meldungen

Gert Voss klagt über das Publikum

Dieser oberflächliche Kram

Hamburg, 13. Dezember 2007. Kommende Woche, am 19. Dezember, hat Schillers Wallenstein am Wiener Burgtheater in der Regie von Thomas Langhoff Premiere (nachtkritik.de wird berichten, natürlich). Die Titelrolle spielt der 66-jährige Gert Voss. Mit ihm hat sich Peter Kümmel zu einem langen Gespräch getroffen, das heute in der Wochenzeitung Die Zeit abgedruckt ist (online ist es derzeit nicht verfügbar).

Februar 2008: Jahrestagung der Dramaturgischen Gesellschaft in Hamburg

Zeit wird's

Berlin, 12. Dezember 2007. Die Dramaturgische Gesellschaft kündigt ihre nächste Jahrestagung an: Vom 1. bis 3. Februar 2008 lädt sie in die Gaußstraße, Zweitspielstätte des Thalia Theaters Hamburg. Thema: "Geteilte Zeit. Theater zwischen Entschleunigungsoase & Produktionsmaschine".

Für ein künftiges Autorentheater – Der Kampf geht weiter

DramaTisch

Berlin, 8. Dezember 2007. Im September haben sich Rolf Kemnitzer, Katharina Schlender und Andreas Sauter mit einem Manifest und zehn Wünschen für ein künftiges Autorentheater zu Wort gemeldet (nämlich hier).

Nun kündigt die Berliner Autoreninitiative einen regelmäßig tagenden DramaTisch an. Ab kommendem Donnerstag, den 13. Dezember trifft man sich also jeden zweiten Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr im Ballhaus Ost, Pappelallee 15, Berlin Prenzlauer Berg. Die kunstpolitische Arbeit soll ebenso fortgesetzt werden wie Begegnung mit und durch Texte(n). Jeder Autor soll, wie von den Veranstaltern mitgeteilt wird, zehn Minuten Zeit bekommen, seine Arbeit vorzustellen.

(sle)

 

Theater Festival Impulse endet mit Preisverleihung

Stromberg und von Hartz feiern ihren Erfolg

Im deutschen Westen, 3. Dezember 2007. Mit der Preisverleihung endete am gestrigen Sonntag die 14. Ausgabe des Theater Festivals Impulse in Köln, Bochum, Düsseldorf und Mülheim (nachtkritik.de berichtet hier).

Wie das mitveranstaltende NRW-Kultursekretariat meldet, haben die ersten Impulse unter der neuen künstlerischen Leitung von Matthias von Hartz und Tom Stromberg mit knapp 8.400 Zuschauern aus NRW und auch weit darüber hinaus großen Zuspruch beim Publikum erfahren und konnten im Vergleich zum letzten Festival vor zwei Jahren die Besucherzahlen nahezu verdoppeln.

Die Jury, bestehend aus der Theaterkritikerin Eva Behrendt, Martin Berg (Goethe-Institut), Christophe Slagmuylder (Direktor Kunstenfestivaldesarts, Brüssel) und Dr. Christian Esch (NRW KULTURsekretariat), hat gestern im Rahmen einer Abschlussparty im Düsseldorfer Festivalzentrum der FFT Kammerspiele die Preise vergeben.

Die Subventionen der Berliner Kultur steigen

Mehr Geld, mehr Kultur 

Berlin, 28. November 2008. Wie die Berliner Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe meldet, gibt Berlin künftig mehr Geld für die Kultur aus, nämlich zusätzlich 5,9 Millionen im nächsten Jahr und 7,3 Millionen Euro 2009. Der Kulturhaushalt liegt 2008 damit bei insgesamt 348 Millionen Euro.

Leander Haußmann lästert und hat eine These

Theaterregie? Nichts auf Dauer!

Berlin, 28. November 2007. Morgen kommt der neue Film von Leander Haußmann in die Kinos: Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken. Im Interview mit Daniel Kothenschulte heute in der Frankfurter Rundschau spricht Haußmann aber vor allem über die Arbeit der Theaterregisseure: "Ich glaube, 90 Prozent aller Theaterregisseure wollen eigentlich zum Film. Die meisten sind in ihrer Jugend nicht mehr vom Theater, sondern vor allem vom Kino beeinflusst worden. Und sie arbeiten auch so." Michael Thalheimer zum Beispiel.

Johannes Heesters darf nach Hause

Wieder daheim

Berlin, 28. November 2007. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten darf, wie der Berliner Tagesspiegel mit Bezug auf dpa meldet, der am 5. Dezember 1903 in Amersfoort geborene Schauspieler und Sänger Johannes Heesters wieder in seine niederländische Heimat. 

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