Die Brüder Karamasow - Luk Perceval inszeniert sprachgewaltig und mit Glanzbesetzung Dostojewskis Vatermord-Roman am Hamburger Thalia Theater
Die große Ausuferung
Leeres Theater - In Hamburg kombiniert Dimiter Gotscheff Heiner-Müller-Texte
Müller-Mischung mit Tischfeuerwerk
von Rudolf Mast
Hamburg, 24. Februar 2013. Aus Berlin ist Trauriges zu vermelden: Im Deutschen Theater hatte Ende November 2012 eine Inszenierung von Dimiter Gotscheff Premiere, in der zahlreiche Stücke Shakespeares zur Sprache kommen. In der ersten Szene stellt Shakespeare. Spiele für Mörder, Opfer und Sonstige die Frage, was nach dem "Tod des Königs" passiert. Die folgenden gut drei Stunden befassen sich folgerichtig mit der Frage nach der Legitimation von Macht und deren Ausübung. Die Leistung der Inszenierung ist, dass sie dem Thema mit intellektueller Durchdringung, vor allem aber mit spielerischen Mitteln nachgeht und deshalb politisch ist, ohne je ideologisch zu werden. Genützt hat es ihr wenig: Die Kritiken waren ablehnend, das Publikum blieb aus, am 5. März läuft die letzte Vorstellung.
Regie: Antú Romero Nunes
Regie: Dominique Schnizer
Regie: Herbert Fritsch
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