meldung
Nominierungen für den FAUST-Theaterpreis 2025
23. Juni 2025. Der Deutsche Bühnenverein hat die Nominierten für den Theaterpreis DER FAUST 2025 bekannt gegeben. In der heutigen Pressemitteilung werden mehr als 60 Nominierte für die Preisverleihung am 15. November im Theaterhaus Stuttgart gelistet.
Darsteller:in Tanz
• Ensemble Tanz Harz
in "Da Vincis Magie"
Harztheater Halberstadt
• Leroy Mokgatle
als Puck in "Ein Sommernachtstraum"
Staatsballett Berlin
• Long Zou
in "Invocation"
Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg
Darsteller:in Musiktheater
• Joachim Goltz
als Sixtus Beckmesser in
"Die Meistersinger von Nürnberg"
Theater Bonn
• Oleksiy Palchykov
als Catullus/Sposo in "Trionfi"
Staatsoper Hamburg
• Bettina Ranch
als Kundry in "Parsifal"
Aalto Musiktheater Essen
Darsteller:in Schauspiel
• Shirin Eissa
als Waltraut in "Solange wir leben"
Theater Bremen
• Milan Peschel
in "Der Schnittchenkauf"
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin
• Thomas Schmauser
als Hendrik Höfgen in "Mephisto"
Münchner Kammerspiele
Darsteller:in Theater für Junges Publikum
• Gareth Charles
als Winston Smith in "1984"
theaterkohlenpott Herne
• Homa Faghiri
als Fatima in "Die jüngste Tochter"
Theater an der Parkaue Berlin
• Sofiia Stasiv
als Sofiia in "MOBB"
Theater der Jungen Welt Leipzig
Choreografie
• Vierteiliger Abend "Next Generation" mit "Paradeigma"
von Lucia Giarratana, "Ephemerus" von Ana Isabel
Casquilho, "WORD" von Adson Lipaus Zocca und
"Vier Lieder" von Andris Plucis
Landestheater Eisenach
• William Forsythe
für "Blake Works V (The Barre Project)"
Staatsballett Hamburg
• Kristel van Issum
für "Winterwende"
Staatstheater Kassel
Regie Musiktheater
• David Bösch
für "Der Kreidekreis"
Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg
• Dennis Krauß
für "Sleepless"
Die Theater Chemnitz
• Elisabeth Stöppler
für "Innocence"
Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
Regie Schauspiel
• Emre Akal
für "Animal Farm"
Staatstheater Hannover
• Sebastian Hartmann
für "Eines langen Tages Reise in die Nacht"
Staatsschauspiel Dresden
• Jana Vetten
für "Nora"
Theater und Orchester Heidelberg
Regie Theater für Junges Publikum
• Alicia Geugelin
für "Dollhouse"
Staatsoper Hamburg
• Juli Mahid Carly
für "Vier Piloten"
Schauspielhaus Bochum
• Ceren Oran
für "Gute Wut"
Schauburg München
Raum
• Valentin Baumeister
für "Liliom"
Staatstheater Kassel
• Nikola Knežević
für "SANCTA"
Eine Produktion von Florentina Holzinger/Spirit, neon lobster, dem Mecklenburgischen Staatstheater und der Staatsoper Stuttgart in Koproduktion mit den Wiener Festwochen | Freie Republik Wien und der Volksbühne am
Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, in Kooperation mit der Komischen Oper Berlin, Opera Ballet Vlaanderen, Julidans und Theater Rotterdam
• Annika Lu
für "Die Schattenpräsidentinnen"
Nationaltheater Mannheim
Medien
• Voxi Bärenklau, Stefano Di Buduo, Andrea Familari, Max Hammel, Michael Klein, Arne Körner, Julius Pösselt, Max Schweder, Mario Simon, Jan Isaak Voges, Robi Voigt (Digital Artists)
für "RCE #RemoteCodeExecution"
Berliner Ensemble
• Félix Fradet-Faguy (Video) und Stefan Pinkernell (Sound)
für "Glaube, Geld, Krieg und Liebe"
Schaubühne Berlin
• Georg Werner und Markus Schubert
für "Every Heart is Built Around a Memory"
Uckermärkische Bühnen Schwedt
Kostüm
• Martin Miotk
für "proteus 2481"
Münchner Kammerspiele
• Korbinian Schmidt
für "Sonne / Luft"
Schauspiel Stuttgart
• Nico Zielke
für "The Legend of Georgia McBride"
ETA Hoffmann Theater Bamberg
Genrespringer
• Kevin Barz (Regie & Konzept) und Paul Brody (Komposition)
für "Paradise Found - Wo ist dein Paradies? Episoden 1 und 2"
Badisches Staatstheater Karlsruhe
• Kathi Kraft, Toni Minge, Luzia Oppermann und Caspar Weimann
für "MYKE" onlinetheater.live koproduziert von HAU Hebbel am Ufer, FFT Düsseldorf und Kleintheater Luzern
• Frederic Lilje und Larissa Probst
für "Büro für angemessene Reaktionen"
Junges Ensemble Stuttgart
Carsten Brosda, Präsident des Deutschen Bühnenvereins wird in der Pressemitteilung zitiert: "Mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST feiern die Künstler:innen die grenzenlose Kraft der Darstellenden Künste. Jeden Tag öffnen uns die Bühnen im ganzen Land neue Blicke auf unsere Welt. Sie zeigen mit Worten, mit Musik, mit Bildern, mit Emotionen, dass eine andere Welt möglich ist. Dieses Jahr ist DER FAUST zu Gast in Stuttgart, wo die Familie Flöz jenseits aller Sprachgrenzen die Preisverleihung zu einem großen Fest der Theaterkunst machen wird."
Auch in diesem Jahr werden wieder der "Preis für das Lebenswerk" sowie der "Perspektivpreis der Länder" verliehen. Die Preisträger:innen werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST 2025 wird veranstaltet von dem Deutschen Bühnenverein und der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste in Kooperation mit der Kulturstiftung der Länder. Er wird gefördert durch das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart. Veranstaltungspartner ist das Theaterhaus Stuttgart, Medienpartner sind 3sat und DIE DEUTSCHE BÜHNE.
(Deutscher Bühnenverein / jeb)
mehr meldungen
meldungen >
- 17. April 2026 Kunststiftung Sachsen-Anhalt warnt vor nationalistischer Kulturpolitik
- 16. April 2026 Göttingen: Schauspielerin Thyra Uhde gestorben
- 16. April 2026 Salzburg: Ex-Festspielpräsident Heinrich Wiesmüller gestorben
- 16. April 2026 Konstanz: Intendantin Karin Becker verlängert
- 15. April 2026 Preisjurys der Mülheimer Theatertage 2026
- 13. April 2026 Chemnitz: Theater wehrt sich gegen Abschaffungspläne
neueste kommentare >
-
Thyra Uhde Tiefstes Mitgefühl
-
Wokey Wokey, München Virtiosität schlägt Inhalt
-
Frauenliebe und - sterben, Hamburg Leichte Irritation
-
Nach dem Leben, Nürnberg Empfehlung
-
Die Quelle, Wien Claquere unterwegs
-
Leser*innenkritik Black Rider, SHL Flensburg
-
Burn, Baby, Burn!, Hannover Sagenhaft gut
-
Die Quelle, Wien Bitte weitermachen
-
Fräulein Else, Wien Danke!
-
Über die Notwendigkeit, ... , Wiesbaden Super Abend


Aber am Ende ist doch nur deutlich: Theaterleute nominieren Theaterleute von denen sie hoffen, dass sie ihnen im Theater helfen.
Ein lächerlicher Vorgang.
Mir war die Tatsache des Tanztheaters im TDJW nicht bekannt. Wäre es so, wie Sie befürchten, wäre das bedrückend. Denn zu sehen, wie genial diese Einzelleistung aus einer "Sparte" heraus im Gesamtgefüge einer Inszenierung oder eines Hauses zur Blüte gelangt, ist ein lebendiges Beispiel wie es sein kann und soll. Möge es so fortbestehen.
Unter der neuen Leitung des TDJW wird das Tanztheater in der Tat nicht weitergeführt. Die Tänzerinnen und Tänzer gehören zu über 20 Mitarbeitenden, deren Verträge nicht verlängert wurden – wie auch dem aktuellen Spielzeitheft zu entnehmen ist. Dennoch wird die für den Faust-Preis nominierte Produktion „Mobb“ wenigsten wiederaufgenommen und Sofiia steht als Gast zur Verfügung.