meldungen

Theater Naumburg: Hausverbot für Schauspieler

10. Dezember 2022. Wie erst vor einigen Tagen in Leipzig, ist es auch am Theater Naumburg zu einem Hausverbot gegen einen Schauspieler des Ensembles gekommen. Dass geht aus einer Mitteilung der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger (GBDA) hervor.

Hausverbote am Schauspiel Leipzig

8./12. Dezember 2022. Wie das Leipziger Stadtmagazin Kreuzer berichtet, ist am Schauspiel Leipzig ein Hausverbot gegen die Ensemble-Schauspielerinnen Julia Preuß und Katharina Schmidt ausgesprochen worden. "Die Bühne, ihren Arbeitsplatz, dürfen sie nicht mehr betreten, ihre Rollen nicht mehr spielen", so Tobias Prüwer im Kreuzer-Artikel. Hintergrund des Hausverbots ist dem Text zufolge die vertragliche Nichtverlängerung der beiden Schauspielerinnen, deretwegen es zu "Solidaritätsgesten" von Mitarbeiter:innen aus den Gewerken gekommen sei. Hierauf hätten Preuß und Schmidt mit einem Dankesschreiben reagiert, aus dem der Kreuzer zitiert: 

Gertrud-Eysoldt-Ring für Schauspielerinnen-Duo

6. Dezember 2022. In diesem Jahr werden gleich zwei Schauspielerinnen mit dem Gertrud-Eysoldt-Ring ausgezeichnet: Für ihr Zusammenspiel in Ödipus Tyrann von Sophokles in der Regie von Nicolas Stemann am Schauspielhaus Zürich erhalten Patrycia Ziólkowska und Alicia Aumüller den renommierten Theaterpreis. Das geben die Stadt Bensheim und die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste bekannt.

Schneller Arbeitslosengeld für Schauspieler:innen

29. November 2022. Die Anwartschaftszeit zum Bezug von Arbeitslosengeld I für kurzfristig beschäftigte Schauspieler:innen soll dauerhaft gesetzlich verkürzt werden. Das meldet heute unter anderem der WDR unter Berufung auf den Bundesverband Schauspie (BFFS). Die verkürzte Anwartschaftszeit stand bislang nur provisorisch im Gesetz, soll nach dem Willen der deutschen Ampelkoalition aber ab Januar dauerhaft fixiert werden. 

Musterklage gegen Salzburger Festspiele

28. November 2022. Wie heute unter anderem Der Standard berichtet, ist am Arbeits- und Sozialgericht der Stadt Wien eine Musterklage gegen den Salzburger Festspielfond eingereicht worden. Dabei gehe es um den Vorwurf der "unzulässige(n) Beschäftigungspraxis bei den Salzburger Festspielen", wie die Initiativen "Anwaltspetition für Freischaffende" und "Aufstehen für die Kunst" mitteilen.

Solidarität mit "Letzte Generation"

23. November 2023. In einer gemeinsamen Erklärung unter dem Titel "Klimaschutz ist kein Verbrechen" haben zahlreiche Künstler:innen, darunter viele aus dem Theater, ihre Solidarität mit der Protestbewegung "Letzte Generation" bekundet. In der von den Schauspieler:innen Sophie Basse, Birte Schrein, Daniel Stock und Sandrine Zenner sowie dem Autor Lothar Kittstein und dem Regisseur Volker Lösch initiierten Erklärung heißt es: 

Verlag der Autoren kritisiert "Vögel"-Absetzung

22. November 2022. Mit "großer Bestürzung" habe der Verlag der Autoren, in dessen Programm Wajdi Mouawads Stück "Vögel" erscheint, die Entscheidung des Münchner Metropoltheaters zur Kenntnis genommen, das Stück vom Spielplan zu nehmen. Das teilt der Verlag heute in einer Presseerklärung mit. Die von zwei jüdischen Studierendenverbänden in einem offenen Brief erhobenen Vorwürfe des Antisemitismus seien "ungerechtfertig". Jüdinnen und Juden würden in dem Stück "nicht 'als prinzipiell rassistisch dargestellt und dämonisiert', wie es in dem Brief heißt", so die Pressemitteilung, die anschließend auf mehrere kritisierte Passagen des Stücks eingeht. So sei etwa die Zuschreibung antisemitischer Züge bei der Figur des Holocaust-Überlebenden Etgar "nicht nachzuvollziehen": 

Seite 53 von 253