meldungen

Österreichischer Buchpreis: Debütpreis an Miriam Unterthiner

11. November 2025. Miriam Unterthiner wird mit dem Debütpreis des Österreichischen Buchpreises ausgezeichnet. Wie die österreichische Tageszeitung Der Standard meldet, wird die Dramatikerin damit für ihren Theatertext "Blutbrot" über die Fluchthilfe von Südtirolerinnen und Südtirolern für Nationalsozialisten nach dem Zweiten Weltkrieg geehrt. Das bei Edition Laurin erschienene Stück war dieses Jahr bereits mit dem Kleist-Förderpreis ausgezeichnet und von Jakob Weiss am Theater Aachen uraufgeführt worden. Kurz darauf folgte die österreichische Erstaufführung in der Regie von Tomas Schweigen.

Köln: Theater der Keller e.V. zieht in Klosterkirche

Köln: Theater der Keller e.V. zieht in Klosterkirche

8. November 2025. Das Theater der Keller e.V. bekommt ein dauerhaftes Zuhause in der ehemaligen Klosterkirche "Heilig Kreuz" der Dominikaner. Der Dominikanerprovinz des Hl. Albert in Deutschland und Österreich und der Theater der Keller e.V. haben einen Erbpachtvertrag für die Dauer von 60 Jahren unterzeichnet, mit einer Verlängerungsoption um weitere 10 Jahre.

NRW: Schlingensief-Gastprofessur 2025/26 vergeben

6. November 2025. Die libanesischen Künstler:innen Lina Majdalanie und Rabih Mroué treten zum Wintersemester 2025/26 die Christoph-Schlingensief-Gastprofessur an. Das teilt die Kunststiftung NRW in einer Presseaussendung mit.

HAU Berlin: Neues Programmteam ab 2025/26

6. November. Mit der aktuell laufenden Spielzeit 2025/26 wurde am Berliner HAU Hebbel am Ufer unter der Leitung von Intendantin Annemie Vanackere das kuratorische Team neu besetzt. Wie das Haus jetzt in einer Presseaussendung mittelt, rücken Sarah Reimann (Kuratorin Performance und digitale Technologie) und Petra Poelzl (Kuratorin Tanz und Performance) in die Leitung der Programmabteilung auf. Darüber hinaus habe Gábor Thury zum 15. Oktober seine Arbeit als Kurator für Theater und Performance am HAU begonnen und Yeşim Duman gestalte seit September das Musikprogramm für das internationale Produktionshaus. Die langjährige Stellvertretende Künstlerische Leiterin und Leitung der Programmabteilung Aenne Quiñones, die 2012 gemeinsam mit Vanackere am HAU begonnen hatte, hatte ihre Tätigkeit im Sommer beendet.

Theater Regensburg ist bestes Opernhaus 2025

5. November 2025. Das Theater Regensburg erhält den Oper! Award 2026 als bestes Opernhaus des Jahres 2025. Das teilt die Jury des "einzigen öffentlich verliehenen internationalen Opernpreises" in Deutschland mit. 

Yael Ronen erhält Bochumer Peter-Weiss-Preis 2025

31. Oktober 2025. Die Regisseurin und Autorin Yael Ronen wird mit dem Peter-Weiss-Preis 2025 ausgezeichnet. Das gibt die Stadt Bochum, die die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung seit 1990 alle zwei Jahre "an eine Persönlichkeit aus einer der Sparten Literatur, Theater, bildende Kunst und Film" verleiht, in einer Presseaussendung bekannt.

DT Göttingen: Intendant Erich Sidler geht vorzeitig

29. Oktober 2025. Erich Sidler, Intendant des Deutschen Theaters Göttingen, wird das Haus vorzeitig verlassen. Wie die Institution in einer Presseaussendung mitteilt, will er seinen Vertrag bereits zum Ende der Spielzeit 2026/27 beenden, obwohl dieser bis 2029 läuft.

Edith-Stein-Preis für Schriftstellerin Nora Bossong

23. Oktober 2025. Die Schriftstellerin Nora Bossong erhält den mit 5.000 Euro dotierten Göttinger Edith-Stein-Preis, meldet der NDR. Der Preis erinnert an die von den Nationalsozialisten ermordete Frauenrechtlerin und katholische Ordensfrau Edith Stein (1891–1942).

Nestroy-Preis 2025: Die Nominierungen

21. Oktober 2025. Die Jury des Wiener Theaterpreises "Nestroy" hat ihre diesjährigen Nominierungen bekannt gegeben. Mit dem Nestroy-Preis werden seit dem Jahr 2000 herausragende Leistungen an österreichischen Bühnen ausgezeichnet. Dazu gehören auch Eigenproduktionen der Frühjahrs- und Sommer-Festivals (Wiener Festwochen, Salzburger Festspiele, Bregenzer Festspiele).

RambaZambaTheater Berlin in Not

20. Oktober 2025. Dem RambaZamba Theater Berlin droht der Existenzverlust. In einem offenen Brief wendet sich der Intendant Jacob Höhne, gemeinsam mit zahlreichen Kulturschaffenden an die Berliner Politik, damit der "Ort gelebter Inklusion nicht verstummt".

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