Vom Dranbleiben

Dieser Beitrag ist Teil des nachtkriktik.de-Archivs. Er entspricht Layout und technischem Stand vor November 2021.

nachtkritik Archiv Visual

Elena Susanne 560 AnjaSchaefer uElena Philipp (nachtkritik.de) und Susanne Burkhardt (Deutschlandfunk Kultur) © Anja Schäfer



Folge 3 – die Themen:

- Kritik geerntet hat der neue Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit seiner Aussage, mit Hartz IV habe "jeder das, was er zum Leben braucht". Hört, hört. Wir haben uns gefragt: Kann, wer ohnehin wenig hat, sich einen Theaterbesuch leisten? In einer kleinen Umfrage bei deutschen Theatern hat sich Susanne Burkhardt über Ermäßigungsmodelle informiert und auch deren Erfolg erfragt. Fazit: In vielen Städten gibt es Angebote, die allerdings unterschiedlich gut angenommen werden. Beispielhaft zeigt sich das in Karlsruhe und Weimar.

- Frühes Ende eines Experiments: In München ist der Kammerspiele-Intendant Matthias Lilienthal einer Nichtverlängerung seines Vertrags durch die Politik zuvorgekommen – und kündigte seinen Rückzug im Jahr 2020 an. Ein diskussionswürdiger Schritt: Hat Lilienthal das Stammpublikum verloren, weil er zu wenig Schauspieltheater bot? Passte seine Berlin-geprägte Vorstellung von einem diversen Stadttheater nicht nach München?

- Ein anderer Dauerbrenner steht auch auf der Tagesordnung: das Thema Geschlechtergerechtigkeit. 350 Theatermacherinnen trafen sich im März in Bonn, um Möglichkeiten für die Durchsetzung ihrer Anliegen zu besprechen. Sechs "burning issues" ("brennende Themen") notierten sie in einem Abschlusspapier. Zu konkreten Verbesserungen beitragen sollen diejenigen von ihnen, die schon eine Leitungsfunktion innehaben. Aufbruchsgeist, ahoi!

 



Ein Podcast in Zusammenarbeit mit Deutschlandfunk Kultur

Deutschlandfunk Kultur Logo Farbe sRGB

 

 

Kommentar schreiben