FPÖ fordert mehr "diplomatisches Geschick"

5. Dezember 2018. Colette M. Schmidt berichtet in der Wiener Zeitung Der Standard (2.12.2018) von einer steiermärkischen Posse, von der wir hier aber trotzdem berichten, weil es sein könnte, dass es sich um ein Mentekel für Kommendes handelt.

Warum Theater?

29. November 2018. "Was fangen wir heute an mit den Schauspielern, Regisseurinnen, Dramaturginnen, Szenen- und Kostümbildnern und mit all den Angestellten in den Gewerken? Wozu sind die gut?“ In einem Essay im Merkur kommt Kai van Eikels über #metoo und der Kritik an den Machtverhältnissen am Theater auf die These, dass es weder ästhetisch noch gesellschaftlich zwingende Gründe dafür gebe, weiter Theater zu spielen wie bisher. "Warum sollte nicht anderes Theater, andere Kunst als Theater an dessen Stelle treten oder gar Kunst insgesamt etwas ganz anderes werden als das, was die bürgerliche Gesellschaft im 18. und 19. Jahrhundert unter diesem Namen geschätzt hat?“

Fall falscher Fakten

22. November 2018. Nachdem vergangene Woche mit Bettina Wagner-Bergelt eine Interims-Intendantin für das Tanztheater Wuppertal eingesetzt wurde, richtet die Wuppertaler Rundschau heute den Blick zurück auf den Konflikt um die fristlose Kündigung der Ex-Intendantin Adolphe Binder im Juli 2018. Die Hintergrundinformationen der Zeitung werfen ein neues Licht auf die Vorgänge zwischen der Stadt Wuppertal, der Geschäftsführung und der Intendanz des Tanztheaters, die Mitte Dezember vor dem Arbeitsgericht aufgearbeitet werden.

Frauen können's besser

27. Oktober 2018. "Ich will ein Ensemble, und ich denke, es sollte auch wieder größer werden", sagt die designierte Intendantin der Münchner Kammerspiele Barbara Mundel im Interview mit Christine Dössel von der Süddeutschen Zeitung. Zu einem Ensemble gehörten für sie nicht nur Schauspieler*innen, sondern "dann hoffentlich auch Regisseure, die eine Entwicklung mittragen".

Die Norm blickt auf das Andere

17.  Oktober 2018. In der FAZ informiert Elena Witzeck über die Debatte über Diversität auf deutschen Bühnen. Seit et­wa zwei Jahr­zehn­ten werde die von den Post­co­lo­ni­al Stu­dies aus­ge­hen­de Theo­rie ei­ner il­le­gi­ti­men An­eig­nung der Kul­tur von Min­der­hei­ten an Uni­ver­si­tä­ten be­han­delt.

Attacke auf das moderne Theater

17. Oktober 2018. Am heutigen Mittwoch beginnt der Prozess gegen die russischen Theatermacher Kirill Serebrennikow, Alexej Malobrodskij, Jurij Itin und Sofia Apfelbaum. Ihnen wird vorgeworfen, Fördergelder in Höhe von umgerechnet etwa 3,3 Millionen Euro unterschlagen zu haben.

"Ein bisschen verspiessert"

10. Oktober 2018. Im Interview mit dem Zürcher Tagesanzeiger (10.10.2018) antwortet Barbara Frey, Intendantin des Schauspielhaus Zürich, auf Kritik an ihrer Führung.