lonely ballads EINS + ZWEI - Werk X Wien
Wider den Staubzucker
von Martin Thomas Pesl
Wien, 16. Juni 2021. "And I know: the future is already gone. Fill my heart with stones", geht die letzte "lonely ballad", immer wieder, bis das Licht erloschen ist. Dass man am Ende eines gelächterreichen Abends schön traurig hinausgehen würde, hatte man geahnt. Sonst ist aber manches anders als gewöhnlich beim aktionstheater ensemble.
Alles, was der Fall ist - Burgtheater Wien
Ein Unsichtbarer schlägt zu
von Andrea Heinz
Wien, 8. Juni 2021. Dass Ludwig Wittgenstein auch für popkulturelle Zwecke immer gut zu gebrauchen ist, das wussten Tocotronic schon 1995, als sie sangen: Ich muss reden, auch wenn ich schweigen muss. So ähnlich scheinen sich auch Dead Centre das gedacht zu haben bei ihrer neuesten Arbeit am Akademietheater: In "Alles, was der Fall ist" arbeiten sie mit Wittgensteins "Tractatus logico-philosophicus", und sie reden über das, worüber man nicht reden kann.
Die Gewehre der Frau Kathrin Angerer - Wiener Festwochen
Tanz mit Diskurswolf
von Martin Pesl
Wien, 5. Juni 2021. Obwohl er selbst nie auftritt, hat René Pollesch eines mit Kabarettist:innen gemein: Sie müssen oft Monate im Voraus zu Marketingzwecken den Titel ihres neuen Programms nennen und dazu einen knackigen Ankündigungstext verfassen, obwohl sie noch keine Zeile geschrieben haben. Polleschs neueste Inszenierung "Die Gewehre der Frau Kathrin Angerer" – erster Vorbote der neuen Berliner Volksbühne – feierte seine Premiere im Rahmen der Wiener Festwochen, die diesmal erst Ende April ihren Katalog herausgaben. Polleschs Text darin liest sich trotzdem wie "Schreib uns bitte irgendwas, wir gehen heute in Druck." Etwas mit Zahnärzt:innen, der "vierten Sache" und dem Tanzfilm. Flapsig, verschwurbelt, ganz sympathisch, aber nicht aufschlussreich. Pollesch halt.
Regie: Ben Kidd und Bush Moukarzel
Regie: Nikolaus Habjahn
Regie: kollekTief (Anton Widauer Alina Schaller und Florentin Bergsmann)
Regie: Via Zusamm
Regie: Bérénice Hebenstreit
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