Live Art Festival - Die ersten Tage mit Arbeiten von Ana Vujanović und Omer Krieger auf und um Kampnagel

Schwitzhütten-Katharsis

Discours d'Introduction pour "Le Tribunal sur le Congo" Milo Rau Tenu le 29 mai 2015 au Collège Alfajiri, Bukavu, RDC

La paix des coeurs et des bonnes volontés

de Milo Rau

Bukavu, 28. Mai 2015. Mesdames et Messieurs, si "Le Tribunal sur le Congo" se réunit sur mon initiative dans les trois jours suivants ici à Bukavu en RDC pour examiner les raisons économiques, identitaires, gouvernementales et géostrategiques de la guerre, de l'insécurité et de la pauvreté en Congo de l'Est, il se pose dans une longue tradition de tribunaux. Commencant avec le Tribunal International de Nuremberg (1945) - pour examiner les crimes commis par l'Allemagne Hitlérienne dans la Deuxième Guerre Mondiale - jusqu'au Tribunal sur le Vietnam (1967), le Tribunal sur l'Irak (2002) ou le Tribunal sur la Paléstine (2014) qui examinaient les crimes de guerre des troupes américaines ou israéliennes commis contre des civiles des pays respectives, ces Tribunaux ont toujours eu un charactère politique.

19. Internationales Figurentheaterfestival in Nürnberg, Erlangen und Fürth

Zuverlässig unberechenbar

von Dieter Stoll

Erlangen, Nürnberg, Fürth, 18. Mai 2015. Am späten Sonntag schien die zeitweise wankende Welt der Figurentheater-Fans wieder richtig in Ordnung. Da waren bei der Deutschland-Premiere des durch Schlamm und Blut des Ersten Weltkriegs watenden Spektakels "Die Tragödie ist das Filetstück vom Vieh" des bildgewalttätigen französischen Théatre de la Mezzanine die Szenen zum Schlachtfeld-Environment gefroren. Das Ensemble, langjährige Facharbeiter für Endzeit-Orgien, fächerte zum Finale alle Möglichkeiten des Genres vom Todestango bis zum Fliegerangriff in melodramatischer Satire auf. Wie zum Vorspiel hatte das Künstler-Kollektiv Akhe aus Russland mit dem wilden Party-Happening "Monochrom" im alten Glocken-Kino klecksend in Radikal-Bild und Monster-Ton die Augen und Ohren durchgepustet. Nein, der Floskel von den "tanzenden Puppen" blieb da keine Chance. Und weil die im Städte-Großraum Erlangen / Nürnberg / Fürth seit 1979 alle zwei Jahre platzierte Auslese dieser chronisch übergriffigen Sondersparte auch im Selbstbewusstsein des Publikums sowas wie Bestandsaufnahme ist, brauchte es die End-Euphorie dringend.

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Art but fair
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