Presseschau vom 13. Mai 2014 – Die Berliner Zeitung über die Vorwürfe gegen Alain Platels Stück "Tauberbach"

Fragwürdiger, rechthaberischer Diskurs

Presseschau vom 10. Mai 2014 - taz-Interview mit Matthias Lilienthal über das Festival "Theater der Welt" 2014 in Mannheim

Durch lange Touren richtig gut geworden

10. Mai 2014. Im Interview mit Katrin Bettina Müller von der taz spricht Matthias Lilienthal, designierter Intendant der Münchner Kammerspiele und Leiter der diesjährigen Ausgabe des internationalen Großfestivals "Theater der Welt" in Mannheim über seine aktuelle Arbeit für das Festival: "Bei Reisen schäme ich mich immer, wenn ich sagen muss, für welches Festival ich arbeite: Theatre of the world. Das ist ein echter eighties Titel. Auf Englisch gesagt impliziert er eine deutsche Arroganz, die mir total peinlich ist. Die beiden Gewissheiten, was ist Welt und was ist Theater, sind uns 2014 abhanden gekommen."

Presseschau vom 7. Mai 2014 - Das Zeit Magazin begleitet die Berliner Schaubühne multimedial nach Paris

Chef, Trainer, Papa

7. Mai 2014. Das Zeit-Magazin wandert ins Internet und setzt dort multimedial Standarts. Zum Start der neuen Seite mit einer Reportage über das Gastspiel, das die Berliner Schaubühne in Paris gab mit Die kleinen Füchse. Multimedial heißt: Es gibt eine klassische Reportage, dazu eine Bilderstrecke, ein Video und eine Infografik, die den Verlauf der Pulsfrequenz von Schauspieler Moritz Gottwald zeigt und eine weitere über "Theater auf Tour".

Presseschau vom 7. Mai 2014 - taz-Interview mit Festwochen-Kuratorin Frie Leysen

Soll alles bleiben, wie es war?

7. Mai 2014. Übermorgen beginnen die Wiener Festwochen. Kurz vor dem Start sprach die tageszeitung (6.5.2014) mit der Schauspiel-Kuratorin Frie Leysen, die trotz eines ursprünglichen Drei-Jahres-Engagement schon nach einer Saison wieder ausscheidet. Sie möchte "das Festival als Freiraum verteidigen, in dem Künstler ohne ökonomischen, politischen und ästhetischen Druck arbeiten können". Mittlerweile seien die Bedürfnisse der Künstler viel zu oft "sekundär", "was zählt sind die Auslastungszahlen". Ihre Ambition sei es hingegen, den "Freiraum gegen den Druck von außen zu verteidigen, die Dringlichkeit hinter einer künstlerischen Arbeit zu verstehen und für jedes Projekt die bestmögliche Produktionsweise zu finden."

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