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Begriff Definition
Fritsch, Herbert

Herbert Fritsch, geboren am 20. Januar 1951 in Augsburg, ist Schauspieler, Regisseur, Bühnenbildner und Medienkünstler.

Er studierte Schauspiel an der Münchner Otto-Falckenberg-Schule und spielte danach u.a. in Düsseldorf und den Münchner Kammerspielen, wo er 1989 auf Frank Castorf traf. Berühmt wurde er als einer der Starschauspieler an Castorfs Volksbühne sowie für sein spartenübergreifendes Film-, Internet- und Theater-Projekt Hamlet_X, das er seit 2000 verfolgt und zu dem 2007 auch ein monumentales Bilderbuch erschien. 2010 folgte der Hamlet-Spielfilm Elf Onkel.

Seit 2007 führt Fritsch mit großem Erfolg Regie. Seine Regiearbeiten werden mehrfach zum Theatertreffen eingeladen. 2009 wurde Fritsch in Mülheim an der Ruhr mit dem Gordana-Kosanovic-Schauspielerpreis ausgezeichnet.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Herbert Fritsch:

Angst. Ein performatives Konzert über den schlechtesten Berater unserer Zeit
Theater Engelbrot, Berlin (11/2007)

Das Haus in Montevideo am Neues Theater Halle (2/2008)

Spielbank am Staatstheater Wiesbaden (4/2008)

Tartuffe im Theater Oberhausen (9/2008)

Der Raub der Sabinerinnen im Neues Theater Halle (2/2009)

Beute im Theater Oberhausen (5/2009)
Oberhausener Theaterpreis 2009

Pferd frisst Hut am Theater Oberhausen (9/2009)

Volpone am Staatstheater Wiesbaden (11/2009)

Die Affäre in der Rue Lourcine im Theater Magdeburg (2/2010)

Oscar. Ein Missverständnis in drei Akten am Centraltheater Leipzig (4/2010)

Der Biberpelz am Staatstheater Schwerin (6/2010), eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2011, Blog-Beitrag zum tt-Publikumsgespräch.

Nora oder Ein Puppenhaus am Theater Oberhausen (10/2010), eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2011, dazu auch ein Pro & Contra im Blog.

Die Nibelungen am Theater Bremen (1/2011)

Der Diener zweier Herren am Staatstheater Schwerin (5/2011)

Die spanische Fliege an der Volksbühne Berlin (6/2011)

Emilia Galotti am Theater Oberhausen (9/2011)

Der Raub der Sabinerinnen am Thalia Theater Hamburg (11/2011)

Herr Puntila und sein Knecht Matti am Schauspiel Köln (1/2012)

Murmel Murmel an der Volksbühne Berlin (3/2012)

Die Banditen am Theater Bremen (10/2012)

Der Revisor am Residenztheater München (12/2012)

Drei Schwestern am Opernhaus Zürich (3/2013)

Murmel Murmel als Gastspiel beim Berliner Theatertreffen im Shorty (5/2013)

Frau Luna an der Volksbühne Berlin (6/2013)

Die Physiker am Schauspielhaus Zürich (10/2013)

Ohne Titel Nr. 1 an der Volksbühne Berlin (1/2014) und beim Theatertreffen 2014 (5/2014)

Trilogie der Sommerfrische am Residenztheater München (7/2014)

der die mann an an der Berliner Volksbühne (2/2015)

Die Kassette am Schauspielhaus Hamburg (10/2015)

Der eingebildete Kranke am Wiener Burgtheater (12/2015)

Who is afraid of Hugo Wolf? am Schauspielhaus Zürich (4/2016)

Apokalypse bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen und an der Volksbühne Berlin (6/2016)

Pfusch an der Volksbühne Berlin (11/2016)

Komödie der Irrungen am Burgtheater Wien (1/2017)

Grimmige Märchen am Schauspielhaus Zürich (4/2017)

Valentin am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (5/2017)

Zeppelin an der Berliner Schaubühne (9/2017)

Null an der Berliner Schaubühne (3/2018)

Champignol wider Willen an der Berliner Schaubühne (10/2018)

Die Philosophie im Boudoir am Schauspielhaus Bochum (12/2018)

Totart Tatort am Schauspielhaus Zürich (2/2019)

Zelt am Burgtheater Wien (5/2019)

Amphitryon an der Schaubühne Berlin (10/2019)

Der Theatermacher am Schauspiel Frankfurt (6/2021)

Die Jagdgesellschaft am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (4/2022)

Der fliegende Holländer an der Komischen Oper Berlin

Links:

www.hamlet-x.de

www.heribert.de

www.apokalypse.com

www.thing.de

www.elfonkel.de

Fritsch, Werner

Werner Fritsch, 1960 in Waldsassen/Oberpfalz geboren, ist Autor und Regisseur.

Fritsch wuchs auf einem Berghof auf. Bereits als Jugendlicher lernte er den Schriftsteller und Regisseur Herbert Achterbusch kennen, dessen Mischung aus abgründiger Heimatbezogenheit und radikalem Sprachverständnis Werner Fritsch nachhaltig beeinflusst hat. Fritschs literarisches Debüt war 1987 der Roman "Cherubim". Es folgten immer wieder preisgekrönte Arbeiten für Theater, Radio und Film.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Texten von Werner Frisch:

Nico. Sphinx aus Eis an den Berliner Sophiensälen (11/2008)

Bring mir den Kopf von Kurt Cobain bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (6/2009)

Die Sonne auf der Zunge am Kölner A.Tonal.Theater (11/2011)

Link:

www.werner-fritsch-filmproduktion.de

Frljić, Oliver

Oliver Frljić, 1976 in Bosnien-Herzegowina geboren, ist Regisseur und Autor.

Frljić studierte Philosophie, Religionswissenschaft und Regie. 1995 gründete er das Le Cheval Theatre, von September 2014 bis Ende Juni 2016 war er Intendant des Kroatischen Nationaltheaters in Rijeka. Frljić inszeniert regelmäßig im deutschsprachigen Raum. Seit 2022 ist er Teil der künstlerischen Leitung des Maxim-Gorki-Theater Berlin.

Im Interview mit nachtkritik.de sprach Frljić 2016 über die schwierige Situation für Theatermacher unter der rechtspopulistischen Regierung in Kroatien. Seine umstrittene Warschauer Produktion "Der Fluch/Klątwa" thematisiert der Theaterbrief (15) aus Polen. Seine Idee von Theater erläutert Oliver Frljić im Videointerview in der nachtkritik.de-Reihe "Künstlerpositionen".

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Oliver Frljić:

Where do you go to, my lovely? am Schauspielhaus Graz (4/2013)

Ich hasse die Wahrheit! bei den Wiener Festwochen (5/2013)

Zoran Dindic bei der Wiesbadener Biennale "Neue Stücke aus Europa" (6/2014)

Aleksandra Zec beim Festival "Offene Welt" in Ludwigshafen (2/2015)

Woyzeck am Schauspielhaus Graz (3/2015)

Balkan macht frei am Residenztheater München (5/2015)

Naše nasilje i vaše nasilje. Unsere Gewalt und eure Gewalt bei den Wiener Festwochen (5/2016)

Requiem für Europa am Staatsschauspiel Dresden (11/2016)

Mauser am Residenztheater München (4/2017)

Second Exile bei den Mannheimer Schillertagen (6/2017)

Gorki – Alternative für Deutschland am Maxim Gorki Theater Berlin (3/2018)

Romeo und Julia am Staatstheater Stuttgart (11/2018)

Ein Bericht für eine Akademie am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2019)

Imaginary Europe am Schauspiel Stuttgart | Nowy Teatr Warszawa | Zagreb Youth Theatre (4/2019)

Der Untergang des Egoisten Johann Fatzer am Schauspiel Köln (6/2019)

Anna Karenina oder Arme Leute am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2019)

Die Hamletmaschine am Wiener Burgtheater (1/2020)

Die Hermannsschlacht am Schauspiel Köln (9/2020)

Alles unter Kontrolle am Maxim Gorki Theater Berlin (6/2021)

Die Brüder Karamasow am Schauspielhaus Hamburg (9/2021)

Schande am Schauspielhaus Bochum (10/2021)

Das Himmelreich wollen wir schon selbst finden am Schauspiel Köln (12/2021)

Dantons Tod / Iphigenie am Maxim Gorki Theater Berlin (4/2022)

Schuld und Sühne am Schauspiel Stuttgart (6/2022)

Mutter Courage und ihre Kinder am Maxim Gorki Theater Berlin (10/2022)


Weitere Beiträge
zu Oliver Frljić:

Not patriotic enough. The worsening conditions of making political theatre in a Croatia governed by rightwing populists – Interview mit Oliver Frljić vom 26. Mai 2016

Theaterbrief aus Polen (15) – "Klątwa" ("Fluch") von Oliver Frljić in Warschau – Analyse eines hochpolitischen Theaterskandals– "Klątwa" ("Fluch") von Oliver Frljić in Warschau – Analyse eines hochpolitischen Theaterskandals

Künstlerpositionen 2: Oliver Frljić im Video-Interview

Meldung: Maxim-Gorki-Theater: Oliver Frljić rückt ins Leitungsteam (8/2022)

FUX

FUX ist eine Performancegruppe, die sich 2011 im Rahmen des Studiums der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen formierte.

Das Trio besteht aus Falk Rößler, Nele Stuhler und Stephan Dorn. Für ihre Arbeiten wurden sie in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute als Nachwuchskünstler des Jahres 2014 und 2016 nominiert. Im April 2016 wurden sie mit dem Ponto Performance Preis der Jürgen Ponto Stiftung ausgezeichnet.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von FUX:

FUX gewinnt 3/3 beim Performing Arts Festival Berlin (5/2016)

Frotzler-Fragmente am Schauspielhaus Wien (3/2017)

Die Wiederentdeckung der Granteloper am HAU Berlin (1/2018)

 

Weitere Beiträge zu FUX:

Meldung: Die Gruppe Fux gewinnt den Ponto Performance Preis 2016 (4/2016)

 

Link:

www.gruppefux.de

Siehe auch: Stuhler, Nele