Magazinrundschau April 2016 - Wie Jungregisseure systemkonform wurden, Karin Beier per Hüftschwung Aufklärung betrieb und Thomas Ostermeier den Chinesen predigte
Darling, du langweilst mich!
Presseschau vom 15. April 2016 - Die Freie Presse über die unklare Zukunft des Chemnitzer Theaters
Personalabbau und Spartenschließungen in Chemnitz?
15. April 2016. "Wie geht es weiter mit dem größten Kulturbetrieb der Stadt?", fragte Swen Uhlig in der Freien Presse (6.4.2016). Gemeint ist die Städtische Theatergesellschaft mit zur Zeit knapp 450 Beschäftigten. Schon 2014 hatte der Stadtrat den Intendanten Christoph Dittrich damit beauftragt, "ein Zukunftskonzept für das Haus zu erstellen." Es geht um die Zeit nach 2018, dann läuft der Haustarif aus und die Stadt müsste den Beschäftigten von einem Tag auf den anderen mehrere Millionen Euro zusätzlichen Lohn auszahlen; dies sei für die Stadt nicht bezahlbar.
Presseschau vom 15. April 2016 - Claus Peymann klagt im Interview mit den Stuttgarter Nachrichten über ein gefährdetes Gastspiel in der Türkei
Türkei-Boykott am Berliner Ensemble?
15.4.2016. Claus Peymann, Intendant des Berliner Ensembles, berichtet im Interview mit den Stuttgarter Nachrichten (aufgerufen am 15.4.2016) von schwierigen Verhandlungen über ein Gastspiel in der Türkei. Eine für Mai geplante Aufführung der Dreigroschenoper in Istanbul stehe auf der Kippe. Ein "wesentlicher Teil des Enembles und der Technik" wolle nicht mitfahren.
Presseschau vom 11. April 2016 - Die Süddeutsche Zeitung setzt sich mit drei Versuchen auseinander Theater gegen Pegida & Co. zu machen
Leuchten ins Dunkel des Fremdenhasses
11. April 2016. Das Theater könnte der "ideale Ort" sein, um "rechtspopulistische Ideen unerschrocken unter die Lupe zu nehmen", findet Andreas Zielkcke in der Süddeutschen Zeitung. Doch die Bühnen trauten sich nicht "so richtig". In seinem Artikel diskutiert er die entsprechenden Versuche in drei Inszenierungen: Geächtet am Münchner Residenztheater, Unterwerfung in Dresden und Graf Öderland / Wir sind das Volk ebenda.
Presseschau vom 11. April 2016 - Der NDR berichtet über schwarze Schauspieler
Die Sehgewohnheiten ändern sich
11. April 2016. Der NDR wirdmet sich schwarzen Schauspielern in Deutschland. "Sie sprechen Deutsch - ohne Akzent und haben eine Schauspielausbildung absolviert. So wie ihre hellhäutigen Kollegen. Aber damit endet auch die Gemeinsamkeit. Ihr Berufsalltag unterscheidet sich“, weiß Heide Soltau zu berichten. Denn schwarzen Schauspielern würden immer noch ganz andere Rollen angeboten als ihren andersfarbigen Kolleg*innen: "Schwarzhäutige Schauspielerinnen und Schauspieler dürfen Putzfrauen, Prostituierte, Müllmänner, Straßenfeger oder eben Flüchtlinge spielen und im Theater die Exoten wie Othello zum Beispiel oder Salomé."
Presseschau vom 11. April 2016 - Der Theatertreffen-Juror Bernd Noack berichtet in der Neuen Zürcher Zeitung von Theatern und ihrem Publikum
Von Krawalltüten und Fluchtburgen
11. April 2016. Es ist eigentlich trostreich, was der scheidende Theatertreffen-Juror und freie Theaterkritiker Bernd Noack in seinen "Beobachtungen eines reisenden Theaterkritikers" für die Neue Zürcher Zeitung notiert hat.
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