Stella - Andreas Kriegenburg taucht Goethes Schauspiel in Bilderbuchschönheit
Das große Liebes-Lalala
König Ödipus - Caroline Stolz' Uraufführung von Bodo Wartkes Motherfucker-Revue
Iokaste – Wat haste?
von Shirin Sojitrawalla
Wiesbaden, 14. Januar 2011. Lange schon bestückt der Kabarettist Bodo Wartke die Bühnen mit "König Ödipus" als One-Man-Show. Nun hat er daraus eine gereimte Revue rund um den unglücksseligen "Motherfucker" gemacht. Das Menschheitsdrama als Lachnummer. Die Regisseurin und Leiterin der Spielstätte Wartburg, Caroline Stolz, die jetzt die Uraufführung der Theaterfassung besorgte, verteilt den Text auf drei weibliche Schultern: Evelyn M. Faber, Stefanie Hellmann und Friederike Ott. Drei Frauen, drei Stimmlagen, drei Temperamente. Jede spielt jeden, und jede mimt mal Ödipus.
Herkules Manhattans holistisches Kompendium des modernen Seins, Kapitel 2: Time Tunnel - Nis-Momme Stockmann und Waldemar Scheiermann feiern den Trash
Dramatiker-Hype, heruntergekocht
von Marcus Hladek
Frankfurt am Main, 11. Januar 2011. Die "Box" im Frankfurter Schauspiel-Foyer ist unter Oliver Reese ein Ort für vielerlei, was kurz geprobt und mit dem Textheft in Händen gespielt wird – nicht zuletzt auf Jugend berechnete Produktionen. Hier ein "großes" neues Stück des Nachwuchsdramatikers 2010 zu spielen, käme einem Akt der Verschwendung gleich. "Herkules Manhattan/Der Tunnel" hat denn auch wenig mit den Stoffen und Qualitäten gemein, mit denen Nis-Momme Stockmann sonst beeindruckt: der Vorliebe für das Gewöhnliche und Ausgeblendete in seinen Abgründen, dem Horror der Familie, der Chronistenhaltung unter Verzweiflung und Grausamkeit.
Regie: Sebastian Kreyer
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