Die Bremer Stadtmusikanten - Showcase Beat Le Mot nähern sich Grimms Märchen postdramatisch
Vom Hahn, der kein Chicken Nugget sein wollte
Don Carlos - Roger Vontobel gelingt in Dresden mit Schiller ein wirklich moderner Klassiker
Mörderische Macht, menschlicher Abgrund
von Michael Laages
Dresden, 27. März 2010. Wer konnte das schon ahnen? Hätten Hollywoods Filmgötter nur ein bisschen anders entschieden, hätten gestern gleich zwei "Oscar"-Preisträger in Dresden Theater-Premiere gefeiert. Aber auch so, mit den Schauspielern Christian Friedel und Burghart Klaußner als "nur" nominierten "Oscar"-Kandidaten aus Michael Hanekes vielgerühmtem Film Das weiße Band, ist am Dresdner Staatsschauspiel mit Friedrich Schillers "Don Carlos" ein außerordentlicher Theaterabend gelungen.
Lulu - Frauenrollen-Spezialist Stephan Kimmig inszeniert Wedekind, mit Kathleen Morgeneyer
Flirrend zwischen allen Namen
von Astrid Biesemeier
Frankfurt am Main, 26. März 2010. Die Wände der leeren und meist nicht sehr tiefen Bühne sind weiß und bieten durch ihr bloßes Vorhandensein an, Orte und Umgebungen in sie hinein zu sehen und hinein zu interpretieren: Atelier oder Wohnung, Wien oder Paris. Ganz so, wie Lulu durch ihr bloßes Dasein Projektionsfläche ist, in die die Männer hineinsehen, was sie hineinsehen möchten. Für den einen ist sie Eva, für den nächsten Mignon und für einen weiteren Katja. Wie um das hervorzuheben, lassen Stephan Kimmig und sein Bühnenbildner Martin Zehetgruber zwischen den einzelnen Akten mittels Projektionen nebst Ort und Lulus Alter auch immer den jeweiligen Namen flirren, den einer der Männer ihr gegeben hat.
Regie: Patrick Wengenroth
Regie: Katherine Halbach, Lina Kröhnert, Franziska Oehme, Charlotte Puder, Ramona Rauch
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