203 (UA) – Juli Zehs neues Stück in Düsseldorf von Hans-Ulrich Becker uraufgeführt
Das Leben, ein radikalkapitalistisches Konstrukt
von Sarah Heppekausen
Düsseldorf, 22. April 2011. Thomas ist Daniel, ist Investmentbanker, ist Künstler, ist erst Ehemann, dann Bruder ein und derselben Frau. Leo ist eine Frau, ist Vater, war Handelsvertreter und ist jederzeit ersetzbar. Je nach Perspektive und Erinnerungslage wird den Figuren in Juli Zehs neuem Theaterstück "203" die Biografie erneuert, ergänzt, erfunden. Eine subjektabhängige Wirklichkeit – das ist eine erkenntnistheoretische Annahme, die es in sich hat. Die, denkt man sie rigoros zu Ende, einem im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen wegzieht.
Seite 5 von 5
meldungen >
- 17. April 2026 Kunststiftung Sachsen-Anhalt warnt vor nationalistischer Kulturpolitik
- 16. April 2026 Göttingen: Schauspielerin Thyra Uhde gestorben
- 16. April 2026 Salzburg: Ex-Festspielpräsident Heinrich Wiesmüller gestorben
- 16. April 2026 Konstanz: Intendantin Karin Becker verlängert
- 15. April 2026 Preisjurys der Mülheimer Theatertage 2026
- 13. April 2026 Chemnitz: Theater wehrt sich gegen Abschaffungspläne
neueste kommentare >
-
Die Quelle, Wien Claquere unterwegs
-
Leser*innenkritik Black Rider, SHL Flensburg
-
Burn, Baby, Burn!, Hannover Sagenhaft gut
-
Die Quelle, Wien Bitte weitermachen
-
Fräulein Else, Wien Danke!
-
Über die Notwendigkeit, ... , Wiesbaden Super Abend
-
Fräulein Else, Wien Phänomenal
-
Irgendetwas ist passiert, Berlin Lauwarm
-
Theaterpodcast Investigativtheater Aufklärung?
-
Quelle, Wien Frontalunterricht




