Risikovorsorgen und Rückstellungen in Höhe von 11 Millionen Euro zu Buche, so dass sich der Bilanzverlust de facto auf knapp 20 Millionen Euro beläuft.
Leiter des Internationalen Forums beim Berliner Theatertreffen geht
Fester Bestandteil
25. April 2014. Uwe Gössel, seit zehn Jahren der Leiter des Internationalen Forums, wird die Berliner Festspiele verlassen. Das wurde am Rande eines Pressegesprächs über das Programm des diesjährigen Berliner Theatertreffens im Haus der Berliner Fespiele bekannt. Die Personalie ist auch dem Programmheft zum Theatertreffen zu entnehmen. Das als "Forum junger Bühnenangehöriger" gegründete Internationale Forum findet in diesem Jahr zum 50. Mal statt.
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