Maria Stuart – Am Theater Lüneburg holt Martin Pfaff Friedrich Schillers elisabethanisches Prinzipen- und Hassduell vom Sockel
Showdown der Trotzköpfe
23 - Das Junge Schauspiel Hannover zeigt die Filmfabel um die jung verstorbene lokale Hacker-Legende Karl Koch
Unter Spinnern
von Michael Laages
Hannover, 23. Februar 2016. Die Geschichte ist ja wahr. Und zwar eigentlich gleich doppelt – erstens: der in Hannover aufgewachsene Karl Koch, geboren 1965, hatte Mitte der 80er Jahre sehr früh schon intensive Kenntnisse in der computerbasierten Kunst des Hackens erworben, gehörte zu den Adepten vom legendären Chaos Computer Club und geriet in eine dramatische Geschichte um Geheimnisverrat an den sowjetischen Auslandsgeheimdienst KGB hinein, die ihn schlussendlich das Leben kostete. Karl Koch hat sich selbst verbrannt, Ende Mai 1989, 23 Jahre alt. Die Zahl "23" war Kochs Obsession – und wahr ist eben auch diese zweite Geschichte, die des Wahns in den Phantasien eines Jungen, der unter extrem schwierigen familiären Umständen heran wächst. Er taucht tief hinab in die Numerologie; die "23" gilt in allerlei Verschwörungs- und sonstigen Theorien als eine Art Todes- und Katastrophen-Zahl.
Amerikanisches Detektivinstitut Lasso - der Skandal bleibt aus bei Lars-Ole Walburgs Uraufführung von Nis-Momme Stockmanns Fritz-Haarmann-Musical
Wer ist eigentlich Fritz Haarmann?
von Jan Fischer
Hannover, 17. Februar 2016. Ein siebenundfünzigprozentiges, achselzuckendes "Ja, warum denn nicht" ergab eine Umfrage der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" zur Frage, ob Fritz Haarmann Theaterstoff sei. Fritz Haarmann, der Serienmörder von Hannover, der 1924 wegen Mordes an 24 Jungen und jungen Männern zum Tode verurteilt wurde. In der Stadt ein sensibles Thema, dachte man. Das Theater kündigte ein Haarmann-Musical von Nis-Momme Stockmann an – doch der Skandal blieb aus. Allerdings auch das berühmte "Haarmann-Lied".
Amerika - Bei seiner Oldenburger Adaption von Kafkas Romanfragment setzt Martin Laberenz auf Witze aus dem Discounter-Regal
Herr Aldi, gebn se mal n Kilo Sinn!
von Tim Schomacker
Oldenburg, 14. Februar 2016. Nichts gegen blöde Witze. Solche, die sich anfühlen wie zu süße Eiscreme, bei denen die Zuhörenden schlagartig Luft einziehen durch die Zähne. Nur müssen sie halt gut sein, die blöden Witze. Wenn Martin Laberenz drei Stunden auf Kafkas "Amerika"-Roman losgeht, kalauerts nicht eben selten. Nur... Nun ja.
Regie: Henning Bock
Regie: Tiago Rodrigues
Regie: Ulrike Hatzer
Regie: Lars-Ole Walburg
Regie: Marcus Lobbes
Regie: Claudia Bauer
Regie: Jens-Erwin Siemssen
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