meldungen
Peter Zadek erhält österreichischen Theaterpreis Nestroy für sein Lebenswerk
Unsere Besten
Wien, 19. Oktober 2008. Im Wiener Ronacher Theater wird am 20. November in acht Kategorien der wichtigste österreichische Theaterpreis Nestroy vergeben. Während die Jury noch darüber brütet, wer von den Nominierten den Preis für die beste Inszenierung, als bester Schauspieler oder Nachwuchsdramatiker erhält, stehen einige Preisträger jetzt schon fest.
Bundesrat gegen Initiative für Kultur als Staatsziel
Chance verpasst
Berlin, 10. Oktober 2008. Das Land Berlin ist im Bundesrat mit einer Initiative zur Aufnahme eines Staatsziels Kultur in das Grundgesetz gescheitert; dies meldet der ZDFtheaterkanal mit Bezug auf ddp. Die Mehrheit der bundesdeutschen Länder lehnte es ab, den Gesetzentwurf im Bundestag einzubringen.
Kay Wuschek ist bis 2015 Intendant am Theater an der Parkaue
Vernetzt und engagiert
Berlin, 7. Oktober 2008. Der Intendant des Theaters an der Parkaue, Kay Wuschek, bleibt bis 2015 Intendant am Theater an der Parkaue. Wie der ZDFtheaterkanal meldet, wurde sein Vertrag wurde um fünf Jahre verlängert. Wuschek hatte die Leitung des Theaters am 1. August 2005 für fünf Jahre bis zum Juli 2010 übernommen.
Friedrich Schirmer bleibt bis 2015 am Hamburger Schauspielhaus
Erfolgreich fortsetzen
Hamburg, 7. Oktober 2008. Friedrich Schirmer bleibt bis 2015 Intendant des Deutschen Schauspielhauses Hamburg; das meldet der ZDFtheaterkanal mit Bezug auf ddp. Auf einer Sitzung hat der Aufsichtsrat des Theaters den Vertrag bereits am Montag um weitere fünf Jahre verlängert, teilte die Kulturbehörde der Stadt am Dienstag mit.
Stephan Märki soll auch nach 2010 in Weimar bleiben
Der Gärtner bleibt, was macht der Bock?
Weimar, 7. Oktober 2008. Wie FR-online.de mit Bezugnahme auf die Quelle dpa meldet, soll Stephan Märki doch über das Jahr 2010 hinaus Intendant des Deutschen Nationaltheaters Weimar (DNT) bleiben. An diesem Mittwoch werde der Aufsichtsrat tagen und seinen Beschluss zurücknehmen, wonach Märkis Vertrag nicht bis 2015 verlängert wird. Das teilten Märki und der Oberbürgermeister der Stadt Weimar, Stefan Wolf (SPD), in einer gemeinsamen Erklärung mit.
Demonstration für Stephan Märki in Weimar
Gestern auf dem Theaterplatz
Weimar, 6. Oktober 2008. Wie die Thüringer Allgemeine berichtet, demonstrierten am vergangenen Freitag in Weimar mehrere hundert Menschen für den Intendanten des Deutschen Nationaltheaters (DNT) Stephan Märki. Am Tag zuvor war bekannt geworden, dass die Stadt seinen Vertrag, der 2010 ausläuft, darüber hinaus nicht mehr verlängern will.
Alejandro Quintana unter Stasi-Verdacht
Angeblicher Deckname IM Lautaro
Heilbronn, 26. September 2008. Der chilenische Regisseur Alejandro Quintana, der seit letztem Jahr Schauspieldirektor des Theater Heilbronn ist, steht unter dem Verdacht, zwischen 1978 und 1982 inoffizieller Mitarbeiter der DDR-Staatsicherheit gewesen zu sein.
Das Deutsche Theater Berlin bezieht Ausweichquartiere
Ratten im Festspielhaus
Berlin, 26. September 2008. Ein Asbestfund legt – wie gemeldet – das Haupthaus des Deutschen Theaters in Berlin um drei Monate länger lahm als vorausgesehen. Um diese Zeit zu überbrücken, wird das Deutsche Theater zwei Premieren und Teile des Repertoires "an ungewohnten Berliner Spielstätten" zeigen, wie es in einer Pressemitteilung des Theaters heißt.
Basler Kulturpreis für Uwe Heinrich vom Jungen Theater Basel
Auf Augenhöhe
Basel, 23. September 2008. Wie baz.online meldet, wird der Basler Kulturpreis in diesem Jahr an Uwe Heinrich vom Jungen Theater Basel vergeben. Heinrich, der 1965 in Dresden geboren wurde, leitet das Jugendtheater seit dem Jahr 2000. Der traditionsreiche Basler Kulturpreis ist mit 20.000 Schweizer Franken dotiert.
Tony Kushner erhält Mimi-Award der New Yorker Steinberg Stiftung
The Mimi
New York, 17. September 2008. Der zweiundfünfzigjährige amerikanische Dramatiker Tony Kushner ist der erste Preisträger des Steinberg Distinguished Playwright Award ("The Mimi") des Harold and Mimi Steinberg Charitable Trust. Wie Stiftungsvorstandsmitglied William D. Zabel als Sprecher der Jury heute erklärte, habe man den mit $ 200.000 dotierten Dramatikerpreis ins Leben gerufen, um das amerikanische Theater als vitalen Teil der Kultur des Landes zu fördern und stärker ins Bewußtsein der Öffentlichkeit zu rücken.
Einsatz für den Erhalt der KSK
Nur ein Missverständnis?
Berlin, 10. September 2008. Einen Tag nachdem bekannt wurde, dass vier Bundesratsausschüsse empfohlen haben, die Künstlersozialkasse abzuschaffen oder "zumindest unternehmerfreundlich zu refomieren" (siehe unsere Meldung), wie es in der Bundesratsdrucksache 558/1/08 vom 8. September heißt, einen Tag danach summieren sich die Reaktionen, die hoffen lassen, dass das Thema bald wieder vom Tisch ist, bzw. dass es vielleicht wirklich nur ein Missverständnis gewesen sein könnte.
Bundesratsinitiative plant Abschaffung der Künstlersozialversicherung
Drittes Mittelstandsentlastungsgesetz
Berlin, 9. September 2008. Einer Meldung des Deutschen Kulturrats zufolge, plant eine Initiative der Länder Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein, die Abschaffung der Künstlersozialversicherung.
Streit um Brecht–Uraufführung
Finnische Konterbande
5. September 2008. Wie der Österreichische Rundfunks ORF auf seiner website meldet, gibt es Streit um die für den 11. September 2008 angekündigte Uraufführung des nachgelassenenen Brecht-Stückes Die Judith von Shimoda im Wiener Theater in der Josefstadt. "Wer hat denn da geschlafen?", überschreibt Claus Peymanns Berliner Ensemble eine Stellungnahme: Da werde pompös die Sensation einer Brecht-Uraufführung gefeiert, die gar keine sei.
Wer spielte was? Werkstatistik der Spielzeit 2006/2007 erschienen
Fakten, Fakten, Fakten
Köln, 2. September 2008. Die Werkstatistiken des Deutschen Bühnenvereins sind die Größenordner und Trendmesser des deutschsprachigen Theaters. So waren, wie die Organisation auf ihrer Homepage zusammenfasst, 2006/2007 mit 3.365 Schauspielen und Musiktheaterstücken in Deutschland etwa sieben Prozent mehr Werke zu sehen als in der Spielzeit zuvor. Der Anteil an Ur- und deutschsprachigen Erstaufführungen betrug fast 16 Prozent.
Neubau für das Kölner Schauspielhaus
Stahl-Glas-Kubus
Köln, 30. August 2008. Gestern hat der Kölner Stadtrat endgültig den Neubau des Schauspielhauses und die Sanierung der benachbarten Oper am Offenbachplatz beschlossen. Damit geht der Entwurf des Pariser Architekturbüros Chaix & Morel und der Kölner Architekten JSWD (Jaspert Steffen Watrin Drehsen) in die konkrete Planung, der den ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen hatte.
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