Die Theaterszene zwischen Coronastillstand und der Wucht der #BlackLivesMatter-Proteste - Theaterbrief aus New York
Im Ausnahmezustand
von Verena Harzer
New York, Juni 2020. Das war wohl kein einfacher Schritt für den Schwarzen Schauspieler und Autor Griffin Matthews. Und doch hat er ihn gemacht. Mit einer Video-Botschaft Anfang Juni, auf Twitter, Facebook und Instagram. Überschrieben ist sie mit "Broadway is racist". Dahinter steht der Hashtag #burnitdown, Brennt den Broadway nieder.
Das Corona-Virus lässt auch am Broadway die Lichter ausgehen - Theaterbrief aus New York
Wie in einer Petrischale
von Verena Harzer
New York, 13. März 2020. Bis zum Schluss haben alle gehofft, dass dies nicht passieren würde. Aber es war dann wohl unvermeidlich. Am Donnerstag hat der Gouverneur von New York State, Andrew Cuomo, entschieden, alle Versammlungen von mehr als 500 Menschen zu untersagen, um die Verbreitung des Corona-Virus zu bekämpfen. Das betrifft auch und vor allem den Broadway, die bedeutendste Theatermeile der Welt. Und zielt ins ökonomische Herz der US-amerikanischen Theaterlandschaft.
Theaterbrief aus Ungarn - Eindrücke vom Dunapart-Festival der unabhängigen Theater und einem Kulturbetrieb in Aufruhr
Tage des Zorns
von Esther Slevogt
Budapest, im Dezember 2019. Der Mann, der da in grünem Trachtenswams auf der Bühne des Fészek Müvészklub in witzigster Giftzwergmanier sein Unwesen treibt, gegen alles und jeden (und besonders natürlich die Orbán-Regierung) wütet, dabei seine Schauspieler terrorisiert, sexuell nötigt und einen am Ende gar enthauptet, heißt Béla Pintér und gehört zu Ungarns berühmtesten freien Theatermachern. Als solcher aber ist er dieser Tage so etwas wie ein letzter Mohikaner. Viele der Theatercompagnien, die das ungarische Theater in den Jahren um die Jahrtausendwende europaweit berühmt machten, haben sich unter dem Druck der Verhältnisse aufgelöst oder arbeiten kaum noch in Ungarn, darunter die Truppen von Viktor Bodó und Arpád Schilling. Pintér jedoch hat mit seiner Compagnie den kulturpolitischen Erdrutsch, den die Jahre nach dem zweiten FIDESZ-Wahlsieg im Jahr 2010 mit sich brachten, überlebt und kann nun das 20. Jubiläum feiern.
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