Presseschau vom 18. Mai 2011 - die NZZ berichtet über Martin Kusejs Pläne für München

Klangvolle Namen

18. Mai 2011: Silvia Stammen schaut in der Neuen Zürcher Zeitung (18.5.2011) noch einmal auf die 35-jährige Zeit, in der Dieter Dorn in München Theater gemacht habe, zuletzt als Intendant am Bayerischen Staatsschauspiel: "Geprägt hat er es vor allem in den 1980er und 1990er Jahren mit seiner 'gemischten Raubtiergruppe', dem berühmten, großartig miteinander reagierenden All-Star-Ensemble".

Presseschau vom 14. Mai 2011 – Die Berliner Zeitung über die 2011-Auswahl des tt-Stückemarkt

Wer erwartet denn noch Stücke für die Ewigkeit?

14. Mai 2011. Ehrenwert, aber fast durchwegs verzagt und daher auch nicht sonderlich spannend findet Doris Meierhenrich in der Berliner Zeitung die Auswahl für den diesjährigen Stückemarkt. Dessen (vermutetes) Hauptkriterium bringt sie mit dem Begriff "das neue Vorteilskriterium der Anspruchslosigkeit" für sich auf den Punkt.

Presseschau vom 14. Mai 2011 - ein Porträt von Herbert Fritsch in der taz

Von den Verhältnissen zugerichtet

14. Mai 2011. Während beim Theatertreffen sein Biberpelz noch läuft und seine Nora morgen kommt, schreibt Esther Slevogt in der taz über den Doppel-Nominierten Herbert Fritsch. Sein Theater bekenne sich in seiner "ins Radikale, oft ins Groteske verzerrten Künstlichkeit" stets zu seinem Gemachtsein, empfinde alle Mimesis als verlogen. "Die Wahrheit des Mediums Theater kann sich für Fritsch nur im Bekenntnis zur Lüge und zur Täuschung zeigen, in einem grundsätzlichen Bekenntnis zum Medium selbst, dessen Mittel er ausstellt, transparent macht und an seine Grenzen treibt."

Presseschau vom 6. Mai 2011 - gesammelte Berliner Pressestimmen am Starttag des Theatertreffens

Vorrauschen im Blätterwald

6. Mai 2011. Heute beginnt es nun endlich, das Theatertreffen, und zum Start verkündet Katrin Bettina Müller in der taz so etwas wie die ersten beiden Gewinner. Im Tagesspiegel porträtiert Patrick Wildermann den Regisseur Roger Vontobel, der mit seinem Gespür für Menschen und ihr Innerstes aus der Mode falle, Andreas Schäfer beschreibt, das die lebendigsten Impulse heute aus dem Dokumentartheater kommen, und Theatertreffen-Jurorin Christine Wahl erzählt, wie man bei diesem Job das Leben genießt in überfüllten Zügen und billigen Hotels. In der Berliner Zeitung schreibt Dirk Pilz zum einen über die beiden Auftaktinszenierungen und zum anderen das Theater der Vielfalt. Außerdem in der Berliner Zeitung: ein langes Interview mit Aino Laberenz, der Witwe von Christoph Schlingensief, über Trauer und Theater, Schlingensiefs Erbe, den Pavillon in Venedig und das Operndorf in Burkina Faso.

 

Die Theatertreffen-Übersicht von nachtkritik.de: Ausführliche Kritiken zu den zehn eingeladenen Inszenierungen, Kritikenrundschauen, die zum Stückemarkt gebetenen Stücke und alles rund um das Theatertreffen finden Sie hier.

Presseschau vom 5. Mai 2011 - Peter Kümmel glossiert in der Zeit das Berliner Theatertreffen

Die geborene Theaterkritikerin

5. Mai 2011. Einen bemerkenswerten Text veröffentlicht Peter Kümmel in der heutigen Ausgabe der Wochenzeitung Die Zeit: Zwitterhaft schillernd zwischen Glosse und Kommentar, zwischen stichelnder Kritik und freundlicher Zustimmung, zwischen altbekannten Thesen und frischen Formulierungen nimmt er die Institution wie die diesjährige Auswahl des Berliner Theatertreffens auseinander.

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