Mädchen in Uniform - Höchstform-Pollesch widmet sich dem Dilemma von Einzel- und Gesellschaftsglück
Das Ich steht nur auf Chöre
Glaube Liebe Hoffnung - Karin Henkel rebelliert mit Horváth gegen die Utopielosigkeit
Es soll ja noch schlechter kommen
Von Dirk Pilz
Hamburg, 22. November 2009. Das war deutlich. Jana Schulz kommt vom Bühnenpodest herunter, rammt ihren Blick ins Publikum und sucht die Reihen ab: "Ich möchte hier jemand Zuständigen sprechen." Beklemmende Stille, ratloses Schweigen. "Ist hier denn niemand zuständig für mich?" Wut ist in ihren Augen. Verzweiflung. Angst, auch Tränen. "Ich lasse den Kopf nicht ...", sagt sie, bevor sie in eine ungeahnte Tiefe springt – und aus ist dieses knapp zweistündige Spiel vom "gigantischen Kampf zwischen Individuum und Gesellschaft", als das Ödön von Horváth sein 1936 uraufgeführtes Stück "Glaube Liebe Hoffnung" verstanden wissen wollte.
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