Auf eigenem Weg

14. Januar 2013. Die Schauspielerin Brigitte Hobmeier erhält den mit 10.000 Euro dotierten Ulrich-Wildgruber-Preis 2013. Der Preis soll "Schauspieler und Schauspielerinnen fördern, die auf besondere Weise in den Medien Film und Theater auf sich aufmerksam gemacht haben. Er soll in Respekt vor seinem Namenspatron, der die Sprache der Dichter im wahrsten Sinne des Wortes verkörperte und sowohl im Zauberwald Shakespeares wie in der heutigen Realität zu Hause war – eigenwillige Begabungen fördern, die in einer Welt von geklonten Fernsehgesichtern besonders aufgefallen sind und ihnen helfen, geradlinig und kompromisslos ihren Weg fortzusetzen." So schreibt das Hamburger St. Pauli Theater auf seiner Homepage.

Brigitte Hobmeier, geboren 1976 in München, ist seit 2005 Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele, gastiert aber auch an anderen Häusern, wie der Berliner Schaubühne. Für ihre Interpretation der Elisabeth in Ödön von Horváths "Glaube Liebe Hoffnung" wurde sie 2007 mit dem Faust-Theaterpreis in der Sparte Beste darstellerische Leistung im Schauspiel ausgezeichnet. In der Titelrolle von Thomas Ostermeiers Inszenierung Die Ehe der Maria Braun war sie 2008 auf dem Berliner Theatertreffen zu sehen. 2011 erhielt sie den Münchner Theaterpreis. 2013 wird sie im neuen "Jedermann" bei den Salzburger Festspielen die Rolle der Buhlschaft übernehmen.

Der Jury des Ulrich-Wildgruber-Preises gehören in diesem Jahr an: An Dorthe Braker (Besetzung für Spielfilme und Fernsehproduktionen / München), Anja Dihrberg (Casting / Berlin), Max Färberböck (Regisseur / Berlin), Wolfgang Höbel (Journalist / Hamburg), Gerhard Jörder (Journalist / Berlin), Michael Laages (Journalist / Hamburg), Jutta Lieck-Klenke (Produzentin / Hamburg), Annette Maria Rupprecht (Journalistin / Hamburg ), Olga Wildgruber ( Regisseurin und Tochter Wildgrubers) und Ulrich Waller (Intendant / St. Pauli Theater Hamburg).

Die Preisträger der letzten Jahre waren Maren Eggert (2007), Alexander Scheer (2008), Sandra Hüller (2009), Katharina Schüttler (2010), André Szymanski (2011) und Caroline Peters (2012).

(chr)

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