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Nübling, Sebastian

Sebastian Nübling, geboren am 19. Juli 1960 in Lörrach, ist Regisseur.

Der studierte Kulturwissenschaftler wurde 1997 Regisseur am Jungen Theater Basel. Seine Inszenierung des Jugendstücks der israelischen Dramatikerin Edna Mazya "Die Schaukel" gewann im Jahr 2000 den 1. Preis des Festivals Impulse. Sein 2003 am Schauspielhaus Stuttgart entstandenes Hooligan-Drama "Il Furiosi" wurde u.a. mit dem Preis des Festivals Politik im Freien Theater ausgezeichnet und war Nüblings endgültiger Durchbruch als Regisseur. Sechs Inszenierungen von Sebastian Nübling wurden bislang zum Berliner Theatertreffen eingeladen, darunter "John Gabriel Borkman" vom Theater Basel (2001), "Pornographie" vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg und Schauspiel Hannover (2006) und "Orpheus steigt herab" von den Münchner Kammerspielen (2013).

Seit 2013 ist Sebastian Nübling einer der Hausregisseur:innen am Maxim Gorki Theater Berlin und seit 2019 Mitglied des Artistic Advisory Board, das Intendantin Shermin Langhoff bei der künstlerischen Leitung des Hauses berät.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Sebastian Nübling:

Gespenster an der Berliner Schaubühne (2/2007)

Pornographie am Schauspiel Hannover (6/2007)

Hass an den Münchner Kammerspielen (1/2008)

Macbeth am Zürcher Schauspielhaus (3/2008)

Furcht und Zittern bei der Ruhrtriennale (9/2008)

Familienforschung am Theater Freiburg (11/2008)

Kritische Masse am Schauspielhaus Hamburg (2/2009)

Dear Wendy am Theater Basel (5/2009)

Judith/Juditha triumphans bei den Salzburger Festspielen (7/2009)

Der Revisor am Zürcher Schauspielhaus (10/2009)

Endstation Sehnsucht an den Münchner Kammerspielen (1/2010)

Ubu am Schauspiel Essen (4/2010)

Ödipus und seine Kinder am Zürcher Schauspielhaus (1/2011)

Three Kingdoms an den Münchner Kammerspielen (10/2011)

S A N D am Zürcher Schauspielhaus (12/2011)

Volpone am Schauspielhaus Bochum (3/2012)

Orpheus steigt herab an den Münchner Kammerspielen (9/2012)

Wie es euch gefällt am Zürcher Schauspielhaus (10/2012)

"Rechne" im Rahmen von Arm und Reich am Schauspielhaus Zürich (5/2013)

Ilona. Rosetta. Sue. an den Münchner Kammerspielen (10/2013)

Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2013)

Die Klasse am Theater Basel (12/2013)

Carmen Disruption am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (3/2014)

Matto regiert am Schauspielhaus Zürich (5/2014)

Fallen am Gorki Theater Berlin (9/2014)

Der Untergang der Nibelungen am Gorki Theater Berlin (10/2014)

Morning am Jungen Theater Basel beim Festival Politik im Freien Theater in Freiburg (11/2014)

Der diskrete Charme der Bourgeoisie am Schauspielhaus Zürich (12/2014)

Camino Real an den Münchner Kammerspielen (3/2015)

Noise bei den Wiener Festwochen (6/2015)

Und dann kam Mirna am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2015)

In unserem Namen am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2015)

Viel gut essen am Schauspielhaus Zürich (2/2016)

Melancholia am Theater Basel (5/2016)

Wut/Rage am Thalia Theater Hamburg (9/2016)

In Formation am Schauspielhaus Zürich (12/2016)

Zucken Maxim Gorki Theater Berlin /  Junges Theater Basel (3/2017)

Nach uns das All am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2017)

get deutsch or die tryin' am Maxim Gorki Theater (5/2017)

Tod eines Handlungsreisenden am Thalia Theater Hamburg (11/2017)

Die Hamletmaschine am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2018)

Sweatshop – Deadly Fashion am Schauspielhaus Zürich (5/2018)

Außer sich am Maxim Gorki Theater Berlin (10/2018)

Maria im Thalia Theater Hamburg (1/2019)

Verlobung in St. Domingo – ein Widerspruch am Schauspielhaus Zürich (4/2019)

Herzstück am Maxim Gorki Theater Berlin (8/2019)

Die Nacht der von Neil Young Getöteten am Thalia Thater Hamburg (11/2019)

Schwarzer Block am Maxim Gorki Theater (9/2020)

Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden am Maxim Gorki Theater Berlin (10/2020)

born to shine mit Ives Thuwis-De Leeuw am jungen theater basel (4/2021)

GRM Brainfuck am Düsseldorfer Schauspielhaus (7/2021)

Herkunft am Thalia Theater Hamburg (8/2021)

Dämonen am Theater Basel (5/2022)

Bühnenbeschimpfung am Maxim Gorki Theater Berlin (12/2022)

Im Menschen muss alles herrlich sein am Maxim Gorki Theater Berlin (10/2023)



Weitere Beiträge zu Sebastian Nübling:

Meldung: Die Nominierungen für den Mülheimer Dramatikerpreis 2009 (3/2009)

Meldung: Die Nominierten für den deutschen Theaterpreis "Der Faust" 2012 (8/2012)

Essay: Computerspiele und Theater – Wie die neue Medienkunst die Bühnenwirklichkeit verändert (11/2012)

Meldung: Auswahl für das Berliner Theatertreffen 2013 steht (2/2013)

Meldung: Schweizer Theaterpreise 2014 vergeben (5/2013)

Essay: Theater in Games – Wie Computerspiele die alte Bühnenkunst neu inszenieren (12/2013)

Theaterbrief aus Großbritanien: Das vom "German theatre" inspirierte Experiment "Secret Theatre" des Lyric Hammersmith London (3/2014)

Meldung: Offener Brief - Theatermacher*innen fordern verändere Asypolitik (7/2014)

Bericht: Politik im Freien Theater 2014 – Auftaktbericht von der 9. Ausgabe des Festivals in Freiburg (11/2014)

Meldung: Nestroypreise und -nominierungen 2015 (9/2015)

Meldung: Offener Brief zur Situation in der Türkei an Angela Merkel (1/2016)

Meldung: Sibylle-Berg-Stück gewinnt Berliner Friedrich-Luft-Preis (3/2016)

Meldung:Verein "Pro Quote Bühne" gegründet (10/2017)

Nunes, Antú Romero

Antú Romero Nunes, geboren 1983 in Tübingen, ist Regisseur.

2005 bis 2009 studierte er an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Ab der Spielzeit 2009/2010 inszenierte Nunes u.a. am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Frankfurt und am Maxim Gorki Theater Berlin. Von 2014 bis 2019 war Nunes Hausregisseur am Thalia Theater Hamburg. Seit der Spielzeit 2020/21 leitet er gemeinsam mit dem Schauspieler Jörg Pohl und den Dramaturginnen Anja Dirks und Inga Schonlau die Schauspielsparte des Theater Basel. Nunes wurde zweimal zum Berliner Theatertreffen eingeladen, 2018 mit Die Odyssee. Eine Irrfahrt nach Homer und 2023 mit Ein Sommernachtstraum.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Antú Romero Nunes:

Der Geisterseher am Maxim Gorki Theater, besprochen innerhalb des Festival-Berichts zu "Radikal jung" (4/2010, Premiere 1/2009)

Abgesoffen am Schauspiel Frankfurt, besprochen innerhalb des Festival-Berichts zu "AUAWIRLEBEN" (5/2011, Premiere 10/2009)

Das Prinzip Meese am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2010)

Sinn am Schauspiel Essen (3/2010)

Atropa am Thalia Theater Hamburg (10/2010)

Peer Gynt am Schauspiel Frankfurt (12/2010)

Rocco und seine Brüder am Maxim Gorki Theater Berlin (5/2011)

Merlin oder Das wüste Land am Thalia Theater Hamburg (9/2011)

Die Familie Schroffenstein am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2011)

Einar Schleef. Die Tagebücher am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2012)

zeit zu lieben zeit zu sterben am Maxim Gorki Theater Berlin (3/2012)

Solaris am Zürcher Schauspielhaus (5/2012)

Die Räuber am Maxim Gorki Theater Berlin (8/2012)

Einige Nachrichten an das All am Akademietheater Wien (11/2012)

Don Giovanni. Die letzte Party am Thalia Theater Hamburg (1/2013)

'N Haufen Kohle am Maxim Gorki Theater Berlin (4/2013)

Fünf Tage im Juni am Maxim Gorki Theater Berlin (6/2013)

Alice im Wunderland am Schauspielhaus Zürich (11/2013)

Das Geisterhaus am Burgtheater Wien (1/2014)

Guillaume Tell am der Bayerischen Staatsoper (6/2014)

Der Ring: Rheingold / Walküre am Thalia Theater Hamburg (10/2014)

Der Ring: Siegfried / Götterdämmerung am Thalia Theater Hamburg (1/2015)

Die Macht der Finsternis am Burgtheater Wien (4/2015)

Die Dreigroschenoper am Thalia Theater Hamburg (9/2015)

Hotel Europa oder Der Antichrist am Akademietheater Wien (12/2015)

Das Schloss am Thalia Theater Hamburg (6/2016)

Richard III. am Thalia Theater Hamburg (10/2016)

Die Orestie des Aischylos am Wiener Burgtheater (3/2017)

Die Odyssee. Eine Irrfahrt nach Homer (5/2017)

Caligula am Berliner Ensemble (9/2017)

Michael Kohlhaas am Thalia Theater Hamburg (1/2018)

Macbeth am Burgtheater Wien (5/2018)

Orpheus am Thalia Theater Hamburg (9/2018)

Eine Familie am Thalia Theater Hamburg (2/2019)

Max und Moritz bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (5/2019)

Neverland am Thalia Theater Hamburg (10/2019)

La flauta mágica / Die Zauberflöte am Theater Heidelberg (2/2020)

Maria Stuart. Ode an die Freiheit 1 – The Rest is missing am Thalia Theater Hamburg/online (3/2020)

Ode an die Freiheit am Thalia Theater Hamburg (8/2020)

Metamorphosen am Theater Basel (10/2020)

Moby Dick am Theater Basel (4/2021)

Onkel Wanja am Theater Basel (5/2021) 

Die Mühle von Saint Pain am Theater Basel (10/2021)

Der Diener zweier Herren am Berliner Ensemble (12/2021)

Was geschah mit Daiy Duck? am Theater Basel (03/2022)

Ein Sommernachtstraum am Theater Basel (12/2022), eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2023

Molière – der eingebildete Tote am Theater Basel (4/2023)

Antigone am Theater Basel (9/2023)

Achilles am Theater Basel (3/2024)


Weitere Beiträge zu Antú Romero Nunes:

Meldung: Friedrich-Luft-Preis 2012 für Antú Romero Nunes (2/2013)

Meldung: Einladungen zum Berliner Theatertreffen 2018 (1/2018)

Meldung: Vierer-Team leitet ab 2020 das Schauspiel Basel (6/2019)

Theaterpodcast #27: Die Corona-Krise als Brennglas (8/2020)

Theaterpodcast #41: Über problematische Klassiker und Hosenrollen (11/2021)

Meldung: Einladungen zum Berliner Theatertreffen (1/23)

 

Nußbaumeder, Christoph

Christoph Nußbaumeder, 1978 in Eggenfelden geboren, Dramatiker.

Nußbaumeder studierte Rechtswissenschaften, Germanistik und Geschichte an der FU Berlin. 2004 erhielt er für sein Debütdrama "Mit dem Gurkenflieger in die Südsee" den Preis des Stückewettbewerbs der Schaubühne am Lehniner Platz. 2005 absolvierte er eine International Residency for Emerging Playwrights am Royal Court Theatre in London. In der Spielzeit 2007/2008 war Nußbaumeder Hausautor am Nationaltheater Mannheim. Im Januar 2010 wurde ihm der erste Dramatikerpreis des Kölner KunstSalons zuerkannt, 2016 erhielt er einen Förderpreis der Internationalen Bodenseekonferenz.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Stücken von Christoph Nußbaumeder:

Jetzt und in Ewigkeit (UA) am Nationaltheater Mannheim (12/2007)

Mörder-Variationen (UA) am Schauspiel Köln (5/2008)

Die Kunst des Fallens (UA) am Schauspiel Köln (5/2010)

Eisenstein (UA) am Schauspielhaus Bochum (9/2010)

Eine Zierde für den Verein (UA, Bearbeitung eines Romans von Marieluise Fleißer) am Theater Ingolstadt (10/2011)

Die Kunst des Fallens am Landestheater Linz (4/2012)

Meine gottverlassene Aufdringlichkeit (UA) in den Berliner Sophiensaelen (9/2012)

Mutter Kramers Fahrt zur Gnade (UA) bei den Ruhrfestspielen (5/2013)

Das Wasser im Meer (UA) im Landestheater Linz (5/2016)

Margarete Maultasch (UA) am Landestheater Schwaben in Memmingen (10/2018)

Mutter Kramers Fahrt zur Gnade am Schleswig-Holsteinischen Landestheater (3/2019)

Andere Beiträge zu Christoph Nußbaumeder:

Meldung: Neuer Dramatikerpreis des Kölner KunstSalons an Christoph Nußbaumeder (1/2010)

Bericht: Ohne alles – Die dritte Ausgabe des Bochumer Autorenfests zeigt wieder neue Stücke ohne Bühnenbilder (6/2010)

Meldung: Förderpreise der Internationalen Bodenseekonferenz vergeben (11/2016)

Buchkritik: Die Unverhofften – Christoph Nußbaumeders Romandebüt erzählt mit großem historischem Zugriff über eine Unternehmer-Dynastie in Bayern (9/2020)

Nüsse, Barbara

Barbara Nüsse, 1943 in Essen geboren, ist Schauspielerin.

Sie studierte Schauspiel an der Otto Falckenberg Schule in München, arbeitete am Staatstheater Stuttgart und am Schauspielhaus Bochum unter der Regie von Claus Peymann und gehörte fünf Jahre zum Ensemble des Deutschen Schauspielhauses Hamburg. Neben weiteren Engagements am Residenztheater in München, dem Maxim Gorki Theater Berlin, dem Schauspielhaus Zürich, den Münchner Kammerspielen und dem Burgtheater Wien spielt sie auch in Kino- und Fernsehfilmen wie "Der Schuss" und "Juls Freundin". Heute lebt sie in Hamburg. 2010 bekam sie den Gertrud-Eysoldt-Ring 2009 zugesprochen, insbesondere für ihre Darstellung des König Lear am Schauspielhaus Köln in der Inszenierung von Karin Beier. 2018 erhielt sie den deutschen Theaterpreis Der Faust.

Nachtkritiken zu Inszenierungen mit Barbara Nüsse:

Courasche oder Gott lass nach bei der Ruhrtriennale (10/2007)

Troilus und Cressida bei den Wiener Festwochen (5/2008)

Riesenbutzbach. Eine Dauerkolonie bei den Wiener Festwochen (5/2009)

König Lear in Köln (9/2009)

Späte Nachbarn an den Münchner Kammerspielen (11/2009)

Hamlet am Thalia Theater Hamburg (9/2010)

Falling Man am Thalia Theater Hamburg (1/2011)

My Darkest Star live in concert: Draußen vor der Tür am Thalia Theater Hamburg (4/2011)

Faust 1 & 2 bei den Salzburger Festspielen (8/2011)

Der Kirschgarten am Thalia Theater Hamburg (3/2012)

Herzzentrum I-IV am Thalia Theater Hamburg (8/2012)

Jeder stirbt für sich allein am Thalia Theater Hamburg (10/2012)

Leeres Theater am Thalia Theater Hamburg (2/2013)

Kommune der Wahrheit bei den Wiener Festwochen (6/2013)

Der nackte Wahnsinn am Thalia Theater Hamburg (10/2013)

Die Möwe am Thalia Theater Hamburg (2/2014)

Die Blechtrommel am Hamburger Thalia Theater (3/2015)

Geld. Trilogie meiner Familie 2 bei der Ruhrtriennale (9/2016)

Der Schimmelreiter am Thalia Theater Hamburg (11/2016)

Das achte Leben (Für Brilka) am Thalia Theater Hamburg (4/2017)

Hunger. Trilogie meiner Familie 3 bei der Ruhrtriennale (9/2017)

Der Sturm am Thalia Theater Hamburg (2/2018)

Andere Beiträge zu Barbara Nüsse:

Blog: Wir gratulieren Barbara Nüsse zum 70. Geburtstag (2/2013)

Meldung: Deutscher Theaterpreis Der Faust 2018 verliehen (11/2018)

Siehe auch: Luk Perceval

Oberender, Thomas

Thomas Oberender, 1966 in Jena geboren, ist Autor und Dramaturg und Intendant der Berliner Festspiele.

Oberender, der 1999 an der Berliner Humboldtuniversität über Botho Strauß promovierte, war ab 2000 während der Intendanz Matthias Hartmann leitender Dramaturg am Schauspielhaus Bochum und wechselte mit Hartmann 2005 ins Leitungsteam des Züricher Schauspielhauses. Jürgen Flimm holte ihn 2006 als Schauspieldirektor nach Salzburg. 2007 war Oberender der Wunschkandidat des damaligen Berliner Kultursenators Thomas Flierl für die Intendanz des Deutschen Theaters, was am Widerstand Klaus Wowereits scheiterte, woraufhin Oberender seine Kandidatur zurückzog. 2007 bis 2011 leitete er das Schauspielprogramm der Salzburger Festspiele. 2010 berief der Aufsichtsrat der Berliner Festspiele Oberender zum Nachfolger des Ende 2011 aus Altergründen ausscheidenden Intendanten Joachim Sartorius. Im Juni 2021 gab Oberender überraschend bekannt, dass er zum Jahresende aus seinem erst kurz zuvor verlängerten Vertrag ausscheide.

Texte von Thomas Oberender auf nachtkritik.de:

Narrative Spaces – Eine Archäologie der Zeit in den Arbeiten von Mona El Gammal und Thomas Bellinck (2/2015)

Zur Zukunft des Theaterstücks – Vortrag zur Eröffnung des Stückemarktes beim Theatertreffen 2015 (5/2015)

Kunst vergeht, Kunst besteht – Zehn Thesen zur Entwicklung von Kultur und Kulturförderung (12/2015)

Über Kultur im Ruhrgebiet unter den Vorzeichen von Diversität und digitaler Wende (10/2016)

Perspektiven einer Künstlerförderung auf Bundesebene – Rede beim Bundesforum vom Bündnis der Freien Darstellenden Künste (11/2017)

Interviews mit Thomas Oberender auf nachtkritik.de:

Im Zeichen der Netz(werk)moderne - Formate und Institutionen im Umbruch?Im Zeichen der Netz(werk)moderne - Formate und Institutionen im Umbruch? (6/2017)

Kritiken zu Büchern von Thomas Oberender:

Leben auf Probe. Wie die Bühne zur Welt wird (8/2009)

Das schöne Fräulein Unbekannt. Gespräche über Theater, Kunst und Lebenszeit (9/2011)

Nebeneingang oder Haupteingang? – Thomas Oberender spricht mit Peter Handke über 50 Jahre Schreiben fürs Theater (11/2014)

Weitere Beiträge zu Thomas Oberender:

Meldung: Spekulationen um vorzeitiges Ausscheiden des Salzburger Schauspielchefs Thomas Oberender (11/2008)

Meldung: Thomas Oberender hört als Schauspielchef in Salzburg auf (12/20108)

Meldung: Thomas Oberender bleibt möglicherweise Schauspielchef in Salzburg (12/2008)

Meldung: Thomas Oberender bleibt Schauspielchef in Salzburg (1/2009)

Meldung: Thomas Oberender wird Intendant der Berliner Festspiele (12/2010)

Meldung: Thomas Oberender plant Reformen bei den Berliner Festspielen (2/2011)

Presseschau: In der Zeit spricht Thomas Oberender über einen Systemwechsel in der Kulturpolitik (11/2014)

Meldung: Thomas Oberender als Intendant der Berliner Festspiele verlängert (1/2016)

Bericht: Vorsicht Volksbühne – In der Berliner Akademie der Künste wird die Zukunft der Volksbühne diskutiert (6/2018)

Presseschau: Der Berliner Tagesspiegel spricht mit Thomas Oberender über das große Immersions-Projekt "Dau" (9/2018)

Meldung: Thomas Oberender als Intendant der Berliner Festspiele verlängert (11/2020)

Meldung: Thomas Oberender verlät die Berliner Festspiele (6/2021)

Link:
www.thomas-oberender.de

Obexer, Maxi

Margareth "Maxi" Obexer – 1970 in Brixen/Südtirol, Italien geboren – ist Dramatikerin.

Obexer studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Philosophie und Theaterwissenschaft in Wien und Berlin. Sie war Gastprofessorin unter anderem an der Georgetown University, Washington DC, am Dartmouth College NH und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Obexer schreibt Essays, Theaterstücke und Hörspiele. 2011 erschien ihr Roman "Wenn gefährliche Hunde lachen".

Zusammen mit Marianna Salzmann gründete Obexer 2014 das Neue Institut für Dramatisches Schreiben mit dem Ziel "die gesellschaftliche Bedeutung der Dramatischen Künste wieder ins Öffentliche Bewusstsein zu rücken und eine Kunst zu stärken, deren ursprüngliche Funktion es ist, eine Kultur der Auseinandersetzung zu führen".

Nachtkritiken zu Stücken von Maxi Obexer:

Das Geisterschiff am Theaterhaus Jena (12/2007)

Illegale Helfer am Hans Otto Theater Potsdam (6/2016)

Das Schweigen der Schweiz – fünf Uraufführungen von Andreas Sauter, Sabine Harbeke, Daniela Janjic, Philippe Heule und Maxi Obexer
am Theater St. Gallen (12/2016)

Verlorene Kämpfer am Staatstheater Wiesbaden (4/2019)

Weitere Beiträge zu Maxi Obexer:

Debatte: RealFiktionen – Ein Fragenkatalog zur Rolle des Textes im zeitgenössischen Theater (4/2015)

Meldung: AfD-Potsdam fordert Absetzung von Maxi Obexers Stück Illegale Helfer (5/2016) 

Presseschau: Die SZ interviewt Autorin Maxi Obexer zum Potsdamer AfD-Skandälchen um ihr Stück "Illegale Helfer" (6/2016)

Meldung: EURODRAM mit Dushe, Kettering und Obexer (3/2016)

Meldung: Robert Geisendörfer Preis für "Illegale Helfer" (9/2016)

Meldung: Auswahl für Schweizer Theatertreffen 2017 (2/2017)

Meldung: Drei Theaterautor*innen im Rennen um Bachmannpreis (5/2017)

Bericht: Nachtrag zur Jahreskonferenz der Dramaturgischen Gesellschaft 2018 in Greifswald (2/2018)

Meldung: Maxi Obexer tritt als Co-Präsidentin des PEN zurück (6/2022)

Links:

www.m-obexer.de

www.nids.eu

Oder, Nicole

Nicole Oder, geboren 1978 in Nürnberg, ist Regisseurin und Mitglied der Künstlerischen Leitung des Heimathafen Neukölln, einer freien Bühne in Berlin.

Sie studierte in Erlangen und Paris Romanistik, Politik- und Theaterwissenschaften. Seit 2004 arbeitet sie als freie Regisseurin in Berlin, wo sie unter anderem auch Projekte mit dem Obdachlosentheater Ratten 07 realisierte. Seit 2008 gehört sie zum künstlerischen Leitungsteam des Berliner Off-Theaters Heimathafen Neukölln, wo sie 2009 Güner Balcis Doku-Roman "Arabboy" als den ersten Teil einer Neukölln-Trilogie auf die Bühne brachte. Mit dem dritten Teil "ArabQueen" wurde sie 2011 zum Münchner Festival Radikal Jung eingeladen und dort mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Nicole Oder:

ArabQueen im Heimathafen Neukölln (11/2010)

Im Sprung der toten Katze am Staatstheater Kassel (1/2012)

Ein Kind unserer Zeit an der Neuen Bühne Senftenberg (4/2012)

Der falsche Inder am Münchner Volkstheater (6/2012)

Kriegsbraut am Heimathafen Neukölln (10/2012)

Baba oder Mein geraubtes Leben am Heimathafen Neukölln (2/2014)

Glückskind am Volkstheater Rostock (11/2014)

Ultima Ratio im Heimathafen Neukölln (4/2015)

Peng! Peng! Boateng! im Heimathafen Neukölln (12/2016)

Amir nach Motiven des Dramas von Mario Salazar am Berliner Ensemble (4/2019)

Öhrn, Markus

Markus Öhrn, 1972 in Schweden geboren, ist Regisseur, Performance- und Videokünstler.

2008 schloss Öhrn sein Studium an der schwedischen Kunsthochschule Konstfack in Stockholm mit einem Master in Fine Arts ab. Seine erste Regiearbeit "Conte d'Amour" (2010), die er mit den beiden Gruppen Institutet aus Schweden und Nya Rampen aus Finnland entwickelte, wurde 2012 zum Festival d'Avignon eingeladen. Mit den Performances "We Love Africa and Africa Loves Us Back" (2012) und "Bis zum Tod" (2014) setzte er die Kooperationen mit den beiden Gruppen fort. Für "3 Episodes of Life“ gewann er 2019 den Nestroy-Preis.

Markus Öhrn lebt und arbeitet in Niskanpää, einem kleinen Dorf in Nordschweden, und in Berlin.

Nachtkritiken zu Theaterarbeiten von Markus Öhrn:

Allegorie des Glücks am Zürcher Neumarkt (1/2014)

Häusliche Gewalt Wien bei den Wiener Festwochen (6/2018)

3 Episodes of Life bei den Wiener Festwochen (5/2019)

Szenen einer Ehe am Volkstheater Wien (3/2023)

Weitere Beiträge zu Markus Öhrn:

Meldung: Nestroy-Preis für "3 Episodes of Life" (11/2019)

 

 

Okada, Toshiki

Toshiki Okada, geboren am 13. Juli 1973 in Yokohama/Japan, ist Regisseur und Autor.

1997 gründete er die Theatergruppe Chelfitsch, die sich in streng reduzierter Formensprache mit kulturellen Umbrüchen im von Konsum und ökonomischen Zwängen geprägten Japan beschäftigt. Für seine Produktion "Five Days in March" (2005) erhielt er den 49. Kishida Drama Award. Von 2006 bis 2007 arbeitete Okada als Leiter für "Summit", ein jährliches Theaterfestival, das vom Komaba Agora Theater in Tokio ausgerichtet wird. 2008 erhielt er für seinen Roman "The End of the Special Time We Were Allowed" (わたしたちに許された特別な時間の終わり, den Ōe Kenzaburō Prize.

Mit ihren Produktionen sind Okada und Chelfitsch regelmäßig auf europäischen Festivals zu Gast. Mit "Nō Theater" an den Münchner Kammerspielen (2017) entwickelte Okada erstmals eine Arbeit an einem deutschen Stadttheater. Seither arbeitet er regelmäßig an den Münchner Kammerspielen und am Thalia Theater Hamburg. Mit "Doughnuts" wurde Toshiki Okada 2022 zum Theatertreffen eingeladen. Er ist designierter künstlerischer Leiter des Tokyo Arts Festivals (2025) und des Tokyo Metropolitan Art Space (2026).

Nachtkritiken zu Arbeiten von Toshiki Okada:

Freetime bei den Wiener Festwochen (6/2008)

Fünf Tage im März beim Young Directors Project der Salzburger Festspiele (8/2008)

The Sonic Life of a Giant Tortoise beim Münchner Festival Spielart (11/2011)

Unable to see im Rahmen des Großprojekts "The World is not Fair/Die große Weltausstellung" am Berliner HAU (6/2012)

Super Premium Soft Double Vanilla Rich bei "Theater der Welt" in Mannheim (5/2014)

God bless Baseball beim Festival "Theaterformen" in Braunschweig (6/2016)

Nō Theater an den Münchner Kammerspielen (2/2017)

The Vacuum Cleaner an den Münchner Kammerspiele (12/2019)

Opening Ceremony an den Münchner Kammerspielen (7/2020)

Doughnuts am Hamburger Thalia Theater (1/2022)

Ich bin ein Wal mit Maike Knirsch, im Rahmen von reEDOcate me! Ein Postfossiler Themenpark (10/2022)

Verwandlung eines Wohnzimmers am Wiener Festwochen (5/2023)

No Horizon am Hamburger Thalia Theater (11/2023)

Homeoffice am Düsseldorfer Schauspielhaus (4/2024)

 

Weitere Beiträge zu Toshiki Okada:

Doughnuts – Das Berliner Theatertreffen von außen betrachtet – Klimajournalistin Sara Schurmann über Toshiki Okadas Stück (5/2022)



Link:

chelfitsch.net

Ostermaier, Albert

Albert Ostermaier, geboren am 30. November 1967 in München, ist Dramatiker. Darüber hinaus leitet er immer wieder Literatur- und Theaterfestivals, von 2006 bis 2008 das Internationale Brechtfestival in Augsburg. 2010 erhielt Ostermaier den Bertolt-Brecht-Preis der Stadt Augsburg. Im Januar 2015 übernahm Ostermaier die 4. Saarbrücker Poetikdozentur.

Nachtkritiken zu Stücken von Albert Ostermaier:

Schwarze Minuten bei den Mannheimer Schillertagen (6/2007)

Fratzen. Ein Requiem am Nationaltheater Mannheim (2/2009)

Blaue Spiegel am Berliner Ensemble (5/2009)

Leila und Madschnun bei der Ruhrtriennale (8/2010, Co-Autor)

Adams Apfel am Staatstheater Nürnberg (10/2010, im Rahmen des Wiedereröffnungsrundgangs)

Aufstand bei den Ruhrfestspiele Recklinghausen (5/2011)

Halali am Residenztheater München (10/2011)

Erreger am Theater Heidelberg (10/2011, im Rahmen des Spielzeiteröffnungmarathons)

Ein Pfund Fleisch am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2012)

Call me God am Münchner Residenztheater (11/2012, Co-Autor)

Gemetzel bei den Nibelungenfestspielen Worms (7/2015)

Linke Läufer (Erster sein) am Staatstheater Nürnberg (6/2016)

Gold bei den Nibelungenfestspielen Worms (7/2016)

Phädras Nacht am Residenztheater München (5/2017)

Glut bei den Nibelungenfestspielen Worms (8/2017)

Die verlorene Oper. Ruhrepos bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (6/2018)

Superspreader am Residenztheater München (12/2020)

Superspreader am Théâtre National du Luxembourg (3/2021)

STAHLTIER. Ein Exorzismus in memoriam Willy Zielke am Renaissance Theater Berlin (4/2024)

Link:

www.albert-ostermaier.com