medienschau
Unsere auswahl ist subjektiv
Medienschau: SZ – Interview zur Lage der Kunst in Belarus
13. April 2022. "Seit 2021 gibt es in Belarus kein unabhängiges Theater mehr – Theater wurden geschlossen oder sind stark kontrolliert", berichtet die belarussische Philosophin Olga Shparaga der Süddeutschen Zeitung (€).
Medienschau: Süddeutsche Zeitung – Alexander Kluge über Kunst im Krieg
Kunst ist kein Richter
12. April 2022. "Ein ägyptisches Sprichwort sagt, dass man Dämonen an ihrer Geschwätzigkeit erkennt. Der Krieg ist ein Dämon," schreibt Alexander Kluge in der Süddeutschen Zeitung. Nicht nur auf der Lit.Cologne hätten Schriftsteller kürzlich Forderungen gestellt, die, würden sie umgesetzt, aus Kluges Sicht den Atomkrieg auslösen könnten. "Wie also gewinnen wir wieder Bodenhaftung?" fragt er nun.
Medienschau: Wiener Zeitung – Die russische Literatur ist nicht unschuldig
Nicht aus heiterem Himmel
12. April 2022. Mit dem Spruch "Puschkin ist nicht Putin" wurde die russische Kultur u.a. vom PEN-Club vor denen in Schutz genommen, die sie jetzt in Mithaftung für den Angriff Russlands auf die Ukraine nehmem wollten. So einfach ist es nicht, schreibt jetzt der Slawist Bob Muilwijk in der Wiener Zeitung.
Medienschau: FAZ – Finanznot bedroht Bühnen in Frankfurt
Hoffen auf Wirtschaftsaufschwung
7. April 2022. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schlägt Alarm angesichts der Sparpläne der Stadt Frankfurt für ihre kommunal getragene Oper und das Schauspiel Frankfurt. Einsparungen in Höhe von zehn Millionen Euro jährlich seien ab 2023 vorgesehen. Das bedrohe die Häuser "in ihrer künstlerischen Substanz", schreibt FAZ-Autor Matthias Alexander (€) .
Medienschau: Standard – Stellen frei in Wien
Drei Häuser zu besetzen
7. April 2022. In Wien stehen demnächst mehrere Neubesetzungen von Theaterleitungen an, berichtet der Standard und nennt bereits erste Zahlen zu den Bewerbungen.
Medienschau: SZ – Ein unerwünschter Gast?
6. April 2022. Peter Laudenbach schreibt in der Süddeutschen Zeitung über einen offenbar geplatzten Auftritt der kontroversen französischen Publizistin Caroline Fourest an der Berliner Volksbühne. Es geht um deren Kritik an Identitätspolitik und um Dramaturg:innen als Wächter über die "politisch korrekte Entwicklung der Theaterkunst".
Medienschau: taz – Theatererinnerungen an Mariupol
"Jetzt stehe ich vor dem Nichts"
4. April 2022. Die taz spricht mit dem kasachischstämmigen Schauspieler Anton Telbizov über sein am 24. März niedergebranntes Theater "Teatromanyia" in Mariupol, das seit 2016 Nationaltheater war. Telbizov war vergangenen Sonntag zu Gast am Deutschen Theater Berlin im Rahmen eines Solidaritätsabends für ukrainische Künstler*innen.
Medienschau: NZZ – Claudia Mäder spricht über theatrale Inszenierungen im Ukraine-Krieg
Kriegstheater
4. April 2022. Die Feuilleton-Redakteurin Claudia Mäder ärgert sich über das "Kabarett", das im Zuge des Ukraine-Krieges in den sozialen Medien aufgeführt wird und spricht im NZZ-Podcast "Akzent" über das Theatrale an (Selbst-)Inszenierungen rund um den Krieg.
Medienschau: Der Standard – Regisseur Romeo Castellucci im Interview
Kulturtod
4. April 2022. Voller "Bilder schmerzhafter Schönheit" sei das Theater des Regisseurs Romeo Castellucci, schreibt Margarete Affenzeller. Sie interviewt den italienischen Regisseur für den Standard zu seiner Inszenierung von Mozarts "Requiem" und spricht mit ihm über Boykotte im Zuge des Kriegs in der Ukraine.
Medienschau: SZ – Münchner Ballettchef Igor Zelensky tritt zurück
Münchner Ballettchef Igor Zelensky tritt zurück
4. April 2022. Igor Zelensky, der Direktor des Bayerischen Staatsballetts, tritt zurück. Das meldet die Süddeutsche Zeitung. Als Grund für den Schritt des Russen werden private und familiäre Angelegenheit angegeben.
Medienschau: NDR – Rauchen als Stilmittel
Rauchen ist tödlich
4. April 2022. Ob Rauchen auf der Bühne ein interessantes Stilmittel sei, fragt Anina Pommerenke die Opern-Regisseurin Yona Kim im NDR. Hintergrund: Die Autorin ist ehemalige Raucherin, deswegen (nach Selbstbeschreibung) "militanteste Nichtraucherin" und vermutet eine Rückkehr der brennenden Zigarette auf den Bühnen.
Medienschau: WDR – Klaus-Maria Brandauers Gastprofessur
Liebe, Revolution, Europa
31. März 2022. Im WDR erzählt Michael Köhler vom Besuch bei Klaus-Maria Brandauers erster Poetik-Vorlesung in der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität.
Medienschau: SZ – Russlands Hegemoniestreben
Im Rampenlicht totaler Kontrolle
30. März 2022. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung (€) spricht die gebürtige Moskauerin und Intendantin des Steirischen Herbst Ekatarina Degot darüber, "dass Russland in einer antiwestlichen, obskurantistischen und fremdenfeindlichen 'Souveränität' versinkt".
Medienschau: FAZ – Klaus Pohl zum 70. Geburtstag
Nicht aus dem Elfenbeinturm
30. März 2022. Als "Spürnase für aktuelle Problemstoffe" würdigt Irene Bazinger in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung den Schauspieler, Theaterregisseur und Autor Klaus Pohl zum 70. Geburtstag.
Medienschau: KontextWochenzeitung – Prozess zum Dirigenten-Rauswurf in Stuttgart
Kündigung unwirksam
30. März 2022. Die KontextWochenzeitung berichtet über den Arbeitsprozess des Dirigenten Mikhail Agrest gegen das Staatstheater Stuttgart.
Medienschau: BR – Zur Nichtverlängerungs-Praxis bei Intendanz-Wechseln
Regelmäßig hinterfragen
30. März 2022. Der Bayerische Rundfunk beleuchtet die Praxis der Nichtverlängerungen von Ensemble-Schauspieler:innen bei Intendanzwechseln anlässlich der Leitungsübernahme am Theater Regensburg durch Sebastian Ritschel.
Medienschau: Zeit online – Elfriede Jelinek ruft zu Hilfe für Ukraine auf
Zusammenstehen
25. März 2022. "Helfen wir den Hilflosen, die alles verlieren, deren Städte zerschossen werden. Das ist unsere Aufgabe, die wir, und zwar auch für uns selbst, erfüllen müssen", schreibt Autorin und Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek in der Zeit und ruft zu Solidarität mit der Ukraine auf.
Medienschau: monopol-Magazin – Ekaterina Degot zum Umgang mit russischen Kulturpartner:innen
To boycott or not to boycott ...
21. März 2022. "Hat die westliche Kulturszene Putins imperiale Politik 'normalisiert', indem sie mit russischen Kultureinrichtungen zusammengearbeitet hat?", fragt das monopol-Magazin die in Moskau geborene Ekaterina Degot, Intendantin .
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