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Rolf-Mares-Preisträger 2012
Hamburgs Ausgezeichnete
Hamburg, 23. Oktober 2012. Zum siebten Male wurde gestern der Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater verliehen.
Mit dem Rolf Mares Preis zeichnet die Gemeinschaft aller Hamburger Theater, der
Hamburger Theater e.V., seit 2006 jedes Jahr die besten Künstlerinnen und Künstler für "herausragende künstlerische Leistungen auf den Bühnen der Hansestadt" aus, wobei die unabhängige Jury laut Pressemitteilung "die unterschiedlichen finanziellen, personellen und räumlichen Möglichkeiten" der über 40 Hamburger Bühnen bei der Auswahl berücksichtigt. So kommen die meisten Preisträger_innen gerade nicht von den großen Bühnen:
Herausragende Inszenierung
- Harald Weiler: "Der Wind macht das Fähnchen", Theater Kontraste in der Komödie Winterhuder Fährhaus
- Ingrid Lausund: "Zeit", Hamburger Kammerspiele
- Yuka Oishi & Orkan Dann: "Renku", Hamburg Ballett
Herausragende Darstellerin
- Patrycia Ziolkowska in Faust, Thalia Theater
- Lisa Jackson als Gilda in "Rigoletto", Opernloft
- Carolin Fortenbacher in "Oh Alpenglühn", Schmidt Theater
Herausragender Darsteller
- Erkki Hopf in "De lütte Horrorladen", Ohnsorg-Theater
- Burghart Klaußner in Tod eines Handlungsreisenden, St. Pauli Theater
- Josef Heynert in "Das erste Mal", Monsun Theater
Herausragendes Bühnenbild
- Peter Baur für Orlando, Thalia Theater in der Gaußstraße
- Achim Römer für "Die Physiker", Ernst Deutsch Theater
- Frank Thannhäuser für "Polizeirevier Davidswache", Imperial Theater
Den Sonderpreis für langjähriges außergewöhnliches Engagement für das Hamburger Theaterleben erhielt der Theaterpädagoge Michael Müller vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg.
Die Preisjury bestand aus Inge Volk (Vorsitzende), Christian Hanke (freier Journalist), Gunter Mieruch (Projektleiter TUSCH – Theater und Schule), Maike Schäfer (Autorin), Hans-Jürgen Simmersbach, Dr. Josef Steinky (Geschäftsführer TheaterGemeinde Hamburg), Klaus Witzeling (Hamburger Abendblatt) und Elke Westphal (Kulturbehörde Hamburg).
Die Preisverleihung gestern im Deutschen Schauspielhaus wurde, ebenso wie die Auszeichnungen selbst, aus den Überschüssen der Hamburger Theaternacht finanziert.
(www.rolf-mares-preis.de / ape / jnm)
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