meldungen
Thomas Langhoff wird posthum Ehrenmitglied des Deutschen Theaters
Späte Verleihung
20. Februar 2012. Der am Samstag verstorbene Regisseur Thomas Langhoff wird Ehrenmitglied des Deutschen Theaters. Das teilt das Deutsche Theater in einer Kondolenznote zum Tod seines ehemaligen Intendanten mit. Thomas Langhoff hatte das Theater von 1991-2001 geleitet.
Frank Castorf geht in die Volksbühnenverlängerung
Sich und die Kunst neu erfinden
20. Februar 2012. Der Intendant der Berliner Volksbühne, Frank Castorf, wird seinen 2013 auslaufenden Intendantenvertrag um weitere drei Jahre verlängern. Das teilte heute die Berliner Senatskanzlei mit.
Thomas Langhoff ist gestorben
Ein großer Intendant und Regisseur
Berlin, 18. Februar 2012. Thomas Langhoff ist tot. Wie das Berliner Ensemble am Abend mitteilte, verstarb der 73-Jährige an diesem Samstag. Langhoff hatte in den vergangenen Jahren immer wieder am Berliner Ensemble inszeniert, zuletzt Anton Tschechows Der Kirschgarten. Auch die Trauerfeier für Thomas Langhoff wird am 1. März 2012, um 10.30 Uhr im Berliner Ensemble stattfinden. Die Beisetzung findet im Anschluss im Familien- und Freundeskreis statt.
Christian Kracht sagt Lesung im Deutschen Theater ab
Außerstande, nach Deutschland zu kommen
15. Februar 2012. Christian Kracht hat die Vorstellung seines neuen Romans "Imperium", die am 22. Februar 2012 in den Kammerspielen des Deutschen Theaters Berlin stattfinden sollte, ersatzlos abgesagt. Das geht aus Informationen im Spielplanleporello des Deutschen Theaters hervor.
René Pollesch erhält Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpeis
"Unübertreffliches Gespür für die Sinnlichkeit von Popkultur"
14. Februar 2012. Der Autor und Regisseur René Pollesch wird mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis ausgezeichnet. Dies meldet das Pfalztheater Kaiserslautern, wo Ministerpräsident Kurt Beck den Preis im Auftrag der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur im Mai übergeben wird.
Anti-Blackfacing-Störaktion im Deutschen Theater Berlin
Zutiefst diskriminierendes Mittel?
13. Febuar 2012. Gestern abend hat ein "Aktionsbündnis gegen Blackfacing auf deutschen Bühnen" (mehr hier) eine Vorstellung von Michael Thalheimers Dea-Loher-Inszenierung Unschuld gestört. Nach dem ersten Auftritt des Schauspielers Andreas Döhler, dessen Gesicht für die Inszenierung schwarz gefärbt wurde, verließ ein gutes Dutzend Zuschauer aus dem Parkett demonstrativ den Saal.
Kölner Kulturkrise schwelt weiter
Massiv überzogen
11. Februar 2012. Wirft nach dem Abgang von Schauspielhaus-Intentendantin Karin Beier nun auch der Kölner Opernchef Uwe Eric Laufenberg das Handtuch? Unterschiedliche Kölner Lokalmedien sehen den Streit zwischen den Opernintendanten und der Stadt Köln über die Einsparungen sich zuspitzen. Für den Kölner Stadtanzeiger beispielsweise deutet manches darauf hin, dass Laufenbergs Abgang unmittelbar bevorsteht. Nach öffentlicher Kritik durch den Kölner Oberbürgermeisters Jürgen Roters hatte Laufenberg sich am Montag für längere Zeit krank gemeldet.
Massenentlassungen sollen Schweriner Theater retten
Harte Einschnitte
8. Februar 2012. Am Dienstagabend haben der Haupt- und der Finanzausschuss der Schweriner Stadtvertretung einem 1,4 Millionen Euro umfassenden Rettungspaket für das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin zugestimmt. Das melden verschiedene Medien, unter anderem die Internetseite des NDR. In diesem Zusammenhang soll die Geschäftsführung des Theaters jetzt ein Sanierungskonzept vorlegen, heißt es weiter.
MA Dramaturgie jetzt auch in Leipzig
Einerseits, andererseits
4. Februar 2012. Nach der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" hat nun auch die Leipziger Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" einen neuen Masterstudiengang Dramaturgie eingerichtet.
Staatstheater Schwerin droht erneut Insolvenz
Kein Rettungsschirm
31. Januar 2012. Das Mecklenburgische Staatstheater in Schwerin muss erneut die Insolvenz fürchten. Das melden verschiedene Medien, unter anderem der Norddeutsche Rundfunk auf seiner Internetseite. Aktuell fehlen im Entwurf des Wirtschaftsplanes für 2012 rund 1,4 Millionen Euro. Ohne Hilfe wäre die norddeutsche Bühne damit im August nicht mehr zahlungsfähig.
Matthias Hartmanns Vertrag in Wien bis 2019 verlängert
Variation der Zehn-Jahres-Klausel
Wien, 29. Januar 2012. Wie die österreichischen Tagezeitungen melden, wurde Matthias Hartmanns Vertrag als Direktor des Burgtheaters Wien wie erwartet vorzeitig verlängert, und zwar bis 2019. Hartmann, 1963 in Osnabrück geboren, ist seit 2009 Intendant in Wien. Er übernahm den Posten von Klaus Bachler, der das Haus zehn Jahre lang geleitet hat. Davor war Claus Peymann dreizehn Jahre lang Leiter der Burg.
(standard.at / diepresse.com / sik)
Einbruchdiebstahl im Theater Würzburg
Tresore aufgeflext
Würzburg, 24. Januar 2012. Unbekannte brachen in der Nacht auf Montag ins Mainfranken Theater Würzburg ein und erbeuteten einen vierstelligen Betrag. Zwei Tresore wurden aufgeflext und Türen innerhalb des Theaters aufgebrochen. Wie der oder die Täter ins Gebäude kamen ist allerdings noch ungeklärt, da keine Einbruchspuren gefunden wurden. Intendant Hermann Schneider bezeichnet den Vorfall auch als persönlich verstörend, da der Einbruch natürlich mit einem Eindringen in die engste Arbeitsphäre der Theaterschaffenden verbunden war.
"Gólgota Picnic" trotz Drohungen friedlich verlaufen
Polizeipräsenz und Taschenkontrollen
Hamburg, 24. Januar 2012. Das Gastspiel der umstrittenen Inszenierung Gólgota Picnic bei den Hamburger Lessingtagen ist ohne Zwischenfälle verlaufen. In E-Mails wurde dem Thalia Theater zuvor indirekt mit Stinkbomben- und Tränengas-Attacken gedroht, die Pius-Bruderschaft rief zu Protesten auf und kündigte rechtliche Schritte an.
Das Theater reagierte mit Taschenkontrollen durch einen Sicherheitsdienst am Eingang sowie Polizeipräsenz vor der Spielstätte in der Gaußstraße. Dem Protest-Aufruf der Pius-Bruderschaft folgten etwa 20 Gläubige, die singend und betend mit einem Pius-Priester eine Mahnwache hielten. Die Vorstellung selbst verlief laut Thalia Theater ganz ohne Vorfälle oder Zwischenrufe.
(mw)
Ulrich Wildgruber-Preis für Caroline Peters
Kompromisslos und geradlinig
Hamburg, 23. Januar 2012. Die Schauspielerin Caroline Peters erhält den Ulrich Wilgruber-Preis 2012. Die Auszeichnung für Schauspieler wird vom Förderkreis des Hamburger St. Pauli Theaters alljährlich verliehen und ist durch Unterstützung der Nordmetall Stiftung mit 10.000 Euro dotiert. Sie soll eine "eigenwillige Begabungen fördern, die in einer Welt von geklonten Fernsehgesichtern besonders aufgefallen sind und ihnen helfen, geradlinig und kompromisslos ihren Weg fortzusetzen", heißt es auf der Homepage des St. Pauli Theaters.
Pius-Bruderschaft droht Hamburger Thalia Theater
In höchstem Maße beleidigend
22. Januar 2012. Die konservative katholische Pius-Bruderschaft hat heute dem Hamburger Thalia Theater mit rechtlichen Schritten gedroht, sollte es im Rahmen der Lessingtage zu einer Aufführung der eingeladenen Inszenierung von Rodrigo Garcías Stück Gólgota Picnic kommen.
Hasko Weber wird Intendant in Weimar
Von Schwaben nach Thüringen
Stuttgart, 22. Januar 2012. Wie die Stuttgarter Zeitung am Abend auf ihrer Webseite meldete, wird der Intendant des Stuttgarter Staatsschauspiels Hasko Weber ab Sommer 2013 Intendant des Deutschen Nationaltheaters in Weimar. Das gab am Sonntag der thüringische Kuturminister Christoph Matschie (SPD) bekannt.
Breivik-Pamphlet soll Theatermonolog werden
Die Rolle der Kunst
21. Januar 2012. Meldungen verschiedener Medien zufolge plant der dänische Dramatiker Christian Lollike, Passagen des 1500-Seiten-Pamphlets zu einem Theatermonolog zu verarbeiten, das der norwegische Massenmörder Anders Behring Breivik im vergangenen Sommer per Email verbreitet hatte, bevor er aus Fremdenhass in Oslo und auf der Insel Utoya 77 Menschen ermordete.
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