Medienschau: Standard, WDR, SZ – Die Salzburger Festspiele beginnen
Risikoarm
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21. Juli 2023. Mehrere Medien thematisieren die Salzburger Festspiele, die heute beginnen. Dazu gibt's Rückblicke, Ausblicke und Kritik.
In der Süddeutschen Zeitung zeigt sich Reinhard Brembeck zumindest vom Opernprogramm enttäuscht: "Mittlerweile aber bieten Bayreuth, Salzburg und Aix nur noch, was selbst in mittelgroßen Städten an Oper üblich ist." Insbesondere für Salzburg konstatiert er ein "risikoarm schwaches Opernprogramm, genauso wirken die Besetzungen".
Der Standard wiederum feiert Festivalgründer Max Reinhardt in mehreren Stichworten. Außerdem widmet er sich dem Schauspiel-Kernrepertoire, nämlich dem "Jedermann". Dem Standard erzählt Valerie Pachner, wie sie die Rolle der Buhlschaft beim Salzburger "Jedermann" anlegen möchte. Erstmals in der 103-jährigen Aufführungsgeschichte gibt sie die Buhlschaft und zugleich die Rolle des Todes. Während die Gefährtin des reichen Jedermann all ihre Sätze auf ihn beziehe, sei der Tod eine eigenständig Figur. Dieser Kontrast interessiert die kritische Schauspielerin, die vom Münchner Residenztheater, aber auch aus Filmen von Terrence Malick oder Marie Kreutzer bekannt ist.
Der NDR interviewt "Jedermann" Michael Maertens, der WDR Bruno Cathomas (der den "Dicken Vetter" spielt) über ihre Erfahrungen vor Ort.
(eph / geka))
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