Medienschau: SZ – Lina Beckmann im Porträt

"Immer volle Pulle"

"Immer volle Pulle"

22. Mai 2022. "Anderer Name für Authentizität? Lina Beckmann." Mit diesen Worten beschreibt Christine Dössel in ihrem Porträt die "Granatenschauspielerin" Beckmann.

Gestern wurde die 41-Jährigen mit dem renommierte Gertrud-Eysoldt-Ring ausgezeichnet für ihre Rolle als Richard in "Richard the Kid & the King" nach William Shakespeare, eine Koproduktion der Salzburger Festspiele und des Deutschen Schauspielhauses Hamburg. Äußerlich ein Horrorclown mit Joker-Visage und Anleihen bei dem sadistischen Alex aus "Clockwork Orange" lege Beckmann in der Inszenierung mit Mordslust und Mut zur Hässlichkeit eine irrsinnige Körperperformance hin: "Sie spuckt, rast und schwitzt, meuchelt und manipuliert, kommentiert sich selbst und ihren S-Fehler, bezirzt und rüffelt das Publikum, gibt das verkrüppelte, verspottete Kind und den krassen, kaputten Killer."

"Wenn ich merke, dass die Leute mitgerissen werden und wir sie nicht kaltlassen, ist es genau das, warum ich Theater mache", sagt Lina Beckmann. Christine Dössel zeichnet in ihrem Porträt in der SZ ein lebendiges Bild der Schauspielerin und spürt außerdem Beckmanns Biografie nach.

(SZ / ska)

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