"Moor, sei ein Mann jetzt"

18. Oktober 2025. Frauen, die Männer spielen: Was mittlerweile zur üblichen Praxis an deutschsprachigen Bühnen gehört, testet Jana Vetten anhand von Schillers Erstlingswerk noch einmal aus. Frauen von heute spielen Männer von damals - mit großem Einsatz und ironisch grundierter Hinterfotzigkeit.

Von Wolfgang Reitzammer

"Die Räuber", von Jana Vetten am Staatstheater Nürnberg inszeniert © Ludwig Olah

18. Oktober 2025. Der Abend beginnt mit einer choreografisch gut gesetzten Pantomime: Achtung, hier proben Frauen Männerposen! Jana Vetten lässt in ihrer Schiller-Inszenierung alle Männerrollen (bis auf den Pater!) von Frauen spielen, und Luca Rosendahl verkörpert Amalia, die einzige Frau am Set. Diesen Zugriff kann man vielleicht damit begründen, dass "Die Räuber" eben ein sehr männerlastiges Stück ist, dem es einmal gut täte, gegen den Strich gebürstet zu werden.

Das spätere Ergebnis ist allerdings ernüchternd: Es zeigt sich nämlich, dass zu einer guten Rolleninterpretation auch eine passende Charakteristik des jeweiligen Schauspielers / der jeweiligen Schauspielerin gehört. Eigentlich gelingt es nur Julia Bartolome mit ihrer ironisch grundierten Hinterfotzigkeit, die Untiefen des Moritz Spiegelberg glaubhaft auszuloten, eines Außenseiters mit dem Plan einer Gegengesellschaft, der das Räuber-Geschäft ohne moralische Skrupel betreibt und bereit ist, ohne Rücksicht auf Verluste die Welt in Schutt und Asche zu legen.

Die Raeuber 1 CLudwig Olah uVerschworene Bande: Gaia Vogel, Valentina Schüler, Marion Bordat, Stephanie Leue und Julia Bartolome (v.l.) in "Die Räuber" © Ludwig Olah

Marion Bordat lässt noch den alten Moor als versagenden schwachen Vater, der seine Söhne verloren hat, erkennen. Stephanie Leue investiert viel Herzblut in die eher kleinen Rollen von Schweizer und dem alten Diener Daniel.

Hölzerne Hässlichkeit und feuriges Gefühl

Anders dagegen bei den höchst unterschiedlichen Moor-Brüdern: Franz, der als "kalt und hölzern" beschrieben wird, der eine "Bürde von Hässlichkeit" mit sich herumträgt und schließlich die "Larve von Sanftmut und Tugend" ablegt, wird von Marie Dziomber zwar mit großem sprachlichem und körperlichem Einsatz zum Leben gebracht, glaubhaft für den Zuschauer ist diese "Kanaille" dadurch aber noch lange nicht. Sie erreicht einfach nicht die geifernde Galligkeit, mit der zum Beispiel Valerie Tscheplanowa in der legendären Münchner Räuber-Inszenierung (2016) aufwartete.

Noch drastischer ist die Lücke beim Karl von Valentina Schüler: der "feurige Geist", der Sozialrevolutionär, der letzten Endes an seiner "Offenheit der Seele" und seiner "Weichheit des Gefühls" – wie auch Büchners Danton – scheitert, und sich für die "Versöhnung der Welt-Ordnung" opfert, kann hier nie authentische Bühnen-Präsenz gewinnen, weil man immer den Eindruck hat, die Rolle werde von einer Synchronsprecherin vorgetragen. Da hilft auch der laute Ausspruch "Moor, sei ein Mann jetzt" nicht mehr. Fast bemitleidenswert die Aufgabe von Luca Rosendahl als Amalia: als "Lady in Red" mit schulterfreiem Abendkleid wird er eher zur Karikatur degradiert.

Atmosphärisches Gitterkabinett

Wenn also die Besetzungs-Strategie ziemlich daneben gegangen ist – alle weiblichen Darstellerinnen sind übrigens in blaue und graue Unisex-Anzüge gesteckt worden, bei denen das Sakko wie eine Mischung aus Designer-Look-Zwirn und Zwangsjacke aussieht –, so bereitet der Theaterabend doch auch einige beeindruckende und fesselnde Momente. Als Spielfläche kommt eine Metallkonstruktion mit Neonröhren zum Einsatz, die als Mischung aus Gitterkabinett, Irrgarten, Ninja-Warrior-Trainingsgerät und Pole-Dancing-Käfig höchst symbolische Assoziation hervorruft (Bühne: Sam Beklik). Atmosphärisch stimmig auch die bedrohlich nuancierte Musik von Dani Catalán.

Die Raeuber 3 CLudwig Olah uUnd hinter 1000 Gittern eine ganze Welt: Die Bühne von Sam Beklik © Ludwig Olah

Und natürlich ist der Text von Schillers Erstlingswerk eigentlich unkaputtbar, der hier auf eine vernünftige Weise komprimiert und in seinem Overkill der Emotionen ein paar Mal mit fast schon Brecht’scher Verfremdung gebrochen wird. Die "Klage der Jugend gegen eine Gesellschaft, die sie nicht integriert oder doch nur zu dem Preis, sich ihr anzupassen" (Rolf Hochhuth), gegen das in der Person des Vaters verkörperte Prinzip der Autorität, gegen bürgerliche Konventionen, gegen sittliche und geistige Enge, sowie die Verzweiflung über ein "schlappes Katastrophenjahrhundert" – all dies bleibt bemerkenswert aktuell und hätte auch zu einem uneingeschränkten Erfolg führen können, wenn die Regie die Grenzen ihres Hosenrollen-Konzepts erkannt hätte.

Die Räuber
von Friedrich Schiller
Regie: Jana Vetten, Bühne und Kostüme: Sam Beklik, Musik: Dani Catalán, Choreografie: Azahara Sanz Jara, Dramaturgie: Sabrina Bohl.
Mit: Julia Bartolome, Marion Bordat, Marie Dziomber, Stephanie Leue, Luca Rosendahl, Valentina Schüler, Gaia Vogel.

Premiere am 17. Oktober 2025

Dauer: 2 Stunden, 50 Minuten, eine Pause

www.staatstheater-nuernberg.de

Kritikenrundschau

"Diese Aufführung krankt an ihrem aufgemotzten Anspruch und tut so, als seien Frauen in Hosenrollen noch immer Anlass für den letzten (Auf-)Schrei im Publikum. Dem Kostümwechselspiel wird kein Sinn mit auf den Weg gegeben, kein provozierender Kick ist erkennbar", schreibt Bernd Noack in den Nürnberger Nachrichten (20.10.2025). "Die Inszenierung bleibt konventionell und in einem bedenklichen Ausmaß langweilig."

Kommentare  
Räuber, Nürnberg: Regiewechsel?
Wäre die Inszenierung nicht von Ebru Tartici Borchers? Regiewechsel? Am Anfang der ersten Spielzeit? Kein guter Start für Lene Grösch...
Räuber, Nürnberg: Geniale Bühne
Die Bühne ist genial. Sie wird aber kaum bespielt, die Spielweise hat mit diesem Raum nichts zu tun. Liegt wahrscheinlich an der Übernahme. Denn das Regieteam und das Konzept gehören eben einer anderen Regisseurin. Schade für Sam Beklik. Aber auch die Choreographin, Azahara Sanz Jara, die an diesem Abend wenig mitmachen durfte. Es gibt viel Potenzial, aber der Punkt wurde nicht erreicht. Man sieht schon, dass das Team sich was anderes vorgenommen hatte.
Die Räuber, Nürnberg: Richtung fehlt
Irgendwie war ich schon sehr enttäuscht…einfach von allem. Mir ist auch nicht so richtig klar, warum es jetzt ein Regiewechsel gab. Wäre schön gewesen, wenn sich die Direktion einmal dazu geäußert hätte oder auch die Regie. Dem ganzen Stück fehlt komplett die Richtung. Wo soll es denn eigentlich hingehen? Jana Vetten kann man da wahrscheinlich auch nichts wirklich vorwerfen, schon alleine sehr mutig das Stück überhaupt zu übernehmen. Einfach so einen Schiller zu übernehmen mitten in der Produktion. Leider passt die (krasse!) Bühne nicht zum Regiestil von Jana Vetter, die Schauspieler wirken alle fehl am Platz, als wenn jeder sein eigenes Stück spielt. Die Umsetzung der Musik ist auch diskutabel und Choreographie steht zwar im Heft aber wo war den welche? Wirkt alles sehr merkwürdig und irgendwie zusammen geschustert. Für mich war da leider weder die Vision von Tartici Borchers noch von Jana Vetten zu sehen. Alles sehr enttäuschend.
Die Räuber, Nürnberg: Regiewechsel
@#1: Bitte nicht so vorschnell / reißerisch.
Ein Regiewechsel kann viele Gründe haben.
Und eine offenbar gelungene Inszenierung zum angekündigten Termin zur Premiere zu bringen, trotz Regiewechsels, ist kein ganz schlechter ‚Start‘ (zudem sind wir bereits mitten in der Spielzeit).
Die Räuber, Nürnberg: Altbackene Geschlechterspiele
Die Besetzung aller Männerrollen mit Frauen mag einst als provokant gegolten haben – heute wirkt sie nur noch altbacken. Jana Vettens „Räuber“-Inszenierung am Staatstheater Nürnberg zeigt, wie überholt dieses Konzept geworden ist. Statt neue Perspektiven zu eröffnen, bleibt die Umkehrung der Geschlechterrollen reine Geste. Anzüge und tiefe Stimmen ersetzen keine inhaltliche Auseinandersetzung. Auffällig ist zudem, dass die junge Theatergeneration – hier auch manche neue Intendant – oft wenig Interesse an inhaltlicher Tiefe zeigt. Form, Pose und Effekt scheinen wichtiger als gedankliche Schärfe oder gesellschaftliche Relevanz. So wird aus einem einst radikalen Kommentar bloß ein konventioneller Theaterreflex – mehr Routine als Rebellion. Schade ist außerdem, dass Gaia Vogel, neu im Ensemble, in der Kritik gar nicht erwähnt wird.
Die Räuber, Nürnberg: Aufteilung?
Ich verstehe nicht so richtig, wie die Arbeit zwischen den beiden Regisseurinnen aufgeteilt oder weitergegeben wurde und warum? Hat Tartici Borchers die Arbeit verlassen? abgegeben? Oder hat man sie weggeschickt? Sie arbeitet überall sehr engagiert, und ihre Inszenierungen kommen immer gut an. In einer Stadt wie Nürnberg, und in einem großen Haus, eine wichtige Produktion ist doch die beste Möglichkeit für eine junge Regisseurin. Was genau ist denn in Nürnberg passiert? Warum musste Jana Vetten einspringen?
Die Räuber, Nürnberg: Konzept
Es müsste eigentlich in der Kritik auch erwähnt werden, dass das Konzept nicht Jana Vetten gehört. Es steht auch im Programmheft, sowie auch auf der Website.
Räuber, Nürnberg: Jana Vetten/Ebru Tartıcı Borchers
Ebru Tartıcı Borchers hat die Produktion auf eigenen Wunsch drei Wochen vor der Premiere verlassen. Ich habe großen Respekt vor dieser Entscheidung, genau weil so eine Entscheidung für eine Regie alles andere als leicht ist und auch viel mit Mut und Verantwortung zu tun hat. Ich bin dankbar, dass Ebrus Regieteam Jana Vetten unterstützt hat, ich bin dem Ensemble enorm dankbar, das herausfordernde Wochen hinter sich hat und ganz besonders Jana Vetten, die in und mit einem bestehenden Konzept weitergearbeitet hat und der Komplexität von Situation auf unglaublich tolle Art und Weise begegnet ist. So ein Regiewechsel ist für alle Beteiligten eine künstlerische und menschliche Herausforderung, das wissen alle, die das traurigerweise schon mal erleben mussten. Was nicht funktioniert, und ich würde fast sagen: in diesen Fällen nie, sind Narrative, die Verantwortung für so eine Gesamtsituation einseitig suchen. In diesem Sinne: Herzliche Einladung nach Nürnberg!
Die Räuber, Nürnberg: Zitat
Das Zitat lautet richtig: "schlaffes Kastratenjahrhundert". Ansonsten macht es ja keinen Sinn ...
Mit freundlichen Grüßen
Die Räuber, Nürnberg: Regiewechsel
Wenn eine Regisseurin kurz vor der Premiere aussteigt, ist das kein Nebenschauplatz, sondern zentral: Dann muss man fragen, welches Konzept überhaupt noch gilt. Wer übernimmt die künstlerische Verantwortung – und auf welcher inhaltlichen Grundlage Ohne klare Haltung droht eine Produktion zum reinen Durchhalteprojekt zu werden. Genau hier beginnt die eigentliche Diskussion – nicht beim moralischen Durchhalteappell, sondern bei der künstlerischen Substanz.
Die Räuber, Nürnberg: Schlapp
Hallo Th. Seidl,

schlicht: Nö. Es ist ganz korrekt das schlappe Kastratenjahrhundert. „Schlapp“ kommt vom mittelniederdeutschen Wort „slap“, was so viel bedeutet wie - Achtung, Überraschung! - „schlaff“. Steht auch so bei Schiller…
Die Räuber, Nürnberg: Manchmal
Ich habe keine Kenntnisse von den internen Vorgängen, aber man muss die Angelegenheit auch nicht unnötig dramatisieren. Manchmal passt es eben einfach nicht zwischen Regie und Ensemble oder andere Umstände führen dazu, dass die künstlerische Leitung abgegeben wird. Das ist ja noch kein großartiger Skandal, der unbedingt öffentlich aufgearbeitet werden müsste. Drei Wochen sind auch nicht unbedingt "kurz vor der Premiere", manche Produktionen sind zu dem Zeitpunkt immer noch auf der Probebühne. Dass man konzeptionell aufgrund der fortgeschrittenen Zeit trotzdem nicht komplett von vorne beginnen kann oder will, sollte aber auch klar sein.
Die Räuber, Nürnberg: Kein Nebenschauplatz
@8
Es tut mir leid, aber der Abend ist ein künstlerischer und spielerischer Totalausfall. Und ein Aussteig 3 Wochen vor Premiere, da kann ich mich nur 10 anschließen, ist definitiv kein Nebenschauplatz. Schön gesagt. Jana Vetten in allen Ehren- aber an so einem Punkt geht es auch um eine generelle Verantwortung: Vorallem auch dem Publikum gegenüber.
Die Räuber, Nürnberg: Anschauen
Ich sah einen durchaus interessanten Theaterabend, Frau Vetten ist es gelungen die Premiere zu retten!
Die Spielenden zeigen vielfältige Facetten, die überraschen.
Ich empfehle die Vorstellung zu besuchen und sich abseits der irren Kritiken das Stück anzuschauen und sich selbst einen Eindruck abzuholen- es lohnt sich!...
Die Räuber, Nürnberg: Eitles Spektakel
Ich habe die Premiere gesehen und mich unendlich gelangweilt (auf eine nicht gute Weise). Alle Darstellende haben offensichtlich das ausgepackt, das sie am besten können oder mögen - gutes Ensemble-Spiel sieht anders aus.

Die Bühne verkam zum eitlen Spektakel (insbesondere durch uninteressante Benutzung) und die Kostüme zur ironischen Farce (Hosenanzüge für Typen und ein rotes Kleid für die einzige Frau (mehr heteronormative Stereotype geht nicht).

Inhaltlich wurde mir nicht klar, was das Stück verhandeln will.

Vielleicht wäre eine Absage beim Regiewechsel sinnvoller gewesen?
Die Räuber, Nürnberg: Sehr begeistert
Mich hat der Abend sehr begeistert. Ich denke das die Kritik an der „verkehrten“ Besetzung daher rührt, dass der Autor nicht begreift wie aktuell das Thema geschlechterollen immer noch ist. Mich jeden falls treibt die Frage um warum ein kompletter Artikel beinahe nur von der „falschen“ Portraitierung des jeweils anderen Geschlechts handelt während gleichzeitig gemäkelt wird das anscheinend Frauen in Männerollen nicht mehr revolutionär sei und somit keine Aktualität mehr habe. Wäre das der Fall könnte doch der Autor von seinem oberflächlichen und reißerischen Artikel absehen und eine inhaltlich fundierteren Text verfassen. So ist allerdings sein Text nur ein weiterer Beweis dafür das manche Leute einfach noch nicht damit klarkommen das Frauen auch Männerrollen spielen können ohne dabei den „perfekten Mann“ zu zeigen. Zwar scheint textlich der männliche mann immer wieder von den moors gesucht zu werden dennoch sind die Brüder oder die Räuber nicht weniger vollkommen wenn ab und an, oder gerne mal mehr weibliche Attribute der Spielerinnen in den Rollen aufkommen.
Die Räuber, Nürnberg: Man möchte rufen
Manchmal möchte man rufen:
Frauen kommt damit klar, dass ihr keine Männer seid
und Männer, ihr dürft Euch auch ohne Frauen verändern
Die Räuber, Nürnberg: Klar genug
@17 Keine Sorge, Marta, dass Frauen keine Männer sind, wird ihnen durch solche Besetzungen mehr als klar gemacht: die Handlung nicht dekorieren sondern aktiv vorantreiben, die großen Gedanken aussprechen dürfen, fechten, kämpfen, verhandeln, Revolutionen starten etc dürfen Frauen auf deutschen Bühnen nur, wenn sie Männerrollen spielen. Eine Dänenprinzessin, die damit ringt, ob leben oder sterben besser ist? Eine Königin, die sich an die Spitze gemordet hat? Eine Wissenschaftlerin, die sich mit Satan einlässt? Hilfe, sowas wollen wir nicht, das könnte Mädchen und Frauen im Publikum ja selbstbewusst machen! Lieber lassen wir einige Starschauspielerinnen große Männerrollen spielen, dann können wir nach außen einen auf feministisch machen und senden gleichzeitig die Botschaft: im Zentrum des Stücks bist du, Frau, nur, wenn du einen Mann spielst.
Die Räuber, Nürnberg: Kampf und Revolution
@17
Aber warum lässt Frau/Regieseurin so etwas zu ?
Warum enttarnt Sie nicht lieber den Wissenschaftler, den Bösewicht, den Teufel, den Räuber als das was ist...nämlich eine psychische Störung.
Stattdessen möchte Frau auch so degeneriert sein und kämpfen und Revolutionen machen.
Soll wohl heißen: Frau kanns eben auch nicht
Die Räuber, Nürnberg: Hinweis
Werte Kommentator*innen,
aus unserer Sicht ist hier alles gesagt, weshalb die Redaktion diesen Thread nun schliesst.
Wir bitten um Verständnis und grüßen herzlich.
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