Kölner Initiative plädiert für den Erhalt des Riphahn-Ensembles
Zeigen wir, dass es auch anders geht
7. Januar 2009. Eine Initiative aus Künstlern, Politikern, Schriftstellern und Kulturinteressierten hat sich für einen Erhalt des Riphahn-Ensembles, also gegen die Neubau-Pläne für das Kölner Schauspielhaus ausgesprochen.
Oberhausener Intendant Peter Carp gegen Schließung seines Theaters
Ghettos von Verlierern
5. Januar 2010. In einem Interview mit dem Deutschlandradio hat der Oberhausener Intendant Peter Carp am Abend auf Äußerungen des Düsseldorfer Regierungspräsidenten Jürgen Büssow reagiert, der gestern in einem Interview mit der WAZ einen harten Sparkurs gefordert hatte.
Achim von Paczensky gestorben
Anarcho-poetisch
2. Januar 2010. Wie Christoph Schlingensief in seinem Schlingenblog mitteilt, ist bereits am 2. Weihnachtstag der Schauspieler und Regisseur Achim von Paczensky gestorben. Paczensky gehörte seit Anfang der 90er Jahre zu Schlingensiefs Mitarbeitern (wobei man hier einen erweiterten Mitarbeiterbegriff zu Grunde legen muss), war mit seinem Kassenbrillengestell nicht nur in Schlingensiefs 1997 entstandenem Film Die 120 Tage von Bottrop ein höchst luzides Heiner-Müller-Double und erfüllte 2008 noch Schlingensiefs Fluxus-Oratorium Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir mit seinem hintergründig anarcho-poetischen Fluidum. Gemeinsam mit Schlingensief führte Paczensky 2003 Regie in der Casting-Show-Parodie Freakstars 3000.
Luc Bondy sieht im deutschen Theater überall Trostlosigkeit
Im Vakuum
Wien, 31. Dezember 2009. Luc Bondy, Intendant der Wiener Festwochen, hat Hanns-Bruno Kammertöns und Stephan Lebert im ZEIT-Magazin ein Interview gegeben und die Chance benutzt, mit dem deutschen Gegenwartstheater abzurechnen. Bis auf wenige Ausnahmen sei das deutsche Theater "in einem furchtbaren Vakuum. Ich sehe überall Trostlosigkeit", sagte der 61-jährige Regisseur: "Es gibt eine Gruppe von Theaterleuten in Hamburg, Berlin und Frankfurt, die den Mainstream bestimmen. Was ich da sehe: viel Konservatives, viel Genormtes, wenig Fantasie." Ob er Matthias Hartmann, Intendant am Wiener Burgtheater, ebenfalls dazurechne, wollte Bondy "nicht beurteilen"
Sebastian Hartmann plädiert für eine Aufhebung der Eintrittspreise
Kunst immer als Einladung verstehen
30. Dezember 2009. In einem Interview mit der Leipziger Volkszeitung vom Dienstag hat sich der Intendant des Centraltheaters Sebastian Hartmann für kostenlose Theaterkarten ausgesprochen. "Ich würde mir eine viel schärfere Diskussion um Inhalte davon versprechen", sagt Hartmann in der LVZ.
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