Das Theater Krefeld-Mönchengladbach wird in eine gemeinnützige GmbH unmgewandelt
Kleine organisatorische Freiheiten
24. Dezember 2010. Nach dem Krefelder Stadrat hat in dieser Woche nun auch der Gladbacher Stadtrat zugestimmt, dass die Bühnen Krefeld-Mönchengladbach am 1. Januar 2011 in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt werden. General-Intendant Michael Grosse wird auch einer der beiden Geschäftsführer der Theater-GmbH sein. Laut einem Bericht in der Westdeutschen Zeitung hat das Theater künftig mehr Freiheiten bei der Gestaltung und Bündelung von Abonnements. Ein Finanzkonzept existiere bis 2015. Die proklamierte Eigenständigkeit sei jedoch relativ: Zum Etat der GmbH steuern die Städte weiterhin den Löwenanteil bei, insgesamt jährlich rund 25 Millionen Euro.
Grimma bekommt Ulrich-Mühe-Straße
Ehre dem Sohn der Stadt
24. Dezember 2010. Das sächsische Grimma benennt zu Ehren des Schauspielers Ulrich Mühe eine Straße nach ihm. Der Stadtrat beschloss, die bisherige Theodor-Körner-Straße in Ulrich-Mühe-Straße umzubenennen, berichtet die Nassauische Neue Presse. Die Familie hatte zuvor bereits zugestimmt.
Unbekanntes Brecht Foto aufgetaucht
Als Mozart verkleidet
23. Dezember 2010. In ihrer heutigen Ausgabe präsentiert die Süddeutsche Zeitung ein bisher unbekanntes Brecht-Foto, das den jungen Autor, der sich sonst gern in Ledermantel oder Boxerposen ablichten ließ, mit Mozartperücke und in Rokoko-Outfit zeigt. Im Arm (und ebenfalls in Perücke und Rokokorobe) die damalige Freundin Paula Banholzer, aus deren Besitz der SZ zufolge das Foto auch stammt.
(sle)
Gutachten legt Spartenschließung an hessischen Staatstheatern nahe
Bald ausgetanzt?
Wiesbaden, 22. Dezember 2010. Den drei hessischen Staatstheatern in Wiesbaden, Kassel und Darmstadt drohen empfindliche Einschnitte, wenn sie nicht zusätzlich Geld bekommen. Das geht aus einem Gutachten hervor, das Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) in Auftrag gegeben hat, wie unter anderem die Welt und die Frankfurter Rundschau vermelden. Sollten die Betriebszuschüsse auf dem gegenwärtigen Niveau bleiben, "sind strukturelle Veränderungen des Spielbetriebs in allen drei Häusern unvermeidlich", sagte die Ministerin in Wiesbaden bei der Vorstellung eines Gutachtens.
Thomas Oberender wird Intendant der Berliner Festspiele
Von Salzburg nach Berlin
Berlin, 21. Dezember 2010. Einer Meldung der Salzburger Festspiele zufolge wird Thomas Oberender, ihr scheidender Schauspieldirektor, im Januar 2012 Joachim Sartorius als Intendanten der Berliner Festspiele ablösen. Sartorius scheidet zum Jahresende 2011 aus Altersgründen aus. Der Aufsichtsrat der Berliner Festspiele habe sich heute für den 44jährigen Oberender entschieden.
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