Der Fall Švejk – Bei den Wiener Festwochen adaptiert Dušan David Pařízek den unvollendeten Roman Jaroslav Hašeks
Militärgericht aus der Gulaschkanone
Kings of War - Ivo van Hoves Bearbeitung der Shakespeareschen Königsdramen bei den Wiener Festwochen
Atemlos durch die Schlacht
von Kai Krösche
Wien, 5. Juni 2015. Drei Herrscher, drei Kriegskönige im England der frühen Renaissance, drei zentrale Protagonisten der Rosenkriege zeichnete William Shakespeare in seinen Königsdramen Henry V., Henry VI. und Richard III.: Da liegt es nicht fern, einen Mammut-Abend, der alle drei Geschichten miteinander chronologisch verknüpft, auf die Bühne zu bringen. Der niederländische Regisseur Ivo van Hove, der bereits mit seinen 2008 bei den Wiener Festwochen zu sehenden Römischen Tragödien mehrere Werke Shakespeares zu einem sechsstündigen Theatermarathon zusammenfügte, widmet sich mit "Kings of War" diesmal den Kriegen um die englische Krone im 15. Jahrhundert – und verdichtet die Vorlagen Shakespeares zu einem fünfstündigen, dreigeteilten Politthriller.
Antigone - Im Wiener Burgtheater bebildert Jette Steckel das allmächtig Mächtige und Joachim Meyerhoff zieht sich an
Bilder vom Weh- und Wurmsein
von Theresa Luise Gindlstrasser
Wien, 31. Mai 2015. Nach dem endgültigen Ende der Vorstellung hat jemand neben mir gesagt: "Schön." Hat das ohne Ausrufezeichen gesagt. Hat das in diesem Ton gesagt, der von Gegenrede keine Ahnung hat, der Ton, den wir anschlagen, wenn wir uns über etwas klar zutage Getretenes verständigen wollen. Und ja. Das ist schön, wenn der Chor aus Antigone als Gesangschor über die Ränge im Burgtheater verteilt steht, wenn der also von überall her die – so zwar inhaltlich unverständlichen – Kommentarzeilen ätherisch im Raum verteilt. Die Musik dazu kommt von Anja Plaschg aka Soap & Skin und Anton Spielmann von 1000 Robota. Und Soap & Skin ist ja längst schon Expertin fürs Allmächtige. Großes Klavier, zerbrechliche Stimme, Texte vom Weh- und Wurmsein des Menschen. Das ist doch schön.
Regie: Rudolf Frey
Regie: Christine Eder
Regie: Yan Duyvendak, Roger Bernat
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