Michael Kohlhaas - Antú Romero Nunes brilliert mit einem gesampelten Kleist am Thalia Theater Hamburg
Rache im Remix
Performing Embassy of Hope - Am Hamburger Thalia zeichnet Gernot Grünewald parlamentarische Flüchtlingsdebatten nach
Ein Land mit Herz und Regeln
von Falk Schreiber
Hamburg, 19. Januar 2018. Ein Perspektivwechsel: Das Publikum sitzt im Halbkreis auf der Bühne, während Bühnenbildner Michael Köpke den Zuschauerraum mit einem großen Glaskasten überbaut hat, und dazwischen lagern die Darsteller um ein Rednerpult, offen, kommunikativ, freundlich. Man wird kurz taxiert, als man den Raum betritt, sie registrieren schon, wer heute zuschaut, aber interessanter ist doch das Gespräch untereinander. Ein schönes Einstiegsbild hat Gernot Grünewald für seine Recherche "Performing Embassy of Hope" konstruiert, ein Bild, das ebenso Ankommen beinhaltet wie Unsicherheit, was einen erwartet.
Das halbe Leid - Fürs Schauspielhaus Hamburg organisieren Signa eine zwölfstündige Empathie-Schulung
Wer ist mein Mentor?
von Michael Laages
Hamburg, 16. November 2017. Womöglich hatte sich Maxim Gorki ja so das "Nachtasyl" vorgestellt – Menschen am Rand der Gesellschaft, Untergegangene und Untergeher, auf engstem Raum und unter armseligsten Bedingungen aufeinander geworfen, bis schlimmstenfalls Blut fließt oder Füße verbrüht werden. Und vielleicht fühlt sich so ja heute auch eine jener Notunterkünfte für Geflüchtete an, 100 Familien in einer dörflichen Turnhalle, mehrstöckige Betten nebeneinander gepfercht, und die Grenze zwischen den Privatsphären ist ein windschief gehängtes Bettlaken. Das ist nun unsere Welt, wenn wir in Hamburg Leiden lernen wollen; bei und unter Anleitung von Signa, dem so außergewöhnlichen Performance-Team, dessen deutsche Karriere nach aufsehenerregenden Lebenswelt-Erfindungen in Dänemark von Köln aus unter anderem über Leipzig und Berlin nach Wien zu den Festwochen führte – dann neulich nach Mannheim zu den Schillertagen und mittlerweile zum dritten Mal auch nach Hamburg und ans Deutsche Schauspielhaus.
Regie: Clemens Sienknecht und Barbara Bürk
Regie: SKART / Masters of the Universe
Regie: Mpumelelo Paul Grootboom
Regie: Christiane Jatahy
Regie: Monika Gintersdorfer
Regie: Ingrid Lausund
Regie: Philipp Becker
Regie: Christoph Marthaler
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